mit Friederike ZörnerDas war Dienstag, der 13. August 2024
Sie haben es vermutlich am eigenen Leib gespürt: Heute war voraussichtlich der heißeste Tag des Jahres. Das geht aus vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes hervor. Demnach wurde die Höchsttemperatur von 36,5 Grad Celsius im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler gemessen. Damit wurde der bisherige Rekord von Montag mit 35,7 Grad - ebenfalls noch nach vorläufigen Daten - am selben Ort übertroffen.
Besonders heiß war es auch in Baden-Württemberg. Hier ergaben die Messungen in Waghäusel-Kirrlach 36,3 Grad. Im rheinland-pfälzischen Andernach registrierte der DWD nach vorläufigen Daten 36,2 Grad. In Ennigerloh-Ostenfelde in Nordrhein-Westfalen sei ebenfalls dieser Wert registriert worden. Aber auch etwa in Bayern wurde die 36-Grad-Marke - zumindest nach den vorläufigen Werten - geknackt: In Kitzingen seien 36,1 Grad gemessen worden. Die Waldbrandgefahr ist vielerorts sehr hoch. Und Unwetter breiten sich inzwischen aus.
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Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.
Baum fällt auf Gleise: 80 Zugpassagiere müssen umsteigen
Ein mutmaßlich wegen Unwetters umgestürzter Baum hat die Bahnfahrt von 80 Zugpassagieren bei Hennef in Nordrhein-Westfalen ungeplant beendet. Zu dem Vorfall kam es am Abend, wie ein Sprecher der Bahn erklärte. Der Baum sei "ziemlich sicher unwetterbedingt" auf den Streckenabschnitt zwischen Siegburg/Bonn und Hennef gestürzt, sagte er. Dadurch habe eine S-Bahn nicht mehr weiterfahren können. 80 Reisende seien dann "vor Ort" in einen anderen Zug umgestiegen. Danach wurde den Angaben zufolge ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Schon nach gewisser Zeit sei der Streckenabschnitt aber wieder einspurig befahrbar gewesen, so der Sprecher.
Grünen-Wahlhelfer in Brandenburg attackiert
Als ein Wahlhelfer heute Vormittag in Hohen Neuendorf nördlich von Berlin Flyer der Grünen verteilt, wird er plötzlich von einem unbekannten Mann angefeindet. Es kommt zum Streit zwischen den beiden Männern. Der Passant drückt den 68 Jahre alten Ehrenamtlichen daraufhin zu Boden und entreißt ihm die Tasche mit den Flyern. Dann rennt er laut Polizei weg. Der 68-Jährige wird leicht verletzt. Die Polizei im Landkreis Oberhavel ermittelt nun wegen einer Raubstraftat. Die Sprecherin des Kreisvorstandes von Bündnis 90/Grüne, Anne Schumacher, zeigte sich betroffen über den Vorfall. "Wir als Bündnisgrüne verurteilen diesen feigen Angriff auf das Schärfste", zitierte die "MAZ" Schumacher. "Gewalt gegen politisch Aktive ist durch nichts zu rechtfertigen und absolut inakzeptabel."
In Brandenburg wird am 22. September ein neuer Landtag gewählt.
Unwetter in NRW: Platzwunde durch Hagelkorn
"Alle verfügbaren Einsatzkräfte sind im Einsatz": Unwetter mit Regen und auch Hagel haben in mehreren Städten von Nordrhein-Westfalen für vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume gesorgt. Die Duisburger Feuerwehr berichtete, dass fast das ganze Stadtgebiet betroffen sei. Ganz klarer Schwerpunkt der Einsätze seien Probleme mit Wasser - Überflutungen in Kellern und Unterführungen. Schwerverletzte gebe es bislang nicht. Allerdings sei ein Mensch so schwer von einem Hagelkorn getroffen worden, dass er eine Platzwunde am Kopf davongetragen habe. Ansonsten beobachte man "das Übliche, nur in viel". Bislang seien 190 Einsätze zu verzeichnen.
In Bonn berichtete die Polizei von rund 30 Einsätzen. "Vollgelaufene Keller, abgebrochene Äste, Bäume auf der Fahrbahn", zählte ein Sprecher auf. Größere "Sachen" seien allerdings nicht dabei gewesen. In Haltern am See fuhr die Feuerwehr ebenfalls mehrere Einsätze. Auch dort ging es für die Einsatzkräfte vor allem um vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume. Zunächst liege die Zahl der Einsätze bei etwa 15. Menschenleben sei nach vorläufigen Erkenntnissen nicht in Gefahr. "Auch gibt es keine Flüsse, die über das Ufer treten."
Sohn fesselt Partnerin monatelang an Bett - Mutter deckt ihn
In Spanien hat die Polizei das wochenlange Leid einer jungen Frau beendet: Ein 29-Jähriger und seine Mutter sollen die Partnerin des Mannes einen Monat lang an ein Bett gefesselt festgehalten haben. Man habe die junge Frau am Samstag in Salamanca im Westen des Landes befreit, teilte die Polizei mit. Mutter und Sohn seien festgenommen worden. Das zuständige Gericht habe Untersuchungshaft für beide angeordnet.
