Montag, 02. November 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:48 Uhr

Das war Montag, der 2. November 2020

Liebe Leserinnen und Leser, die Lage in Wien bleibt unübersichtlich. Bei einer mutmaßlichen Terrorattacke wurden dort in der Innenstadt mehrere Menschen getötet. "Der Angriff läuft noch", sagte Innenminister Karl Nehammer im ORF. Wie sich die Ereignisse in der österreichischen Hauptstadt weiter entwickeln, erfahren sie in dieser Meldung (die wird ständig aktualisiert), im ntv-Livestream sowie in unserem Ticker.

 

21:53 Uhr

Schüsse in Wien: Synagoge war geschlossen

Die Lage in Wien ist immer noch unübersichtlich. Was klar ist: Es sind mehrere Schüsse gefallen, mehrere Menschen wurden verletzt. Ob die Synagoge oder die angrenzenden Büros Ziele der abgegebenen Schüsse waren, sei unklar, erklärt der Leiter der jüdischen Gemeinde in Österreich auf Twitter. Die Einrichtungen seien zum Zeitpunkt des Vorfalls geschlossen gewesen.

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21:02 Uhr

Serbe tötet Frau in Hagen nach gescheiterter Auslieferung

Ein Serbe, dessen Auslieferung Anfang Juni scheiterte, soll wenige Tage nach seiner Freilassung seine Lebensgefährtin in Hagen getötet haben. Das geht aus einem Bericht von NRW-Justizminister Peter Biesenbach hervor. Demnach war der Mann am 24. April in seiner Wohnung in Hagen festgenommen worden, ein Abgleich seiner Fingerabdrücke ergab, dass gegen ihn in Serbien seit Ende 2018 Haftbefehl bestand.

Da die erforderlichen Unterlagen für eine Auslieferung aus Serbien dem Bericht des CDU-Politikers zufolge einen Tag zu spät eintrafen, habe man den Mann am 2. Juni wieder auf freien Fuß setzen müssen.

Am 15. Juni wurde in seiner Wohnung eine weibliche Leiche gefunden. Am 16. Juni nahm die Polizei den Mann erneut fest. Eine Mordkommission ermittelte, dass die Frau am 8. oder 9. Juni gewaltsam ums Leben gekommen sei. Gegen den Serben wurde vor dem Landgericht Hagen Mitte September Anklage wegen Totschlags erhoben.

20:40 Uhr

Schüsse in Wiener Innenstadt: Offenbar Angriff auf Synagoge

In der Wiener Innenstadt hat es offenbar einen Angriff auf eine Synagoge gegeben. In der Nähe des Schwedenplatzes im 1. Bezirk sollen mehrere Schüsse gefallen sein. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, soll ein bewachender Polizist offenbar angeschossen worden sein und in Lebensgefahr schweben. Der Täter soll demnach noch auf der Flucht sein, die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Es dürften auch noch weitere Schüsse gefallen sein.

Update: Es gibt mehrere Verletzte, das bestätigte ein Polizeisprecher n-tv.de.

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19:58 Uhr

Justin Bieber gesteht: "War selbstmordgefährdet"

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Er "sagt es laut": Justin Bieber.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

In einer neuen Dokumentation über Justin Bieber erzählt der Sänger von den schweren psychischen Problemen, mit denen er einst zu kämpfen hatte. So gab es eine Zeit, in der er sich "wirklich, wirklich selbstmordgefährdet" gefühlt habe. "Ich dachte: 'Man, geht dieser Schmerz jemals wieder vorbei?'" Die Situation hielt an und an, er habe gelitten und sich gewünscht, das Gefühl nicht mehr fühlen zu müssen, so Bieber in der Doku "Justin Bieber: Next Chapter".

Mittlerweile weiß er aber auch, wie ihm "eine Menge Schmerz hätte erspart bleiben" können, wenn er darüber gesprochen hätte. Seine Popularität möchte er jetzt nutzen, um andere Menschen mit psychischen Problemen genau dazu zu ermuntern: "Ich möchte Leute einfach ermutigen, darüber zu reden, wenn sie sich einsam fühlen. Sag es laut."

