Das war Mittwoch, der 7. Januar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
die nächsten Tage könnten in einigen Teilen Deutschlands anstrengend und auch gefährlich werden. Es zeichnet sich weiterer starker Schneefall ab. Es wird kalt und glatt, Vorsicht ist geboten. Mehr dazu können Sie hier lesen.
Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch diese Texte ans Herz legen:
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und einen erholsamen Schlaf. Der Tag ist morgen wieder für Sie da.
Deutscher baut ziemlich blöden Unfall auf Mallorca
Da wurde wohl so ziemlich alles falsch gemacht, was man hätte falsch machen können: Die mutmaßlich illegale Autofahrt eines Deutschen hat auf Mallorca ausgerechnet vor einer Polizeiwache ein ebenso unfreiwilliges wie folgenreiches Ende gefunden. Der Mann fuhr vor einer Dienststelle in der Stadt Manacor rund 50 Kilometer östlich von der Regionalhauptstadt Palma mehrfach gegen einen Poller, wie die Polizei der spanischen Urlaubsinsel mitteilte. Beamte eilten dem Fahrer zunächst zu Hilfe - und nahmen ihn anschließend fest.
Dem Deutschen werde ein Delikt gegen die Verkehrssicherheit zur Last gelegt, hieß es in der Mitteilung der "Policía Nacional". Er sei ohne einen in Spanien gültigen Führerschein unterwegs gewesen. Und zu guter Letzt hätten die Beamten zudem noch festgestellt, dass der Wagen nicht die fällige Hauptuntersuchung beim ITV, dem spanischen Pendant zum Tüv, absolviert habe. Auf Anfrage sagte ein Polizeisprecher lediglich, der Mann sei "zwischen 60 und 70 Jahre alt".
Schrecklicher Leichtsinn an ICE: Mann tot
Weil er wohl versuchte, zwischen zwei ICE-Wagen mitzufahren, ist ein 25-Jähriger in Niedersachsen tödlich verunglückt. Wegen der hohen Geschwindigkeit fiel er offenbar herunter, wie die Polizei Göttingen mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach Ende Dezember. Ein Bahnmitarbeiter fand die Leiche nahe der Trasse bei Göttingen. Bislang war unklar, wie der Mann gestorben war.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann offenbar versucht hatte, zwischen zwei Wagen auf einem ICE mitzufahren. In Höhe des späteren Fundorts seiner Leiche fiel er vermutlich wegen der Geschwindigkeit vom Zug, prallte gegen einen Betonpfeiler und eine Warnbake. Dabei wurde er tödlich verletzt. Als Todesursache wurde ein "massiver Aufprall" festgestellt.
Für Traum vom Eigenheim: Trump will radikales Verbot verhängen
US-Präsident Donald Trump will Profi-Investoren wie Banken, Versicherungen und großen Konzernen den Erwerb von Einfamilienhäusern verbieten. Er kündigte "umgehend" Maßnahmen an, um US-Amerikanern den Kauf und den Besitz eines Eigenheims wieder zu erleichtern, schrieb er auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Zunächst war unklar, wie genau die Verbote aussehen sollen.
Trump kündigte ferner an, in seiner Rede in Davos in zwei Wochen unter anderem die Themen Wohnraum und Erschwinglichkeit ansprechen zu wollen. Vom 19. bis 23. Januar findet in dem Ort in der Schweiz die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums statt. Seit Langem ist Trump der Traum eines Eigenheims für US-Amerikaner ein großes Anliegen. In der Vergangenheit hatte er unter anderem den Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, persönlich verantwortlich dafür gemacht, dass aufgrund des hohen Leitzinses die Bürger des Landes sich kein Eigenheim mehr leisten können.