Besorgte Nachbarn hatten demnach am Samstag die Behörden alarmiert, nachdem sie verdächtige Geräusche und Hilfeschreie gehört hatten. Beamte seien zur Wohnung gefahren und hätten diese trotz der Behauptung der Mutter, sie sei dort allein, durchsucht. Auf dem Dachboden der Wohnung entdeckten die Polizisten neben dem Sohn auch das Opfer, das an Händen und Füßen ans Bett gefesselt war. Die befreite Frau wies mehrere Verletzungen an Hand- und Fußgelenken, im Gesicht und an den Armen auf.
Außergewöhnliche Temperaturen in der Antarktis
Das Eis der Antarktis schmilzt in einer außergewöhnlich langen Hitzewelle: Nach Angaben des britischen Instituts für Antarktisforschung war es im antarktischen Wintermonat Juli in diesem Jahr im Schnitt 3,1 Grad Celsius wärmer als üblich. "Die Dauer dieser Hitzeperiode ist ungewöhnlich", sagte der Forscher Thomas Caton Harrison. "Wir könnten auf einen außergewöhnlich warmen antarktischen Winter zusteuern".
Die Durchschnittstemperaturen für den kältesten Kontinent der Erde schwankten demnach zwischen -34,68 Grad Celsius am 15. Juli und -28,12 Grad Celsius Ende des Monats. Am 7. August, dem letzten Datum, für das die Daten vorliegen, stieg der Wert auf -26,6 Grad Celsius an. In der Region nahe des Wedell'schen Meeres wurden gar Temperaturen von bis zu +10 Grad Celsius gemessen. Obwohl Temperaturschwankungen im antarktischen Winter an der Tagesordnung sind, sei die andauernde Hitzewelle "bemerkenswert", betonte Harrison. Die hohen Temperaturen könnten dazu führen, dass die Gletscher der Antarktis noch schneller schmelzen.
Unveröffentlichtes Lied von Udo Jürgens erscheint bald
Seit zehn Jahren ist Udo Jürgens schon tot. Fans des Musikstars dürfte dieser Nachricht daher besonders freuen: Ein bislang unveröffentlichtes Lied von Jürgens kommt in wenigen Wochen heraus. Es stammt aus dem Nachlass des Musikers, wie Sony Music und die Udo Jürgens Master AG informieren. "Als ich fortging" erscheint am 20. September.
Jürgens hatte das selbst komponierte Lied als sogenannten Rough Mix aufgenommen, er hatte es am Klavier eingespielt und gesungen. Der Schlagzeuger und Produzent Curt Cress, der früher mit Jürgens zusammenarbeitete, hat es neu arrangiert und produziert. Von wann das Lied stammt, ist nicht klar. Es soll aber an seine Musik der 1980er Jahre erinnern. Am 30. September wäre der Musiker 90 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass kommt am 27. September ein Album mit 90 Singles von Jürgens heraus, zusammengestellt von seinen Kindern Jenny und John.
Mann fällt auf dem Rhein von Sportboot - tot
Ein 53 Jahre alter Passagier ist auf dem Rhein im Süden von Köln von einem Sportboot ins Wasser gefallen und tödlich verunglückt. Es werde davon ausgegangen, dass der Mann durch den Antriebspropeller des Schiffs tödlich verletzt wurde, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Duisburg über den Unglücksfall mit, der sich am Montagabend ereignet hatte. Die Leiche sei trotz sofortiger Suche bislang nicht gefunden worden.
Im Einsatz gewesen seien ein Boot der Wasserschutzpolizei, ein Rettungshubschrauber, ein Feuerlöschboot der Feuerwehr und zwei Rettungsboote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Auf dem Sportboot befanden sich nach Polizeiangaben acht weitere Personen, die als Zeugen zum Unfall gehört wurden. Die Wasserschutzpolizei und die Staatsanwaltschaft Duisburg ermitteln den Hergang.
Putin spricht von "großem Schmerz"
Aus seinem Mund klingen diese Worte besonders zynisch: Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei einem Treffen mit seinem palästinensischen Kollegen Mahmud Abbas Anteilnahme für das Leid der Palästinenser bekundet. Zwar müsse Russland leider gegenwärtig die eigenen Interessen mit der Waffe verteidigen, hieß es nach dem Treffen in Moskau in einer offiziellen russischen Mitteilung unter Anspielung auf den Ukraine-Krieg. Trotzdem sei Russland bewusst, was derzeit im Nahen Osten passiere. "Wir beobachten mit großem Schmerz und großer Sorge die humanitäre Katastrophe, die sich in Palästina entwickelt hat", hieß es. Welches Leid seine Armee im Nachbarland Ukraine anrichtet, behielt der Kremlchef dagegen für sich.