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

19:27 Uhr

Hirte bringt vierten Kandidaten für CDU-Vorsitz ins Spiel

Thüringens CDU-Vorsitzender Christian Hirte bringt mit dem Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, einen vierten Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz ins Gespräch.

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Brinkhaus

(Foto: picture alliance/dpa)

In der CDU gebe es viele tolle Persönlichkeiten, die für Spitzenämter geeignet seien, sagte Hirte dem "Spiegel". "Ganz sicher gehört auch der Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus dazu."

Um die Nachfolge von CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer bewerben sich bisher der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsidenten Armin Laschet und der Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen.

18:49 Uhr

Nach Lärmbeschwerde in Zug: Jugendliche verprügeln Mann brutal mit Musikbox

Am frühen Sonntagmorgen gegen drei Uhr ermahnte ein 24-Jähriger zwei Jugendliche zur Ruhe, als sie lautstark durch den Zug liefen. Beim Halt im Mülheimer Hauptbahnhof lockten die beiden den Mann auf den Bahnsteig. Dort schlugen sie ihm mehrfach mit einer Musikbox gegen den Kopf und mit einer Gürtelschnalle ins Gesicht. Der 24-Jährige verlor mehrere Zähne.

Ein 15-jähriger Tatverdächtiger wurde später am Essener Hauptbahnhof festgenommen. Er räumte die Tat ein. Der andere Angreifer entkam zunächst.

18:03 Uhr

Mann stirbt nach Explosion in Wuppertal

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Das Mehrfamilienhaus muss nach der Explosion abgerissen werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als Nachbarn ihn fanden, brannte seine Kleidung - mit ihren Jacken erstickten sie die Flammen. Dennoch erlitt ein 39-Jähriger nach der heftigen Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal großflächige Brandwunden. Einen Tag später starb der Mann in einer Klinik.   

Das Dachgeschoss und der dritte Stock des Gebäudes wurden durch die Detonation komplett zerstört. Die Behörden gehen davon aus, dass das Haus abgerissen werden muss. Zehn Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Auch das Nachbarhaus wurde evakuiert. Parkende Autos auf der Straße waren durch Trümmerteile zerstört worden. Wie es zur Explosion kam, ist noch unklar.

17:31 Uhr

"Despacito" war gestern: Das ist das meistgesehene Video auf Youtube

Eine englischsprachige Sing- und Tanzversion des Kinderlieds "Baby Shark" (Baby-Hai) hat den Superhit "Despacito" als meistaufgerufenes Video bei YouTube überholt.

  • "Mit 7,04 Milliarden YouTube-Aufrufen schwimmt Baby Shark an die Spitze von YouTube", teilte Pingfong, eine Bildungsmarke der südkoreanischen Unterhaltungsfirma SmartStudy in den sozialen Medien mit. Die Version des Lieds, das auf einen traditionellen Kinderreim zurückgehe, sei damit offiziell das am meisten angeschaute Video in der Geschichte von YouTube.
  • Das Video "Baby Shark Dance" wurde im Juni 2016 und "Despacito" des puerto-ricanischen Popstars Luis Fonsi ein Jahr später veröffentlicht.
  • Nach Medienberichten sollen Angestellte eines Gefängnisses im US-Bundesstaat Oklahoma Insassen mit dem Kinderhit gefoltert haben. Die Häftlinge wurden gezwungen, den Song stundenlang in voller Lautstärke anzuhören.

16:53 Uhr

Skulptur rettet U-Bahn vor Absturz

Wow, das war sehr knapp: In der Nähe von Rotterdam war eine oberirdische U-Bahn über Halteblöcke hinausgeschossen und kam erst auf einer zehn Meter hohen Walschwanz-Skulptur zum Stehen. Ohne die Schwanzflosse wäre die Bahn mitsamt ihrem Fahrer ins Wasser gestürzt. Sinnigerweise heißt das Kunstwerk: "Vom Schwanz eines Wals gerettet".

Was zu dem Unfall in der kleinen Stadt Spijkenisse führte, ist noch unklar. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, der Fahrer wurde für seine Vernehmung in Gewahrsam genommen. Er war der einzige Insasse.