Dänischer Ex-Außenminister macht heiklen Grönland-Vorschlag
Diese Idee dürfte der Trump-Regierung überhaupt nicht gefallen und könnte das Nato-Bündnis belasten, da Grönland aber bereits ein autonomes Gebiet Dänemarks ist, wäre so ein Schritt wohl naheliegender als ein Anschluss an die USA: Dänemarks Ex-Außenminister Villy Søvndal bringt die Überlegung ins Spiel, das die größte Insel der Welt eine vollwertige EU-Mitgliedschaft bekommen könnte.
Dem "Spiegel" sagte der heutige EU-Politiker: "Ein Weg könnte sein, Grönland stärker mit der Europäischen Union zu verbinden. Kürzlich hat Jens-Frederik Nielsen bei uns im Europäischen Parlament gesprochen – das war das erste Mal für einen grönländischen Regierungschef. Das ist ein gutes Zeichen. Auch eine vollwertige EU-Mitgliedschaft käme infrage. Das müssen die Grönländer selbst entscheiden."
Bahnfahrern droht mal wieder Ärger
Bahnfahrer im Norden und Osten aufgepasst, ab morgen könnten komplizierte Tage bevorstehen: Die Deutsche Bahn reduziert von Donnerstagnachmittag an wegen des Winterwetters vorsorglich den Fernverkehr. Sie erwartet in den nächsten Tagen "spürbare Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs", wie es in einer Mitteilung heißt. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Norden bei Dauerfrost heftigen Wind mit Schneefällen und Schneeverwehungen. Von den Einschränkungen sind unter anderem die Fernverkehrsverbindungen nach Norddeich-Mole, Kiel, Westerland/Sylt, Rostock, Binz/Rügen und Kopenhagen betroffen. Zudem wird auf den Schnellfahrstrecken Berlin-Wolfsburg, Hannover-Würzburg und Köln-Rhein/Main die Höchstgeschwindigkeit der ICE auf 200 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die Fahrtzeit verlängere sich um bis zu 30 Minuten, so die DB.
Kunden, die ein Ticket für eine Reise von Donnerstag bis Samstag gekauft haben, können dieses zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wie die Bahn weiter mitteilte. Die Zugbindung sei aufgehoben. Reisen könnten zudem auf Mittwoch vorverlegt und Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert werden.
Am Krisentag Tennis gespielt: Aufregung um Berlins Bürgermeister
Wirklich ein Grund zur Kritik? Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat eingeräumt, wenige Stunden nach dem Beginn des Blackouts in Teilen der Stadt eine Stunde lang Tennis gespielt zu haben. Den Vorwurf des Fehlverhaltens wies er zurück. Er habe einfach den "Kopf freikriegen" wollen.
Während des Tennisspiels sei er "die ganze Zeit erreichbar" gewesen, betonte Wegner. "Das Handy war auf laut gestellt, ich bin danach sofort zurückgefahren und habe weitergearbeitet." Der CDU-Politiker wollte in Zusammenhang mit dem Tennisspiel nicht von einem Fehler sprechen, sondern verwies auf seinen Einsatz im Büro. Wegner setzt auf Verständnis bei den Bürgern für seinen Ausflug auf den Tennisplatz: "Ich glaube, die Berlinerinnen und Berliner gerade in den betroffenen Gebieten sind heute erst mal froh, dass anderthalb Tage vor der Ankündigung der Strom wieder da ist", sagte er.
Schock auf zugefrorenem See in Deutschland
Ein mahnendes Beispiel für alle, die sich derzeit auf den zugefrorenen Gewässern des Landes tummeln: Heute ist eine Person auf dem Gnadensee in Baden-Württemberg eingebrochen. Glücklicherweise beobachteten Passanten das Ganze und riefen die Feuerwehr.