Zehntausende Stadtbewohner von Wasserausfall betroffen
Gerade bei den aktuellen Temperaturen wäre ein Schluck Wasser aus der Leitung oder eine kalte Dusche von Vorteil. Doch etlichen Menschen in Wilhelmshaven blieb das heute zeitweise verwehrt. Störungen im Wassernetz sorgten für einen Ausfall des Trinkwassers im gesamten Stadtgebiet. Mehr als 45.000 Haushalte waren am Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen betroffen, wie die Stadt mitteilte. Der Trinkwasserversorger GEW habe aber schon nach kurzer Zeit erste Schäden behoben. Bis wann der Schaden in der Hafenstadt an der Nordsee vollständig behoben sein wird, ist noch unklar. GEW gehe davon aus, "dass der gewohnte Druck über Nacht wiederhergestellt werden wird", hieß es weiter.
Grund für die Störungen seien Schäden an Wasserleitungen, die während laufender Bauarbeiten entstanden sind. Die Stadt bat Bewohnerinnen und Bewohner, auf Waschmaschine, Geschirrspüler und Rasensprenger zu verzichten - mit dem im Netz noch vorhandenen Wasser solle sparsam umgegangen werden.
Mann schafft es am Münchner Flughafen zweimal ohne gültiges Ticket ins Flugzeug
Diese Geschichte wirft Fragen auf, wie sicher deutsche Flughäfen tatsächlich sind: Einem Mann aus Norwegen ist es gelungen, gleich zweimal ohne gültiges Ticket in ein Flugzeug am Münchner Flughafen zu steigen. Einmal wurde er noch vor dem Start nach Hamburg erwischt, das andere Mal schaffte er es bis nach Schweden, wo er aufflog, wie die Polizei Oberbayern Nord mitteilte. Eine Gefahr bestand den Angaben zufolge nicht.
Der 39-Jährige durchlief am 4. und 5. August die Sicherheitskontrollen jeweils "regulär und ohne Beanstandung", wie der Flughafen München mitteilte. Wie der Mann es ohne Bordkarte und Ticket ins Flugzeug geschafft habe, werde derzeit untersucht.
Beim ersten Mal flog der Mann laut Polizei noch in München auf, weil er auf dem ausgebuchten Flug nach Hamburg keinen Sitzplatz fand.
Einen Tag später "gelang ihm auf einem nicht komplett ausgebuchten Flug die Reise nach Schweden", erklärte die Polizei. Dort sei er dem Flughafenpersonal aufgefallen, weil er sofort nach München zurückkehren wollte.
Trump überrascht mit vermeintlich nettem Kommentar über Harris
Wir haben ja bereits ausführlich über das skurrile "Interview" von Elon Musk mit Donald Trump berichtet. Diesen Moment aus dem Gespräch möchte ich Ihnen dennoch nicht vorenthalten: Denn der republikanische Präsidentschaftsbewerber sieht tatsächlich eine Ähnlichkeit im Aussehen zwischen seiner Wahl-Rivalin Kamala Harris und seiner Ehefrau Melania - zumindest in einer Harris-Zeichnung auf der Titelseite des US-Magazins "Time". Der 78-Jährige sagte über die Zeichnung, die Vizepräsidentin sehe darin aus "wie die schönste Schauspielerin, die jemals lebt". Und er fügte hinzu: "Tatsächlich hat sie darauf wie eine großartige First Lady ausgesehen: Melania".
Allerdings relativierte Trump den Vergleich damit, dass er auch sagte, Harris sehe in der Zeichnung auf dem Titel der "Time"-Ausgabe gar nicht aus "wie Camilla" - womit er zum wiederholten Male ihren Vornamen falsch aussprach, dies offenbar mit Absicht. Trump nannte die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gleichwohl direkt anschließend eine "schöne Frau". Er sagte: "Aber natürlich ist sie eine schöne Frau - aber wir belassen es dabei, richtig?"
Deutsche Wetteraussichten: Mit Gewittern "ist große Hitze für dieses Jahr durch"
Es ist heiß in Deutschland - mit weit über 30 Grad könnte heute sogar der heißeste Tag des Jahres werden. Doch das Wetter macht eine Kehrtwende: In der Westhälfte sind ein paar "garstige Gewitter" im Anmarsch, weiß ntv-Wetterexperte Bernd Fuchs. Und die sorgen für Abkühlung.
Abkühlung im Meer? Vor Mallorca derzeit nicht möglich
Abgesehen davon, dass Touristinnen und Touristen auf Mallorca derzeit nicht so gern gesehen sind, sollten Sie sich noch einmal überlegen, ob Sie wirklich einen Strandurlaub auf der Mittelmeerinsel machen möchten. Denn angesichts der jüngsten Hitzewelle hat sich das Meer nach amtlichen Angaben so sehr wie nie zuvor seit Beginn der Messungen erhitzt. Die Messboje im Südwesten der spanischen Insel habe am Montag vor der kleinen Nachbarinsel Dragonera circa 30 Kilometer westlich von Palma eine Wassertemperatur von 31,87 Grad gemessen, teilte der Meteorologen-Verband Ametse mit. Der bisherige Rekord von 31,36 Grad stamme aus dem August 2022, hieß es. Eine beunruhigende Entwicklung, die angesichts des menschengemachten Klimawandels das neue Normal ist. Leider.