16:08 Uhr

Russlands "Würstchen-König" in Sauna mit Armbrust erschossen

Schrecklicher Mord bei Moskau: Der in Russland als "Würstchen-König" bekannte Industrielle Wladimir Marugow ist in seiner Sauna mit einer Armbrust getötet worden.

Mehrere Männer seien in Marugows Anwesen eingedrungen und hätten ihn und eine Frau gefesselt, teilten die Behörden mit. Die Männer hätten Bargeld verlangt und den Unternehmer danach erschossen. Die Frau konnte fliehen und die Polizei alarmieren. Die Täter flohen mit einem Auto, das später in einem Vorort Moskaus gefunden wurde.

15:34 Uhr

Böhmermann ist jetzt bei Telegram: "Habe das Licht gesehen"

Satiriker Jan Böhmermann hat ein wenig Licht in das Rätselraten um seine neuesten Social-Media-Aktivitäten gebracht. Der Kanal "realjanboehmermann" beim umstrittenen Messengerdienst Telegram gehöre ihm, teilte der 39-Jährige der dpa auf Anfrage mit. "Das ist mein neuer Telegram-Kanal."

Zu der Frage, was es mit seinem Einstieg in die Plattform auf sich habe, antwortete der Entertainer nebulös: "Ich habe das Licht gesehen. Folgen Sie mir, wenn Sie wissen möchten, was dahinter steckt."

Böhmermanns Telegram-Kanal war vorige Woche etwa zu dem Zeitpunkt bekanntgeworden, als andere Kanäle des Satirikers - auf Twitter, Instagram und bei Facebook - deaktiviert worden waren.

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15:08 Uhr

13-Jähriger in Berlin erstochen - Täter stellt sich der Polizei

In der Halloween-Nacht kommt es in Berlin-Mitte zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer siebenköpfigen Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Dabei ersticht der Mann einen 13-Jährigen. Zwei Tage nach dem tödlichen Streit in einem Tunnel am Monbijoupark stellt sich nun ein 41-jähriger Mann als Täter der Polizei.

"Bislang gibt es keine Erkenntnisse zu der Ursache der Auseinandersetzung, insbesondere keine Hinweise auf ein etwaiges rassistisches Tatmotiv", so die Staatsanwaltschaft. Der Verdächtige hat die türkische Staatsangehörigkeit. Das Opfer war nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung vor sechs Jahren als Flüchtling aus Syrien nach Deutschland gekommen.

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14:34 Uhr

Angriff auf Uni in Kabul: Mindestens 19 Tote

Bei einem Angriff auf das Gelände der Universität von Kabul sind nach Angaben des afghanischen Innenministeriums mindestens 19 Menschen getötet und 22 weitere verletzt worden. Den Angaben zufolge hatten drei Bewaffnete das Gelände gestürmt und sich sechs Stunden lang ein Feuergefecht mit afghanischen Eliteeinheiten geliefert.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:50 Uhr

Drei Männer müssen sich wegen tödlicher "Teufelsaustreibung" verantworten

Fast fünf Jahre nach dem Tod einer 22-jährigen Frau nach einer angeblichen Teufelsaustreibung hat der Prozess gegen drei Männer und eine Frau begonnen. Ihrem Ehemann, dessen Eltern und einem "islamischen Wunderheiler" wird vor dem Berliner Landgericht gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Nach Verlesung der Anklage beantragte einer der Verteidiger wegen der "dramatischen Corona-Lage" die Aussetzung des Verfahrens. Eine Verhandlung mit 30 Menschen im Saal sei nicht zu verantworten, begründete er. Das Gericht hat noch nicht darüber entschieden.

Die drei Familienangehörigen sollen die 22-Jährige über eine Woche hinweg mit einer gesundheitsschädlichen und zuletzt tödlichen Dosis Kochsalz im Wasser gegen ihre Kinderlosigkeit "behandelt" haben. Sie hätten die junge Frau zwischen dem 30. November und 7. Dezember 2015 in einer Wohnung in Berlin-Tempelhof auf Rat des Heilers, einem sogenannten Hodscha, zu der "Behandlung" gezwungen. Der 49-jährige Heiler soll die Trinkprozeduren zeitweise mit Lesungen aus dem Koran begleitet haben. Ihm wird Mittäterschaft vorgeworfen.