Noch bei der Anfahrt konnten bereits Kräfte der Wasserschutzpolizei den eingebrochenen Schlittschuhläufer aus dem Wasser retten und ans Land bringen. Die Feuerwehr übergab ihn zur weiteren Betreuung wegen Unterkühlung an den Rettungsdienst. Auch in den nächsten Tagen ist in Deutschland wegen des Wetters äußerste Vorsicht geboten:
Große Trauer bei Abba-Star Ulvaeus
Der schwedische Musikstar Björn Ulvaeus trauert um seine Ex-Frau Lena. Das berichtet unter anderem "Expressen". Die beiden waren 41 Jahre lang verheiratet. Die Ehe hielt von 1981 bis 2022. In einem Statement erklärte Abba-Legende Björn Ulvaeus: "Ich vermisse sie sehr. Es ist sehr traurig, dass sie gestorben ist." Er denke oft an sie, "obwohl wir uns vor vier Jahren getrennt haben. Und ich denke in dieser traurigen Zeit an unsere Kinder Emma und Anna."
Das Paar lernte sich laut "Expressen" einst auf einer Silvesterparty bei den Abba-Mitgliedern Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad kennen. Mit Abba-Mitglied Agnetha Fältskog, mit der er ebenfalls zwei Kinder hat, war Björn Ulvaeus zuvor von 1971 bis 1979 verheiratet. Bei Lena Ulvaeus wurde 2003 eine chronische lymphatische Leukämie festgestellt. Im Februar 2022 wurde bekannt, dass Ulvaeus und seine langjährige Ehefrau sich nach 41 Jahren scheiden lassen.
USA lockern Sanktionen gegen Venezuela
Die USA heben einige ihrer Sanktionen gegen Venezuela auf. Dies soll den Transport und den Verkauf venezolanischen Öls auf dem Weltmarkt ermöglichen, wie das US-Energieministerium mitteilt.
Deutschland nimmt neue Beziehungen zu Inselstaat auf
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den kleinen pazifischen Inselstaat Niue völkerrechtlich anerkannt und diplomatische Beziehungen beschlossen. "Der Indopazifik ist eine bedeutende Region auch für die deutsche Außenpolitik", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius zur Begründung. Deshalb wolle man die Partnerschaften zu allen 14 pazifischen Inselstaaten des Pacific Island Forum verstärken, dem Niue angehört.
Niue hat weniger als rund 1600 Einwohner und ist kein Vollmitglied der Vereinten Nationen, sondern hat dort nur einen Beobachterstaus. Es ist mit rund 261 Quadratkilometern etwa so groß wie Bielefeld. Die Außen- und Sicherheitspolitik übernimmt eigentlich Neuseeland. Das Atoll hat sich aber zunehmend selbstständig gezeigt und unterhält mittlerweile diplomatische Beziehungen mit mehr als 25 Staaten.
Überraschende Nato-Töne von Donald Trump
Aktuell tun die USA erneut lautstark ihre Grönland-Übernahmefantasien kund. Da die größte Insel der Welt zu Dänemark gehört, könnte eine militärische Übernahme das Ende des Nato-Bündnisses bedeuten. Nun gibt sich US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social halbwegs versöhnlich in Bezug auf die Allianz: Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nach seinen Worten "immer" zur Militärallianz Nato stehen. "Wir werden immer für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sein wird." Weiter schrieb Trump, Russland und China hätten keine Angst vor der Nato, wenn Amerika nicht dazugehören würde. Er bezweifelte zudem, dass die Nato-Verbündeten den USA zu Hilfe kommen würden, "wenn wir sie wirklich bräuchten".
Trump hatte zuletzt bekräftigt, die Vereinigten Staaten bräuchten Grönland. Kopenhagen wies dies entschieden zurück. Dänemarks Regierungschefin Frederiksen sagte: "Wenn die USA ein anderes Nato-Land angreifen, dann hört alles auf."
50 Schafe stürmten Supermarkt - Einzelhändler Penny reagiert
Nach dem aufsehenerregenden Besuch von rund 50 Schafen in einen Supermarkt im bayerischen Burgsinn will Penny eine Patenschaft für die Tiere übernehmen. Die Tiere folgten am Dienstag nicht der Herde und spazierten in das Gebäude hinein, wie die Supermarktkette am Mittwoch in Köln mitteilte. Die abtrünnigen Tiere hielten sich dort im Kassenbereich auf. Ob sie nach einem bestimmten Angebot suchten oder sich aufwärmen wollten, habe sich nicht klären lassen, erklärte Penny weiter.