Vater geht zu Prostituierter und lässt kleinen Sohn in überhitztem Auto zurück
Diese gefährlich-dumme Aktion hat ein Nachspiel - vermutlich nicht nur juristisch: Ein 33-jähriger Vater hat in NRW seinen dreijährigen Sohn während eines Besuchs bei einer Prostituierten in seinem heißen Auto zurückgelassen. Die Polizei habe das Kind am Montagabend nach der Alarmierung durch einen aufmerksamen Passanten stark schwitzend im Kindersitz auf der Rückbank des geparkten Autos entdeckt, teilten die Beamten mit.
Bereits vor dem Eintreffen der Polizei habe der kleine Junge nach Aufforderung des Passanten die Tür von innen geöffnet und mit Wasser versorgt werden können. Der alarmierte Rettungsdienst stellte bei dem Jungen eine erhöhte Körpertemperatur und erste Anzeichen einer Dehydrierung fest. Der Dreijährige kam daraufhin in ein Krankenhaus. Zum Einsatzzeitpunkt habe die Außentemperatur laut Deutschem Wetterdienst 26 Grad betragen. Die Polizei hat gegen den Vater Anzeige wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht sowie fahrlässiger Körperverletzung erstattet. Außerdem wurde das Jugendamt informiert. Die Mutter des Kindes reagierte geschockt auf den Vorfall.
Junge Menschen bespuckt - queerfeindliche Attacke auf Alexanderplatz
Mehrere Menschen sind bei einem queerfeindlichen Angriff auf dem Alexanderplatz in Berlin von Unbekannten beleidigt und bespuckt worden. Bei den Opfern handelte es sich um zwei Frauen im Alter von 18 und 20 Jahren, zwei 21- und 27-jährige Männer sowie einen 15-jährigen Jugendlichen, wie die Polizei mitteilte.
Die Gruppe war demnach am Montagabend an der Weltzeituhr damit beschäftigt, Videoaufnahmen für eine Social-Media-Plattform zu machen. Dabei führten sie eine Regenbogenflagge mit sich. Während der Aufnahmen soll eine Gruppe von mehreren Menschen die Filmenden queerfeindlich beleidigt sowie angespuckt haben, wie es von den Beamten weiter hieß. Anschließend entfernten sich die Täter. Der Staatsschutz der Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen.
Gewaltiger Feuerball türmt sich über Geschäft auf
In der chinesischen Millionenstadt Ma'anshan kommt es infolge eines Brands in einem Geschäft zu einer heftigen Explosion. Handy-Aufnahmen zeigen, wie sich ein meterhoher Flammenball über dem Gebäude auftürmt. Es gibt Hinweise, wonach in dem Laden explosive Materialien gelagert wurden.
Kabarettist Richard Rogler ist tot
Er war ein Urgestein der politischen Kabarett-Szene in Deutschland: Der Kabarettist Richard Rogler ist tot. Wie seine Familie in Köln mitteilte, starb er bereits am Sonntag. Rogler moderierte im Fernsehen zeitweise die Reihe "Mitternachtsspitzen" und gehörte zum "Scheibenwischer"-Ensemble. Der Grimme-Preisträger wurde 74 Jahre alt.
Rogler, der ursprünglich aus Oberfranken stammte, begann seine Karriere 1974 mit dem Kindertheater und trat danach mit Heinrich Pachl als Duo "Der wahre Anton" auf. Seit 1986 stand er mit Solo-Programmen auf der Bühne. Er erreichte jahrzehntelang ein großes Publikum in ganz Deutschland mit zahlreichen weiteren erfolgreichen Programmen und erhielt mehrfach den Deutschen Kleinkunstpreis, bis er sich im Jahr 2018 vom Tourbetrieb verabschiedete.
Spektakuläre Aufnahmen: ISS filmt von Polarlicht umschlungene Erde
Polarlichter sind schon von der Erde aus ein übernatürlich anmutendes Spektakel. Eine schier göttliche Dimension entfaltet der Anblick aus dem All. Von der Internationalen Raumstation ISS aus zeigt ein Zeitraffervideo den Flug um den Globus, der von grünem Leuchten umschlungen ist.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein Kollege Lukas Märkle hat sich in den sonnigen Feierabend verabschiedet und ich sitze jetzt an meinem wohltemperierten Arbeitsplatz. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gerne an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Nach Messerattacke: Anklage wegen versuchten Mordes
Nach der Messerattacke auf ein elfjähriges Mädchen im Zentrum von London ist ein 32-jähriger Mann wegen versuchten Mordes angeklagt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stach er achtmal auf das Kind ein, das an Gesicht, Schulter, Handgelenk und Hals getroffen wurde. Der Rumäne bleibt in Untersuchungshaft, wie ein Richter in der britischen Hauptstadt entschied.