12:48 Uhr

Metro legt gefährlichen Stopp hin

Eine niederländische Metro hat einen versehentlichen und gefährlichen Stopp hingelegt: Die Bahn kam am Montag erst auf einem etwa zehn Meter hohen Kunstwerk zum Stehen, der Fluke eines riesigen Wals aus Metall. Der Metrofahrer hatte die Bahn nach der letzten planmäßigen Fahrt in Spijkenisse bei Rotterdam in der Nacht zum Montag wie vorgesehen auf ein Abstellgleis gefahren - doch aus zunächst ungeklärter Ursache stoppte die Bahn nicht an den Halte-Blöcken, sondern erst auf dem unmittelbar dahinter liegenden Kunstwerk.

Das Kunstwerk besteht aus zwei aus Kunststoff gebauten Fluken, die direkt beim Metro-Bahnhof De Akkers etwa zehn Meter hoch aus dem Wasser ragen. Das Abstellgleis befindet sich auf etwa derselben Höhe. Das Kunstwerk habe vermutlich den Fall des Wagens gestoppt und Schlimmeres verhindert, sagten Experten. Der Fahrer konnte ohne Hilfe aus dem Wagen klettern. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich nach Angaben der Polizei keine Fahrgäste mehr an Bord. Der Metrofahrer kam mit dem Schrecken davon, wie das Transportunternehmen mitteilte.

12:04 Uhr

Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach: 39-Jähriger muss 13 Jahre in Haft

In einem Prozess zum Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach ist der Angeklagte in Wiesbaden zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht verhängte gegen den 39-Jährigen eine Freiheitsstrafe wegen über 50 Fällen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs sowie Besitzes, Herstellung und der bandenmäßigen Verbreitung kinderpornografischer Schriften. Zudem ordnete das Wiesbadener Landgericht die Unterbringung des Mannes in der Sicherungsverwahrung an.

Die Urteilsbegründung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dem Deutschen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis war vorgeworfen worden, seine Kinder, darunter ein Säugling und ein Stiefkind sexuell missbraucht und Bilder der Taten über Chatgruppen verschickt zu haben. Die Anklage umfasst den Gerichtsangaben zufolge 291 Taten zwischen Januar 2014 und Oktober 2019.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:41 Uhr

Skurrile Verwechslung: Dünner Verwandter auf Hausdach ist doch nur Antenne

Ein vermeintlicher Mann auf dem Dach eines Wohnhauses hat im nordrhein-westfälischen Unna einen kuriosen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Frau meldete nach Polizeiangaben am Morgen der Leitstelle, dass ein Verwandter auf dem Dach stehe. Am "Einsatzort" stellte sich aber schnell heraus, dass es sich keineswegs um den Verwandten der Zeugin handelte - sondern um eine Antenne.

Zu der Verwechslung in der Morgendämmerung kam es demnach, weil der Verwandte laut Anruferin ähnlich dünn sein soll wie eine Antenne. Die Polizei nahm das kuriose Ende des Einsatzes gleichwohl zum Anlass für den Appell an die Bevölkerung, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den Notruf zu wählen. Denn nicht immer liege ein derartiger Irrtum vor wie bei dem morgendlichen Vorfall.

10:49 Uhr

Straßenbahnen in Köln frontal kollidiert

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Die Kölner Polizei nahm am Unfallort Ermittlungen zur Ursache auf. 

picture alliance/dpa

In der Kölner Innenstadt sind am Morgen zwei Straßenbahnen frontal zusammengestoßen und aus den Gleisen gesprungen. Die Fahrer der beiden Bahnen trugen bei dem Unfall in der Nähe des zentralen Neumarkts schwere Verletzungen davon, wie die Polizei mitteilte. 18 Fahrgäste wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 08.15 Uhr auf einer Verbindungsstraße zwischen dem Neumarkt und den Kölner Ringen in der City.