Nach rund 20 Minuten wurden die Ausreißer wieder mit ihrer Herde vereint. Mitarbeiter des Supermarkts reinigten das Gebäude anschließend. Rund 20 Kunden waren nach Unternehmensangaben zum Zeitpunkt des tierischen Besuchs im Geschäft. Diese hätten den Vorfall locker genommen. Penny kündigte an, den Schäfer für Schäden und die Reinigung nicht belangen zu wollen. "Im Gegenteil: Wir würden gerne für ein Jahr die Patenschaft für die 50 schaf-sinnigen Ausreißer übernehmen", erklärte der Vorsitzende der Geschäfsleitung von Penny-Südwest, Philipp Stiehler.
Brandanschlag in Berlin: Drittes Schreiben aufgetaucht
Nach dem zweiten angeblichen Bekennerschreiben zum Brandanschlag in Berlin, in dem eine "Vulkangruppe" Spekulationen über eine russische Beteiligung zurückweist, gibt es nun ein drittes Schreiben. Darin teilen die angeblichen Gründer der Gruppe, die das erste Mal 2011 auftauchte, mit, sie hätten mit dem Anschlag nichts zu tun. "Die Texte und Aktionen der letzten Jahre stammen nicht von uns. Sie widersprechen dem, wofür wir standen und warum wir überhaupt gehandelt haben." Es sei der Gruppe um "Sichtbarkeit von Verantwortung" gegangen und nicht um moralische Überhöhung oder um eine Logik der "permanenten Sabotage".
"Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2014 hat sich der Kontext grundlegend verschoben. Was zuvor als Kritik an westlicher Militärpolitik formuliert werden konnte, geriet in eine Lage, in der jede Form von Infrastrukturangriff objektiv Teil einer allgemeinen Destabilisierug wird." Man habe erkannt, dass "unsere früheren Mittel unter den geänderten Bedingungen neu gedacht werden müssen". Ob das Schreiben tatsächlich von den Gründern stammt, lässt sich nicht überprüfen. Verdächtige wurden seit 2011 nie gefasst. Das Bundesinnenministerium hält das erste aufgetauchte Bekennerschreiben für authentisch und geht von einer "linksextremistischen" Gruppe aus.
Mehr als 20 Speedboote brennen lichterloh in Hafen
Die thailändische Insel Phuket ist bekannt für ihre Traumstrände. Wie ein wahrgewordener Albtraum dürfte sich der Großbrand an einer Anlegestelle für einige Bootsbesitzer angefühlt haben. Denn mehr als 20 Schnellboote gehen dort in Flammen auf.
Brandenburgs Ministerpräsident Woidke stoppt seine Urlaubspläne
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat nach dem Aus der Koalition mit dem BSW seine Urlaubspläne abgebrochen. "Der Ministerpräsident hat seinen lange geplanten Urlaub abgesagt und wird seinen Amtsgeschäften nachkommen", sagte Regierungssprecherin Ines Filohn.
Die geplanten Urlaubstage hatten für Kritik gesorgt. Grünen-Landeschef Clemens Rostock sagte: "Ständig von Stabilität reden und dann im Moment des Zerbrechens der Koalition in den Urlaub zu gehen, passt überhaupt nicht zusammen. Er kann jetzt unmöglich das Land in dieser Situation einfach hängen lassen." Die Grünen, früherer Koalitionspartner, sind nicht im Landtag vertreten. Der SPD-Regierungschef hatte die Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht am Dienstag nach mehr als einem Jahr aufgrund anhaltender Streitigkeiten im BSW beendet.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Leah Nowak befindet sich im Feierabend. Nun ist die Spätschicht an der Reihe. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.