Die Elfjährige sei bei dem Angriff auf dem belebten Leicester Square am Montag schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Entgegen erster Angaben wurde die 34 Jahre alte Mutter des Mädchens nicht verletzt. "Später bestätigte sich, dass Blut von den Verletzungen ihrer Tochter für eigene Verletzungen gehalten worden war", teilte die Polizei weiter mit.
Rechtsextreme ersetzen Regenbogenfahne durch Hakenkreuz
Aber nicht nur in der Lausitz gibt es rechtsextreme Ausfälle (siehe Eintrag um 11:36). Auch andernorts sind Rechtsradikale aktiv und entfernen in Neubrandenburg auf dem Bahnhofsvorplatz eine Regenbogenfahne. Als Ersatz hissen sie in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern eine Hakenkreuzfahne.
Einem Passanten war dies am Morgen aufgefallen. Und leider ist das nicht der erste Vorfall: Bereits vor einem Jahr war sie dort entwendet und durch eine NS-Fahne ersetzt worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen.
Nach Angriff auf Giffey: Verdächtiger soll in Psychiatrie
Nach dem tätlichen Angriff eines 74-Jährigen auf Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey im Mai strebt die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Mannes in einer Psychiatrie an. Eine entsprechende Antragsschrift in einem Sicherungsverfahren sei beim Landgericht Berlin eingereicht worden, teilte die Behörde mit.
Der Beschuldigte hatte Giffey während eines offiziellen Termins in einer Bibliothek in Berlin-Rudow von hinten mit einer schweren Tasche auf den Kopf geschlagen. Laut Staatsanwaltschaft hatte die Politikerin zwei Tage stärkere Schmerzen. Der Mann wurde einen Tag nach dem Angriff festgenommen und befindet sich seitdem bereits vorläufig in einer psychiatrischen Klinik.
Die Ermittlungen hätten Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Beschuldigte im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt habe, teilte die Anklagebehörde mit.
Deutscher stirbt beim Wandern auf Mallorca
Ein 70 Jahre alter Deutscher ist beim Wandern auf Mallorca gestorben. Der Mann sei vermutlich einem Hitzschlag erlegen, berichteten mallorquinische Medien unter Berufung auf die Rettungskräfte. Der Tod habe sich am Sonntag gegen 15.00 Uhr ereignet, als der Deutsche mit seiner Frau in der Gegend um die Gemeinde Colonia de Sant Pere im Nordosten der spanischen Urlaubsinsel eine Wandertour zur kleinen Einsiedelei Ermita de Betlém unternommen habe, hieß es.
Die Polizei bestätigte auf Anfrage lediglich die Nationalität und das Alter des Mannes. Ob das Ehepaar auf Mallorca im Urlaub war oder auf der Insel wohnte, wurde zunächst nicht bekannt.
In Spanien hatte es in diesem Sommer mehrere Hitzewellen gegeben. Auf Mallorca ist es derzeit allerdings mit Tageshöchsttemperaturen um die 30 Grad sogar etwas "kühler" als in einigen Gebieten Deutschlands.
Katy Perry stürzt sich mit Orlando Bloom aus Heli ins Meer
Einfach nur in der Sonne Sardiniens die Urlaubs-Seele baumeln zu lassen, ist Katy Perry und ihrem Verlobten Orlando Bloom offenbar zu öde. Für den richtigen Nervenkitzel fliegen sie per Helikopter zum Baden - und stürzen sich kurzerhand direkt aus dem Hubschrauber in die Wellen.
Rechtsextremer Vorfall: Hitlergruß im Spreewaldkahn
Leider sind rechtsextreme Ausfälle im Spreewald und der Lausitz keine Seltenheit. Nach einem Gruppenfoto, auf dem mehrere Männer in einem Spreewaldkahn den Hitlergruß zeigen, ermittelt nun der Staatsschutz. Die Ermittlungen seien wegen des Verdachtes des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidrigen Organisationen eingeleitet worden, sagte eine Sprecherin der Polizei.
Wo genau das Gruppenfoto im Spreewald entstanden sein soll, sagte die Sprecherin nicht. Auch zu weiteren Details hielt sich die Sprecherin "aus ermittlungstaktischen Gründen" bedeckt. Zunächst hatte die "BZ" berichtet.
Auf dem von der Zeitung abgebildeten Bild sind 15 Männer in dem Kahn zu sehen. Laut der "BZ" handelt es sich um eine Motorsport-Gruppe. Bis auf drei heben alle den Arm zu einem Hitlergruß.
FDP-Bürgermeister stellt sich gegen Autopläne seiner Partei
Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche geht auf Distanz zu den Plänen seiner Partei, den Autoverkehr in Innenstädten etwa durch den Wegfall von Parkgebühren zu fördern. "Wir in Jena wollen einen anderen Weg einschlagen", sagte Nitzsche dem "Spiegel". "Lebenswert wird eine Innenstadt, wenn Autos nicht im Weg sind", betonte Nitzsche.
"Mein Ziel ist es, dass Autofahrer, die nach Jena kommen, möglichst alle in die Parkhäuser und Tiefgaragen fahren", sagte der Oberbürgermeister. Er hob hervor, Pkw dürften nicht aus der Stadt ausgesperrt werden, schon allein wegen der mehr als 20.000 Pendler, die täglich nach Jena kämen. "Aber die Autos sollen in der Innenstadt möglichst nicht sichtbar sein, sondern schnell verschwinden", sagte er weiter. Daher solle das Parken in Tiefgaragen günstiger werden, entlang der Straßen aber teurer.
Nitzsche verteidigte auch die von ihm mit durchgesetzte Erhöhung der Parkgebühren in Jena. Größere Empörung habe es deswegen in seiner Stadt nicht gegeben. Geplant sei auch, noch ein weiteres Mal "an den Gebühren zu schrauben, um eine bessere Balance zwischen Anwohnerparken und Einpendlern zu schaffen".
Rekord: 35 Prozent der Ausbildungsstellen 2023 unbesetzt
Der Ausbildungsmarkt steht unter hohem Druck - im vergangenen Jahr hat es so viele unbesetzte Azubistellen gegeben wie nie zuvor. Wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesarbeitsagentur ergab, konnten 2023 insgesamt 35 Prozent aller Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Den Betrieben mangelt es demnach vor allem an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern.
Die Zahl der offenen Azubi-Stellen stieg damit in den vergangenen Jahren stark an, laut IAB konnten 2010 nur 15 Prozent der Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. "Insgesamt ist festzuhalten, dass die Rekrutierungsprobleme nahezu alle Segmente des Ausbildungsmarkts erreicht haben, in denen es zu Beginn der 2010er-Jahre noch kaum Besetzungsprobleme gab", kommentierte IAB-Forscherin Barbara Schwengler die Zahlen.
Zwei Mädchen bei Reitunfall schwer verletzt - Pferd stirbt
Leider erreicht uns nicht nur ein Badeunfall von Usedom (siehe Eintrag um 06:41). Bei einem Reitunfall auf einer Bundesstraße auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Mädchen im Alter von neun und elf Jahren schwer verletzt worden. Die Pferde der Kinder seien am Montagabend beim Überqueren der Straße nahe der Gemeinde Pudagla aus bislang unbekannten Gründen mit ihnen durchgegangen und von einem Auto erfasst worden, teilte die Polizei mit.
Zwei Rettungshubschrauber brachten die beiden Reiterinnen in ein Krankenhaus. Eine 13-jährige Beifahrerin des Autos erlitt leichte Verletzungen, der 75-jährige Fahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt.
Laut Polizei verendete eines der beim Zusammenprall verletzten Pferde noch am Unfallort. Die Beamten übergaben das andere Tier dem Pferdehalter mit leichten Verletzungen.
"Game of Thrones"-Star über Serienfinale: "Wir hätten nicht weitermachen können"
Vor rund fünf Jahren endete "Game of Thrones"- und es hagelte Kritik am Ende der Serie aus den Reihen der Zuschauenden. "Game of Thrones"-Star Kit Harington kann manche Enttäuschung unter Fans der Fantasyserie verstehen. "Ich denke, es gab einige interessante Entscheidungen, die nicht ganz funktioniert haben", sagte der Brite dem Männermagazin "GQ" zum Serienfinale im Jahr 2019, das viel Kritik hervorrief.
Aber er warb auch um Verständnis: "Ich denke, wenn es einen Fehler am Ende von 'Thrones' gab, dann, dass wir alle so verdammt müde waren. Wir hätten nicht länger weitermachen können." Wenn er heute Bilder von sich selbst aus der letzten Staffel sehe, erkenne er die Erschöpfung auch. "Ich hatte keine weitere Staffel mehr in mir."
Griechenland meldet erstes Todesopfer bei Waldbrand
Bei den verheerenden Waldbränden im Nordosten der griechischen Hauptstadt Athen ist Medienberichten zufolge eine Frau ums Leben gekommen. Die Leiche der etwa 60-Jährigen sei am Morgen in einer ausgebrannten Fabrik in Patima Halandriou gefunden worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ANA. Die Gemeinde mit rund 70.000 Einwohnern war am Montag teilweise evakuiert worden. Den Angaben zufolge handelt es sich wohl um das erste Todesopfer des Feuers, das in nordöstlichen Vororten von Athen wütet.
Indes bekämpften hunderte Feuerwehrleute den dritten Tag in Folge das Feuer, das am Sonntagnachmittag in der Stadt Varnavas rund 35 Kilometer nordöstlich der griechischen Hauptstadt ausgebrochen war. Von starken Winden angefacht war der Brand zu einer rund 30 Kilometer breiten Front von Flammen angewachsen, die teilweise mehr als 25 Meter hoch waren, wie der staatliche Sender ERT berichtete.
Dieb klaut mehr als 20 Klimaanlagen von Wänden
Die brütende Sommerhitze in China hat einen Mann zu einer ungewöhnlichen Serie von Diebstählen verleitet. Der Dieb, der mit großem Aufwand mehr als 20 Klimaanlagen gestohlen hatte und versuchte, sie zu verkaufen, wurde in der zentralchinesischen Stadt Changsha festgenommen, wie lokale Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten.
Der Mann, der bereits Mitte Juli gefasst wurde, habe an unbeaufsichtigten Orten, vor allem in Geschäften, sowohl die Raumgeräte als auch Außenmodule der Klimaanlagen abgebaut und mitgenommen. Später habe er sie zum Verkauf angeboten. Ein Video zeigt ihn, wie er in der Nacht ein Klimaanlagen-Modul von einer Hauswand abmontiert und es auf seinem Motorroller abtransportiert.
Perseiden sorgen für spektakuläre Bilder am Nachthimmel
Hochsommer ist Sternschnuppenzeit: Mitte August sind dank des legendären Perseidenschwarms wieder unzählige Sternschnuppen mit bloßem Auge am Himmel zu sehen - und sorgen für eine einmalige Atmosphäre.
Die Perseiden sind der einzige große Meteorstrom im Sommer und einer der ergiebigsten überhaupt. Ihren Namen verdanken die Sommersternschnuppen dem Sternbild Perseus.
Das wird teuer: Kosten für Führerschein ziehen weiter an
Der Trend zu deutlich höheren Kosten für Fahrschule und Führerscheinprüfung in Deutschland setzt sich fort. Die Preise dafür stiegen im vergangenen Jahr um 7,6 Prozent im Vergleich zu 2022, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum mit 5,9 Prozent deutlich langsamer. "Schon in den Jahren davor waren die Fahrschul- und Führerscheinpreise überdurchschnittlich stark gestiegen", wie die Statistiker ermittelten.
Allein 2022 gab es einen Aufschlag von 10,8 Prozent - das war die stärkste Anhebung seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1992. Dabei mussten Fahrschülerinnen und Fahrschüler schon 2021 durchschnittlich 9,6 Prozent mehr zahlen. Zum Vergleich: Die Inflationsrate hatte 2022 mit 6,9 Prozent und 2021 mit 3,1 Prozent jeweils deutlich niedriger gelegen.
Dem ADAC zufolge kostete ein Auto-Führerschein zuletzt zwischen 2100 und 4400 Euro. Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände rechnet mit 2800 bis 3500 Euro. Dem Verband zufolge ist es auf dem Land meist günstiger, weil dort die Infrastruktur weniger komplex sei als in der Stadt.
Sägewerk geht in Flammen auf - Hunderte Einsatzkräfte vor Ort
Die Feuerwehr geht nach einem Großbrand in einem Sägewerk im Landkreis Göttingen von einem Millionenschaden aus. Als die Einsatzkräfte am Montagabend am Brandort in Seeburg eintrafen, standen eine komplette Produktionshalle und Teile eines angrenzenden Holzlagers in Vollbrand, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Feuer sei noch vor Mitternacht unter Kontrolle gewesen, die Nachlöscharbeiten dürften aber noch länger dauern. Verletzte gab es keine.
Im Bereich des Feuerwehrverbands Duderstadt Eichsfeld sei das einer der größten Brände der letzten Jahrzehnte, erklärte deren Sprecher. Schon bei der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte demnach eine riesige Rauchsäule aus weiter Entfernung. Zwischenzeitlich seien 300 Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Die Brandursache ist noch unklar.
Bis zu 37 Grad - aber hier drohen Gewitter
Heute ist es zunächst meist sonnig und vorwiegend im und um den Schwarzwald sowie vom Niederrhein bis in die Weser-Ems-Region sind am Vormittag vereinzelt Gewitter möglich. Am Nachmittag geht es im Osten sonnig weiter, während sich vom Süden bis in den Nordwesten einzelne, teils aber kräftige Gewitter bilden können. Dabei besteht die Gefahr von Platzregen, Hagel mit einem Durchmesser von 0,5 bis 5 cm und Sturmböen.
Die Temperaturen steigen auf 25 Grad an der Ostseeküste, 29 Grad an der Müritz und 30 Grad in Frankfurt/Oder und nordöstlich der Elbe kommt noch keine Schwüle auf. Im Rest des Landes ist es aber zum Teil sehr schwül, vor allem in der Westhälfte. Vom Süden bis in den Nordwesten liegen die Höchstwerte bei 28 Grad am Alpenrand, 31 Grad in Emden, 35 Grad in Köln bis örtlich 36 oder 37 Grad vom Südwesten bis zum Mittelrhein inklusive der Nebenflüsse.
Eifersüchtig auf Massenauflauf? Trump unterstellt Harris KI-Manipulation
Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump verbreitet Unwahrheiten über einen Wahlkampfauftritt seiner demokratischen Rivalin Kamala Harris. Ein Bild, das Tausende beim Warten auf die Ankunft von Harris am Flughafen von Detroit zeigt, sei mit Künstlicher Intelligenz erstellt worden, behauptete Trump.
Verschiedene Fotos und Videos dokumentieren aber augenscheinlich, dass sich dort eine Menschenmenge befand, die Harris für eine Kundgebung erwartete.
Hany Farid, ein Professor der University of California, der auf Digitalforensik und digitale Desinformation spezialisiert ist, fand keine Hinweise auf eine Bildmanipulation. Auch das Wahlkampfteam von Harris bestritt eine Manipulation und äußerte sich dazu in sozialen Medien. 15.000 Menschen hätten die Flughafen-Kundgebung besucht, erklärte es.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
seit Tagen bereits befürchten die USA und Israel einen iranischen Vergeltungsschlag für den tödlichen Angriff auf den Hamas-Chef in Teheran. Die USA teilen die Einschätzung der israelischen Stellen, dass es "in dieser Woche" dazu kommen könnte, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby. Doch noch laufen die diplomatischen Bemühungen, um den Iran und seine Verbündeten von der Attacke abzubringen.
Das wird heute sonst noch wichtig:
Das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht seinen monatlichen Bericht zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland.
Der russische Staatschef Wladimir Putin empfängt den Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten zur Entwicklung der Preise für Führerscheine für die Jahre 2021 bis 2023.
Der Terrorprozess am Frankfurter Oberlandesgericht um Heinrich XIII. Prinz Reuß wird nach rund vier Wochen Pause fortgesetzt.
Im Prozess um Hitlergruß-Vorwürfe gegen die Schlagersängerin Melanie Müller soll am Amtsgericht Leipzig das Urteil gesprochen werden.
Gestohlene Juwelen wieder im Grünen Gewölbe: Heute präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die bisher nicht restaurierten Schmuckstücke an ihrem alten Platz im Juwelenzimmer. Mit Öffnung des Museums am Tag darauf sind sie dann dort für das Publikum zu sehen.
Alle Neuigkeiten zum Krieg in der Ukraine gibt es im entsprechenden Liveticker.
Soweit ein kurzer Überblick. Über alles Wichtige, was heute geschieht, halten meine Kolleginnen und Kollegen Sie auf dem Laufenden bei ntv.de. Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten auf diesem Kanal.
Für Fragen, Anmerkungen und Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de
Starten Sie gut in den Tag!
Vor Usedom: Urlauberin stirbt beim Baden in der Ostsee
Eine Urlauberin aus Rheinland-Pfalz ist vor der Insel Usedom beim Schwimmen in der Ostsee ums Leben gekommen. Die 63-Jährige habe am Montag am Strand von Heringsdorf offensichtlich die Strömung unterschätzt und sei entkräftet in Not geraten, teilte die Polizei mit.
Die Wasserrettung holte die leblose Frau aus dem Wasser. Ein alarmierter Notarzt versuchte noch, sie 45 Minuten lang zu reanimieren - konnte die Schwimmerin aber nicht mehr retten.
Bahn gibt wichtige Schnellstrecke wieder frei
Knapp vier Wochen lang ist die wichtige Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln gesperrt. Pendler und Reisende müssen wegen Bauarbeiten Umleitungen und längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen. Doch das ist jetzt vorbei: Um 4.20 Uhr verkehrte der erste ICE wieder auf der Strecke.
Seit dem 16. Juli wurden für rund 50 Millionen Euro entlang der Strecke 70 Kilometer Gleise und 13 Weichen erneuert. Die Haltepunkte in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd fährt die Bahn jetzt wieder an.
Doch schon steht die nächste Baumaßnahme vor der Tür: Ab Freitag ist die Strecke zwischen Hamburg und Berlin für Monate gesperrt. Bis Mitte Dezember kommt es hier zu Einschränkungen.
Erdbeben schreckt Los Angeles auf
In Südkalifornien hat ein leichter Erdstoß die Menschen aufgeschreckt. Nach Angaben der Erdbebenwarte USGS hatte das Beben am Montagmittag (Ortszeit) eine Stärke von 4,4. Das Epizentrum befand sich mitten im dicht besiedelten Großraum Los Angeles. Zahlreiche Anwohner sprachen in TV-Interviews und in den sozialen Medien von Schrecksekunden und blanken Nerven nach der deutlich spürbaren Erschütterung.
Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es nicht, wie die Feuerwehr in Los Angeles nach einer Erdbeben-Inspektion in der Millionenmetropole mitteilte. Dies sei aber ein Weckruf für die Anwohner, um auf größere Beben vorbereitet zu sein, mahnte die Behörde.
Der US-Westküstenstaat gilt als sehr anfällig für Erdbeben: Auf einer Länge von knapp 1.300 Kilometern zieht sich der San-Andreas-Graben durch Kalifornien. An der tief reichenden Störung in der Erdkruste schiebt sich die pazifische Platte nach Nordwesten und reibt sich am nordamerikanischen Kontinent. Dabei bauen sich gewaltige Spannungen in der Erdkruste auf, die sich in Erdbeben entladen können. Seismologen warnen seit Längerem vor "The Big One", einem gefürchteten Großbeben.