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09:51 Uhr

Lady Gaga legt sich mit Trumps Wahlkampf-Team an

Im Endspurt des US-Präsidentschaftswahlkampfs liefern sich US-Popstar Lady Gaga und das Wahlkampfteam von Amtsinhaber Donald Trump eine Fehde auf Twitter. Auf Anschuldigungen von Trumps Wahlkampfteam, sie sei eine "Anti-Fracking-Aktivistin", reagierte Lady Gaga am Montag mit Wahlaufrufen für den Oppositionskandidaten Joe Biden von der Demokratischen Partei. "Wählt Biden" und "Was ist Fracking?" war auf Lady Gagas Twitter-Konto zu lesen.

Der Kommunikationsdirektor von Trumps Wahlkampfteam, Tim Murtough, hatte zuvor einen für heute Abend vorgesehenen gemeinsamen Auftritt von Biden und Lady Gaga in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania moniert. "Nichts stellt die Verachtung Joe Bidens für die arbeitenden Männer und Frauen von Pennsylvania derart zur Schau wie ein Wahlkampfauftritt mit der Anti-Fracking-Aktivistin Lady Gaga", twitterte Murtough. Den Auftritt Bidens an der Seite Lady Gagas beschrieb der Trump-Mitarbeiter als "verzweifelten Versuch" des Demokraten, die Zustimmung zu seinem "glanzlosen Wahlkampf" anzutreiben. Er sei aber ein Schlag ins Gesicht für die "600.000 Menschen in Pennsylvania, die in der Fracking-Industrie" tätig seien. Biden habe "linken Aktivisten wiederholt versprochen", im Falle seiner Wahl Fracking zu verbieten, fügte Murtough hinzu.

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09:08 Uhr

Snowden will russischer Staatsbürger werden

Der von den USA gesuchte Whistleblower Edward Snowden will die russische Staatsbürgerschaft beantragen. Snowden, dem in seiner Heimat ein Prozess wegen Spionage droht, teilte auf Twitter mit, er habe sich um einen russischen Pass beworben - die US-Staatsbürgerschaft wolle er jedoch behalten. Zuvor hatte Snowdens Partnerin Lindsay Mills verkündet, sie sei schwanger.

"Nach Jahren der Trennung von unseren Eltern, haben meine Frau und ich den Wunsch, nicht von unserem Sohn getrennt zu werden", schrieb er auf Twitter. "Das ist der Grund, warum wir in Zeiten der Pandemie und geschlossener Grenzen die US-russische Doppelstaatsbürgerschaft beantragen", erklärte der ehemalige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA. Der 37-Jährige machte zugleich deutlich, dass er und Mills ihr Kind "mit dem ganzen Werteverständnis jenes Amerika, das wir lieben, erziehen" wollten - "einschließlich der Freiheit, seine Meinung zu sagen".

Nach Angaben seines Anwalts hat Snowden, der seit Jahren in Russland im Exil lebt, vor einem Monat dort eine permanente Aufenthaltsgenehmigung bekommen.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:35 Uhr

Chrissy Teigen trägt Tattoo mit Namen ihres toten Sohnes

Anfang Oktober gibt das US-Model Chrissy Teigen bekannt, dass sie in der 20. Schwangerschaftswoche ihr drittes Kind verloren hat. Mit einem Tattoo will die 34-Jährige jetzt an ihren verstorbenen Sohn erinnern. Auf Twitter postet die Ehefrau von John Legend ein Foto, das den Schriftzug auf der Innenseite ihres Unterarms zeigt. Knapp unter der Hand ist der Name "Jack" zu lesen - so hatte das Paar das Baby schon während der Schwangerschaft genannt. Der Name steht nah bei einem anderen Tattoo, dessen Anfang ebenfalls auf dem Foto zu erkennen ist. Im vergangenen Jahr hatte sich Teigen die Namen ihres Mannes und ihrer beiden Kinder Luna Simone und Miles Theodore auf den Arm schreiben lassen.

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07:57 Uhr

Hai verletzt 13-jährigen Surfer in Australien

Ein junger Surfer ist an einem beliebten Strand an der australischen Ostküste von einem Hai attackiert worden. Der 13-Jährige sei unweit des Ufers gesurft, als er am frühen Morgen in Port Macquarie im Bundesstaat New South Wales wahrscheinlich von einem Riffhai oder einem Bullenhai angegriffen worden sei, zitierten lokale Medien den Chef der örtlichen Rettungsschwimmer, James Turnham. Der Junge habe eine Verletzung am Knöchel und einen kleineren Biss im Finger erlitten und zunächst unter Schock gestanden, so die Einsatzkräfte. Er sei nicht in Lebensgefahr.