Einbrecher stehlen kompletten Gold-Tresor aus Einkaufszentrum
Einbrecher haben aus einem Einkaufszentrum in Sankt Augustin einen ganzen Tresor mit Schmuck und Gold gestohlen. Der Schaden wird nach Angaben der Polizei auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten die Täter in der Nacht einen Nebeneingang des Centers auf und gelangten so ins Gebäude. In der ersten Etage brachen sie einen Schmuck-Verkaufsstand auf und transportierten den mehrere hundert Kilogramm schweren Tresor ab. Die Täter sind bislang unbekannt.
Kollegin gegen ihren Willen geküsst: Richter muss Geldstrafe bezahlen
Ein Richter in Niedersachsen ist wegen sexueller Belästigung einer Kollegin zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Osnabrück verhängte gegen den 44-Jährigen eine Geldstrafe von 7000 Euro, wie ein Gerichtssprecher sagte. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Jurist seine Kollegin in zwei Fällen gegen ihren Willen auf den Mund geküsst.
Von weiteren Vorwürfen sprach das Gericht den Angeklagten frei. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Richter am Amtsgericht Lingen unter anderem vorgeworfen, eine Kollegin gewaltsam mit dem Kopf gegen eine Tür gedrückt und sie intim berührt sowie einer Kollegin mit anzüglichen Chatnachrichten nachgestellt zu haben.
A44 gesperrt - Windradflügel droht abzubrechen
Die A44 zwischen dem Autobahndreieck Jackerath und dem Autobahnkreuz Holz im Westen von NRW ist derzeit aus Sicherheitsgründen voll gesperrt. Ein Windrad drohe umzustürzen, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Wie lange die Sperrung aufrechterhalten werden müsse, sei aktuell nicht absehbar. Die Ableitung des Verkehrs erfolge durch die Polizei und die zuständige Autobahnmeisterei.
Glatteisgefahr steigt deutlich, Schneesturm zieht auf
Dem ohnehin schon bibbernden Deutschland stehen weitere sehr kalte Tage bevor. Ein neues Schneegebiet wandert aus dem Nordwesten her übers Land. Vor allem zum Wochenende hin wird es deshalb teils spiegelglatt auf den Straßen.
Ehemann verrät Brigitte Bardots Todesursache
Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot ist nach den Worten ihres Ehemannes an einer Krebserkrankung gestorben. "Sie hat zwei Operationen überstanden, aber dann ist sie an Krebs gestorben", sagte Bernard d'Ormale in einem Interview mit der Zeitschrift "Paris Match".
Bardot wird am Vormittag in Saint-Tropez bestattet. An der Trauerfeier will unter anderem die rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen teilnehmen.
Messerattacke in Aschaffenburg: Mutiger Helfer zur Festnahme ausgeschrieben
Der 31-jährige Somalier, der im vergangenen Januar bei der Verfolgung des Messerstechers von Aschaffenburg mutig geholfen hatte, ist seit Jahresbeginn ausreisepflichtig und zur Festnahme ausgeschrieben. Die Behörden wissen bisher nicht, ob er Deutschland tatsächlich verlassen hat, da er sich nicht bei der Zentralen Ausländerbehörde abgemeldet hat. Er besitzt einen Aufenthaltstitel in Italien und ist nach den Dublin-Regeln verpflichtet, dort zu bleiben. Bei einer unerlaubten Rückkehr nach Deutschland droht Abschiebungshaft.
Der Somalier hatte nach der Gewalttat eine Duldung erhalten und wurde für seine Zivilcourage mit der Christopherus-Medaille ausgezeichnet. Sein Asylantrag in Deutschland war zuvor abgelehnt worden, eine Klage scheiterte, und er zeigte keine Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme. Laut Behörden könnte er später über ein Fachkräftevisum legal nach Deutschland zurückkehren, wenn er in Italien die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt.
Wie eine tonnenschwere Luxusjacht zur Bootsmesse kommt
In Düsseldorf startet am 17. Januar die Wassersportmesse Boot. Einer der Highlights: die Luxusyacht SD90 der italienischen Werft San Lorenzo. Sie wurde tagelang über den Rhein geschifft und dann aufwendig auf Messegelände gerollt. Ihr Preis: mehrere Millionen Euro.
Ab 11 Uhr sollen wieder alle Berliner Strom haben
Der großflächige Stromausfall in Berlin soll in Kürze behoben sein. Der Betreiber beginne nun schrittweise mit der Wiederversorgung in den betroffenen Gebieten, teilte die Senatsinnenverwaltung der Deutschen Presse-Agentur mit. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass der Strom ab 11 Uhr wieder fließen soll.
Klirrende Kälte lässt Bodensee einfrieren
Der Winter hat Deutschland fest im Griff, örtlich fallen die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich. Die Straßen sind teils spiegelglatt. Rund um den Bodensee freuen sich Anwohner, denn das erste Mal seit fünf Jahren ist die Oberfläche des Gewässers gefroren.
Oma Silvia Wollny freut sich über 19. Enkelkind
Loredana Wollny und ihr Partner Servet Özbek sind erneut Eltern geworden. Auf Instagram teilten sie die Nachricht und ein Foto der kleinen Familie. Die Schwangerschaft war schwierig verlaufen: Wegen gesundheitlicher Probleme musste Loredana ihre Wahlheimat Türkei verlassen, bevor Mitte November die Familie wieder vereint wurde.
Trotz der Strapazen überwiegt nun die Freude über das Baby. Loredana und Servet sprechen von unendlicher Liebe und Dankbarkeit. Name und Geschlecht des Babys gaben sie bislang nicht bekannt. Auch Oma Silvia Wollny freut sich über das Familienmitglied – für die Mutter von elf Kindern ist es mindestens das 19. Enkelkind.
Trotz sexualisierter Kinderfotos - Musks KI-Firma sichert sich 20 Milliarden Dollar
Elon Musks KI-Firma xAI hat sich 20 Milliarden US-Dollar frisches Kapital gesichert, unter anderem von Nvidia und dem Emirat Katar. Das Geld soll vor allem in den Ausbau von Rechenzentren fließen, die auf KI-Chips von Nvidia setzen. Details zu den Konditionen wurden nicht veröffentlicht, Bloomberg berichtet, dass ein Teil der Summe als Schulden aufgenommen werden sollte und Nvidia bis zu zwei Milliarden Dollar investiert.
xAI entwickelt unter anderem die KI-Software Grok, die zuletzt durch problematische Inhalte wie freizügige Darstellungen von Minderjährigen und Verherrlichungen Adolf Hitlers auffiel. Die Firma, in die inzwischen auch die Plattform X integriert wurde, tritt mit Grok gegen ChatGPT von OpenAI an. Musk plant zudem, KI bei Tesla unter anderem für humanoide Roboter einzusetzen.
19.900 Haushalte in Berlin weiterhin ohne Strom
Nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins sind weiterhin rund 19.900 Haushalte und etwa 1200 Gewerbebetriebe ohne Strom. Stromnetz Berlin rechnet damit, dass alle Betroffenen voraussichtlich bis Donnerstagnachmittag wieder versorgt sein werden. Bis zum frühen Mittwochmorgen konnten rund 2000 Haushalte und 100 Gewerbebetriebe wieder ans Netz angeschlossen werden. Der Betreiber bittet die Bevölkerung, den Stromverbrauch vorerst auf das unbedingt Notwendige zu beschränken.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
die bundesweit einzige SPD/BSW-Koalition ist nach mehr als einem Jahr zerbrochen, nachdem mehrere Politiker aus der BSW-Fraktion ausgetreten sind. Ministerpräsident Dietmar Woidke schließt Neuwahlen aus und will zunächst mit einer Minderheitsregierung weitermachen. Eine Option wäre ein Bündnis aus SPD und CDU. Die Christdemokraten sind offen für Gespräche. In Potsdam trifft sich heute der BSW-Landesvorstand zu weiteren Beratungen.
Das wird heute außerdem wichtig:
Die Außenminister von Deutschland, Frankreich und Polen treffen sich zu Gesprächen in Paris. Im Anschluss soll es auch Gespräche mit Indien geben.
In Würzburg beginnt der Prozess gegen den AfD-Abgeordneten Daniel Halemba unter anderem wegen Volksverhetzung. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 24-Jährigen zudem Geldwäsche, Sachbeschädigung, Nötigung und versuchte Nötigung vor.
In Berlin findet die erste Sitzung der Rentenkommission statt. Die Bundesregierung setzte vor Weihnachten das Gremium ein. Die Kommission soll bis zum Sommer Vorschläge für eine Rentenreform machen.
In Saint-Tropez wird die französische Filmikone Brigitte Bardot beerdigt. Die Trauerfeier wird live auf zwei Großbildschirmen übertragen. Die rechte Politikerin Marine Le Pen hat ihre Teilnahme angekündigt.
Papst Leo XIV. beruft sein erstes außerordentliches Konsistorium ein, um sich mit all seinen Kardinälen in Rom zu beraten.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Schweizer Feuertragödie: Altes Video wirft Fragen auf
Hätte die Katastrophe in Crans-Montana verhindert werden können? Aktuell verdichten sich Hinweise, dass der mangelnde Brandschutz im "Le Constellation" bekannt war. Ein nun aufgetauchtes Video von 2019 soll das belegen.
Schonzeit für Waschbären soll abgeschafft werden
Die schwarz-rote Landesregierung in Hessen plant, die Schonzeit für Waschbären abzuschaffen. Eine entsprechende Änderung der Hessischen Jagdverordnung soll noch in diesem Jahr in Kraft treten, um die Probleme durch die Tiere gezielter zu bekämpfen. Der Entwurf wurde nach Anhörung der Verbände überarbeitet und soll rechtzeitig zum Beginn des nächsten Jagdjahres am 1. April umgesetzt werden, unter Beibehaltung des Elterntierschutzes.
Nach Schätzungen des Ministeriums leben mindestens 120.000 Waschbären in Hessen, vor allem in Nordhessen, im Vogelsberg- und Main-Kinzig-Kreis sowie in städtischen Gebieten, wo die Jagd schwierig ist. Die Tiere gefährden heimische Arten, beeinträchtigen die Natur und verursachen häufig Schäden an der Infrastruktur.
Pentagon überprüft Eignung von Frauen in Kampfeinsätzen
Das US-Verteidigungsministerium will die Wirksamkeit der Beteiligung von Frauen an Kampfeinsätzen überprüfen. Die Datenerhebung übernimmt das unabhängige Institut für Verteidigungsanalysen (IDA), wie Pentagon-Sprecherin Kingsley Wilson mitteilte. Ziel sei es sicherzustellen, dass die Einsatzstandards eingehalten werden und die USA über eine schlagkräftige Armee verfügen. Die Anforderungen bei Kampfeinsätzen seien "elitär, einheitlich und geschlechtsneutral", betonte Wilson; Kompromisse zugunsten von Quoten oder einer ideologischen Agenda werde es nicht geben.
Nach Angaben des Senders NPR ist für die Untersuchung ein Zeitraum von sechs Monaten vorgesehen. Führungskräfte von Armee und Marine Corps sollen dem IDA dazu Daten etwa zur Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Leistung liefern. Verteidigungsminister Pete Hegseth, ein Kritiker sogenannter "Woke"-Politik, hatte sich vor seinem Amtsantritt gegen Frauen in Kampfeinsätzen ausgesprochen, diese Position später jedoch relativiert.