07:56 Uhr

Castor-Schiff mit hoch radioaktivem Atommüll legt in Nordenham an

Ein Transportschiff mit sechs Castoren an Bord hat am frühen Morgen den Hafen in Nordenham erreicht. Die mit Atommüll beladenen Behälter sollen anschließend auf einen Zug verladen werden, sagte ein Sprecher der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS). Danach soll der Zug die Behälter in das Zwischenlager im hessischen Biblis fahren. Bis jetzt laufe alles nach dem Zeitplan. Das Schiff war am vergangenen Dienstag im britischen Sellafield ausgelaufen.

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07:05 Uhr

Das wird heute wichtig

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Kontaktbeschränkungen für Treffen in der Öffentlichkeit, Schließungen von Restaurants, Kneipen und Kultureinrichtungen: In Deutschland treten heute die neuen bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Kraft. Für zunächst vier Wochen müssen wir uns alle zunächst wieder mehr in Verzicht üben. Haben Sie aus dem ersten Lockdown hilfreiche Tipps, um die Zeit halbwegs gut zu überstehen? Dann immer her damit. Zunächst aber ein Blick auf die Termine heute:

  • Mit einem Kraftakt zum Wahlkampfende will US-Präsident Donald Trump seinen Rückstand in Umfragen wettmachen und sich die notwendigen Stimmen für eine zweite Amtszeit sichern. Der Republikaner will in drei besonders umkämpften Bundesstaaten um Wählerstimmen werben.
  • Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach wird das Urteil gegen einen 39-Jährigen erwartet. Ihm wird vor dem Landgericht vorgeworfen, seine Kinder, darunter ein Säugling und ein Stiefkind, sexuell missbraucht sowie Bilder der Taten über Chatgruppen verschickt zu haben. Die Verhandlung hatte zum Schutz der Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Auch die Urteilsbegründung soll nicht öffentlich sein.
  • Familienangehörige und ein Wunderheiler sollen einer 22-Jährigen zur "Teufelsaustreibung" eine Woche lang hoch konzentriertes Salzwasser verabreicht haben - mit tödlichem Ende. Laut Ermittlungen sollte die junge Frau damit gegen ihre Kinderlosigkeit "behandelt" werden. Ihr 35-jähriger Ehemann, seine Eltern und der selbst ernannte Heiler müssen sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. Ihnen wird gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge zur Last gelegt.
  • Im Rechtsstreit des US-Schauspielers Johnny Depp mit dem Verlag der Boulevardzeitung "The Sun" soll ein Urteil verkündet werden. Der 57-jährige Schauspieler hatte gegen den Verlag wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard körperlich misshandelt.
  • Der Internationale Sportgerichtshof Cas verhandelt den Einspruch Russlands gegen eine vierjährige Wettbewerbssperre. Diese Sanktion hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur ausgesprochen. Grund für die Strafe waren Daten aus dem Moskauer Doping-Analyselabor, die aus Sicht der Wada manipuliert waren.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen, Anregungen oder Tipps, wie sie durch die nächsten vier Wochen kommen? Melden Sie sich gern unter juliane.kipper@nama.de bei mir.

06:35 Uhr

Stark unterkühlte Männer aus Ostsee gerettet

Drei Männer sind mit ihrem Angelboot vor dem Travemünder Kurstrand gekentert und nach eigenen Angaben rund 30 Minuten in der 13 Grad kalten Ostsee getrieben. Die drei waren in Lebensgefahr, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte.

Die Seenotrettung half den Männern aus ihrer Lage. Zwei der drei Geretteten wurden intensivmedizinisch betreut. Ein Passant hatte am Abend an der Travemünder Kaiserallee Hilferufe gehört und den Notruf gewählt. Das fünf Meter lange Boot ist nach der Kenterung vor der Küste den Angaben zufolge offenbar gesunken.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht