Das war Donnerstag, der 14. Dezember 2017
Liebe Leser, ich habe für Sie noch eine gute Nachricht:
Nach mehr als vier Monaten an Bord der Internationalen Raumstation ISS sind drei Raumfahrer auf die Erde zurückgekehrt. Der US-Astronaut Randy Bresnik, der Russe Sergej Riasanski und der Italiener Paolo Nespoli landeten mit einer Sojus-Kapsel sicher in der kasachischen Steppe. Die drei Raumfahrer waren Ende Juli vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gestartet. Auf der ISS führten sie nach Nasa-Angaben hunderte Forschungsexperimente aus, außerdem hielten sie eine Videokonferenz mit Papst Franziskus ab.
Und hier sind die anderen wichtigen Nachrichten des Tages, die Sie besonders interessant fanden:
In Kanada angeschwemmt: Funde menschlicher Füße sind erklärbar
Drakonische Strafe bestätigt: Nach Totgeburt verurteilte Frau bleibt in Haft
Friedensprozess stagniert: EU verlängert Sanktionen gegen Russland
"Immer wieder sexuell belästigt": Hayek: "Weinstein drohte, mich umzubringen"
Nachfolgerin gesucht: Astronautin in spe macht einen Rückzieher
Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht!
Kein Vergewaltigungsverfahren gegen Rapper Nelly
Anfang Oktober wurde Nelly festgenommen, weil eine junge Frau ihn der Vergewaltigung beschuldigt hatte. Nur wenige Stunden später war er aber bereits wieder auf freiem Fuß. Zudem wird sich der US-Rapper nun auch nicht vor Gericht verantworten müssen, denn aus Mangel an Beweisen könne die Staatsanwaltschaft keine Anklage erheben. Das angebliche Opfer, das zunächst behauptet hatte, dass Nelly es in seinem Tourbus angegriffen und vergewaltigt habe, hatte wenige Tage nach dem Bekanntwerden der Anschuldigungen seine Aussage zurückgezogen.
Mehrere Tote bei Absturz von Kleinflugzeug
Bei Ravensburg in Baden-Württemberg ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Wie der Sender SWR berichtete, starben bei dem Unglück mindestens zwei Menschen. Ein Polizeisprecher sagte, dass die Maschine bei Sieberatsreute nahe Waldburg abgestürzt sei.
Laut SWR handelte es sich um ein Flugzeug vom Typ Cessna Citation Mustang, das im Landeanflug auf den Bodensee-Airport Friedrichshafen gewesen sei. Plötzlich sei der Funkkontakt abgebrochen. Die Unglücksursache war demnach noch unklar. Polizei und Rettungskräfte rückten zu einem Großeinsatz aus.
Landeschef Hampel sagt Parteitag der AfD Niedersachsen ab
Im Streit um zwei getrennte Einladungen zu einem Sonderparteitag der niedersächsischen AfD hat Landeschef Paul Hampel die von ihm geplante Veranstaltung abgesagt.
Der Betreiber der Räumlichkeiten in Gieboldehausen im Landkreis Göttingen habe seine Zusage für den Parteitag am 13. und 14. Januar wegen Sicherheitsbedenken zurückgezogen, hieß es in einem Schreiben Hampels an die Mitglieder.
Um Fristen zu wahren, müsse der Parteitag auf später verschoben werden. "Ich lasse jetzt erst mal alle Möglichkeiten prüfen, damit wir Rechtssicherheit haben", sagte Hampel.
Die Hampel-Gegner und Vize-Landesvorsitzenden Jörn König und Wilhelm von Gottberg hatten zuvor ebenfalls zu einem Sonderparteitag am 13. und 14. Januar geladen - allerdings in Hannover. Dort wollen sie Vorstandswahlen abhalten - mit dem Ziel, den kontroversen Hampel zu stürzen.
Unbekannter stiftet 50.000 Euro für Hospiz in Wolfsburg
Ein unbekannter Wohltäter hat in Wolfsburg einen Briefumschlag mit 50.000 Euro in großen Scheinen an ein Hospiz verschenkt. Der anonyme Spender übergab das Geld in der Redaktion der Zeitung "Wolfsburger Nachrichten" mit dem Hinweis, dass es für die Einrichtung bestimmt sei. "Wir werden zwei spezielle Niedrigbetten anschaffen, die für sturzgefährdete Gäste wichtig sind", erklärte Geschäftsführer des Hospizvereins, Lucas Weiß. Die restliche Summe diene als Rücklage der strategischen Weiterentwicklung und dem Ausbau der Qualität.
Belgische Regierung will dem "Rebellen-Prinzen" die Bezüge kürzen
Dem belgischen Prinzen Laurent droht nach mehreren Fehltritten eine saftige Kürzung seiner Bezüge für das kommende Jahr.
Die Regierung schlug dem Parlament vor, 15 Prozent weniger zu überweisen, wie Ministerpräsident Charles Michel bestätigte. Dies könnte einem Betrag von rund 47.000 Euro entsprechen.
Der Bruder von König Philippe war in der Vergangenheit mehrfach negativ aufgefallen. Ende Juli nahm er an einer Feier zum 90-jährigen Bestehen der chinesischen Armee in der Botschaft des Landes teil. Heikel dabei: Laurent darf ausländische Würdenträger nur mit Erlaubnis der Regierung treffen - doch darum hatte er nicht gebeten.
Erst im Januar hatte Michel dem Prinzen nach einer Reihe ähnlicher Vorfälle ins Gewissen geredet und auf Sanktionsmöglichkeiten hingewiesen. Zeitweise drohte ihm die einmalige Kürzung seiner gesamten Jahresbezüge von rund 314.000 Euro. Laurent reagierte mit einem sieben Seiten langen Brief, in dem er warnte, dass die Sanktion "die Menschenrechte des Prinzen" verletzen könnte.
Die Videos des Tages
Schülerin versprüht Reizgas – Mehr als 30 Verletzte
Wegen eines beißenden Geruchs in einem Gymnasium in Goch am Niederrhein sind 31 Schüler und zwei Lehrerinnen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Betroffenen hatten über Husten und gereizte Augen geklagt, wie die Polizei mitteilte. Unmittelbar nach dem Vorfall habe sich eine Schülerin gemeldet und zugegeben, in dem Gebäude Reizgas versprüht zu haben. Sie wurde zur Vernehmung mit auf die Wache genommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr belüfteten die Klassenräume anschließend mithilfe eines Gebläses.
David Beckham freut sich über Familienzuwachs
David Beckham darf ein neues Familienmitglied begrüßen. Der 42-Jährige wurde diesmal jedoch nicht Vater, sondern Onkel.
Seine Schwester Joanne brachte ein Mädchen zur Welt.
Den Schnappschuss mit der kleinen postete der ehemalige Fußballspieler auf seinem Instagram-Account. Während David in die Kamera lächelt, schläft das Baby friedlich.
Beckham schien sichtlich gerührt zu sein und verfasste eine emotionale Bildunterschrift. "Willkommen auf der Welt Peggy. Ich bin so stolz auf meine kleine Schwester. Herzlichen Glückwunsch. So eine schöne Familie", schrieb er.
Amazon und Ebay verkaufen "Nazi-Lego"
Ein jüdischer Verband in Frankreich hat einen Verkaufsstopp für sogenanntes "Nazi-Lego" gefordert. Die Union der jüdischen Studenten Frankreichs (UEJF) rief Internetplattformen wie Amazon und Ebay auf, die Figuren aus ihrem Programm zu nehmen.
Dabei handelt es sich nach Angaben des Verbands um gefälschte Lego-Figuren, die Wehrmachtsoldaten nachempfunden sind.
"Der Verkauf von Soldatenfiguren des Dritten Reichs banalisiert und verherrlicht Verbrechen gegen die Menschlichkeit", erklärte die UEJF. In millionenfach geklickten YouTube-Videos würden mit diesen Figuren Szenen etwa aus dem Vernichtungslager Auschwitz oder dem Warschauer Ghetto nachgestellt, hieß es.
Der Studentenverband droht gerichtliche Schritte an, wenn die Figuren nicht von den französischen Ablegern von Amazon und Ebay verschwinden.
Schulbus kracht mit Zug zusammen - Mehrere Tote
Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Zug in Südfrankreich sind mehrere Kinder und Jugendliche ums Leben gekommen. Von Seiten der Polizei war von mindestens vier Toten und sieben Schwerverletzten die Rede, die Zahl der Opfer könnte aber noch steigen. Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang in dem Ort Millas westlich von Perpignan.
Alle Passagiere und Crew überleben Flugzeugabsturz
Wie durch ein Wunder haben alle 25 Menschen an Bord einen Flugzeugabsturz in Kanada überlebt. Die Propellermaschine sei in der Nacht kurz nach dem Start vom Flughafen in Fond-du-Lac im Norden des Bezirks Saskatchewan im Zentrum Kanadas abgestürzt, teilte die Polizei mit.
Die 22 Passagiere und drei Crew-Mitglieder seien alle am Leben. Mehrere wurden allerdings verletzt, einige auch so schwer, dass Notfalltransporte auf dem Luftweg organisiert wurden.
Die Ursache des Absturzes war zunächst unklar. Nach Angaben der Polizei gab es keine Explosion und auch kein Feuer an Bord.
Fond-du-Lac ist eine kleine, nur per Flugzeug oder Boot erreichbare Siedlung, in der hauptsächlich kanadische Ureinwohner leben.
Seniorin "klaut" aus Versehen ein Auto
Eine Fahndung der besonderen Art hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Herzebrock-Clarholz eingeleitet.
Wie die Beamten mitteilten, stieg dort eine 74-Jährige versehentlich in ein fremdes Auto, das ihrem eigenen ähnlich sah und auch noch offen stand. Wegfahren konnte sie mit dem Wagen allerdings nicht.
Als die Frau ihren Fehler bemerkte, hatte sie jedoch bereits ihr Portemonnaie gewohnheitsmäßig in die Seitenablage der Fahrertür des fremden Wagens gelegt. Vor lauter Schreck über die Verwechslung sei die 74-Jährige dann aus dem Wagen gestiegen und habe dabei die Geldbörse in der Seitentür vergessen.
Die Polizei Gütersloh rief alle Besitzer des betroffenen Fahrzeugtyps dazu auf, ihre Autos auf das vermisste Portemonnaie hin zu durchsuchen und es gegebenenfalls abzugeben. "Das wäre ein schöner vorweihnachtlicher Ausgang der ungewöhnlichen und ärgerlichen Geschichte", erklärten die Beamten.
Schlagzeilen zum Feierabend
Schüler dürfen ungeduscht ins Schwimmbad
Ungeduscht schwimmen - was sonst auf dem Index steht, ist im neuen Erlebnisbad Wananas in Herne in dieser Woche 1200 Schülern erlaubt. "Wir machen eine Art Stresstest", sagte der Geschäftsführer der Herner Bädergesellschaft, Lothar Przybyl.
Im ersten Betriebsjahr sei ein großer Funktionstest vorgeschrieben, Filter- und Pumptechnik sowie der Wasserkreislauf müssten kontrolliert werden. Die sonst geltende Duschpflicht wurde daher außer Kraft gesetzt, wie Przybyl im WDR-Hörfunk erklärte. "Ohne diesen Duschvorgang dürfen alle dann direkt ins Wasser rein."
Fürs Mitmachen gab es ein Dankeschön: Jeder Schüler bekam eine Tüte Pommes und ein Getränk - bei freiem Eintritt.
Einen besonderen Aufruf, ungewaschen zu kommen, habe es allerdings nicht gegeben, sagte Przybyl. "Die Kinder sind so gekommen wie sonst auch. Es waren keine Dreckspatze hier."
Jamie Oliver "serviert" zum Brexit "Teller voller Glasscherben"
Der britische Fernsehkoch Jamie Oliver ist vom Votum seiner Landsleute zum Austritt aus der Europäischen Union beim Volksentscheid 2016 immer noch angefressen.
Den Briten würde er zum Brexit einen "Teller voller Glasscherben" servieren, sagte er in Videointerview auf "Zeit online".
"Es wäre sehr schmerzhaft, und jeder Bissen wäre ein Albtraum", fügte er hinzu. "Es würde für etwas Wertvolles stehen, das jetzt in Scherben liegt."
Der als heftiger Brexit-Gegner bekannte Oliver beklagte, dass es nicht genügend Befürworter des Verbleibs Großbritanniens in der EU gegeben habe. Jetzt müssten die Briten "erwachsen" und "unser wundervolles Land wieder aufbauen und dabei versuchen, gute Nachbarn zu sein".
Kroatien will Schengen-Mitglied werden
Kroatien will 2019 Mitglied des grenzkontrollfreien Schengen-Raums werden. "Wir sind sehr daran interessiert, alle technischen Kriterien zu erfüllen, um Schengen 2019 beizutreten", sagte Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenkovic vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Dieser Beitritt habe für seine Regierung höchste Priorität. Mit dem Schengen-Abkommen von 1985 wurden die ständigen Grenzkontrollen zwischen den beteiligten Staaten abgeschafft.
Ralph Caspers ist "Brillenträger des Jahres"
Der Fernsehmoderator Ralph Caspers ("Wissen macht Ah!") ist "Brillenträger des Jahres 2017".
Der 45-Jährige trage seine Brille "so selbstverständlich wie ein Kleidungsstück", teilte das Kuratorium Gutes Sehen in Köln mit.
In seiner Jugend habe er sich dagegen noch geweigert, Brillen aufzusetzen. Heute sehe das anders aus: "Für Ralph Caspers ist seine Brille nicht nur Sehhilfe, sondern Teil seiner individuellen Persönlichkeit." Deshalb behalte er sie auch vor der Kamera auf.
Das sei gerade für junge Fernsehzuschauer eine wichtige Botschaft. Denn mehr als ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland sei kurzsichtig. Bedenklich sei, dass 60 Prozent aller Sehschwächen von Kindern zu lange unerkannt blieben. "Ein Sympathieträger wie Ralph Caspers kann hier viel bewirken."
Weihnachtsfeier endet tödlich
Eine Weihnachtsfeier ist im schwäbischen Langweid am Lech mit einem tödlichen Unfall zu Ende gegangen.
Ein 35 Jahre alter Angestellter der Firma hatte bei der Feier so viel Alkohol getrunken, dass er beim Verlassen der Gaststätte stürzte und einen anderen Mann in den sechs Meter tiefen Treppenschacht mitriss.
Der zweite Mann, ein 41-Jähriger, erlitt bei dem Sturz in den Treppenschacht so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Der 35-jährige Betrunkene wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, dort wurden bei ihm 2,8 Promille festgestellt. Die Polizei prüft den Verdacht der fahrlässigen Tötung.
Ermittlungen gegen früheren AfD-Politiker eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat ihre Ermittlungen gegen das frühere Bundesvorstandsmitglied der AfD, Bodo Suhren, eingestellt.
Der Verdacht, der Verwaltungsbeamte der Polizei Osnabrück habe Dienstgeheimnisse an Parteifreunde verraten, habe sich nicht belegen lassen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Suhren wurde verdächtigt, Informationen aus dienstlichen Berichten, die als Verschlusssachen gekennzeichnet waren - vor allem geheime Flüchtlingszahlen - an andere AfD-Mitglieder versandt zu haben.
Hinweise auf strafbare Taten seien aber letztlich nicht gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. "Es konnten insbesondere auch keine E-Mails mit geheimen Informationen aus dienstlichen Berichten gefunden werden", hieß es.
Schichtwechsel
Liebe Leser, weiter geht's mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Denn meine Kollegin Judith Görs verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!
Über den Autor
Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief
Sparer dürften jetzt jammern - und Häuslebauer jubeln: Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Leitzins im Euroraum unverändert auf dem Rekordtief von null Prozent. Das hat die Notenbank nach der letzten Zinssitzung des EZB-Rates in diesem Jahr mitgeteilt.
Andere Airlines fliegen Niki-Kunden nach Hause
Der Ferienflieger Tuifly plant Sonderflüge ein, um die im Ausland gestrandeten Niki-Kunden nach Hause zu holen. Der Mutterkonzern Tui teilte mit, man habe sich zudem weitere Flugkapazitäten am Markt gesichert. Den Angaben nach sind rund 5000 Kunden von Tui aus Deutschland von der Pleite betroffen - keiner von ihnen müsse sich allerdings Sorgen machen, dass er nicht in Urlaub fliegen könne oder am Reiseziel festsitze. Das hat Tui-Touristikchef Stefan Baumert versichert.
Condor erklärte, Niki-Passagiere kostenfrei nach Deutschland zurückzufliegen, sofern in den Flugzeugen genügend Sitzplätze zur Verfügung stünden. Die Reisenden sollten sich direkt an die Check-in Schalter am jeweiligen Flughafen wenden. Und auch Thomas Cook teilte mit, die eigenen Kunden mit Abflug am Donnerstag bereits auf andere Flüge umgebucht und entsprechend informiert zu haben.
Den aktuellen Stand der Dinge können Sie auch hier nachlesen.
IS droht nach Jerusalem-Beschluss mit Anschlägen
Nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, droht die Terrormiliz Islamische Staat (IS) jetzt mit Anschlägen. "Wir werden euch mit den Flammen des Krieges verbrennen, die ihr im Irak, im Jemen, in Libyen, in Syrien und in Afghanistan entzündet habt", ließ die Gruppe via Telegram verlauten. Dazu veröffentlichten sie Bilder des Times Square in New York, die mit Sprengstoffgürtel und einem Zünder unterlegt waren.
NGO warnt vor pestizidbelasteten Christbäumen
Liebe Leser, lassen Sie sich durch folgende Nachricht bitte nicht gleich die Freude am Baumschmücken nehmen: Die Umweltorganisation Bund hat bei einer Stichprobe in drei von vier Weihnachtsbäumen Pestizide entdeckt.
Am häufigsten wurde demnach das Insektizid Lambda-Cyhalothrin festgestellt - das schädlichste zurzeit in der EU zugelassene Pestizid.
Man könne nicht ausschließen, dass Pestizide in geschlossenen und beheizten Räumen in die Raumluft ausdünsten - und somit "auch mögliche gesundheitliche Auswirkungen auf Menschen" hätten.
Problematisch seien die Pestizide aber vor allem für die Umwelt, wie es weiter hieß. Die Gifte würden in Böden und Gewässer gelangen, Insekten schädigen und Nahrungsquellen und Lebensräume weiterer Nützlinge zerstören.
Die Organisation ließ 17 Weihnachtsbäume auf knapp 140 Pestizide untersuchen. Bei 13 Bäumen - also 76 Prozent - wurden die Experten fündig. Allerdings werden laut dem Verband der Weihnachtsbaumerzeuger bis Heiligabend 25 Millionen Bäume in Deutschland verkauft.
Putin will keinen neuen Rüstungswettlauf
So richtig innig ist das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ja bekanntlich auch nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump nicht - und das führt nun auch dazu, dass sich Russlands Präsident Wladimir Putin wieder zu der Sorge äußern muss, es stünde ein neues Wettrüsten zwischen den beiden Supermächten bevor. Bei seiner Jahres-Pressekonferenz in Moskau wiegelte Putin aber ab.
Russland werde sich nicht auf einen Rüstungswettlauf mit den USA einlassen. Sein Land werde zwar weiter ausreichend in die Entwicklung seines Heeres und seiner Marine investieren, so der Präsident. Fürs kommende Jahr seien 24 Milliarden Dollar für die Rüstungsbeschaffung und noch einmal die gleiche Summe für die Instandhaltung eingeplant. Die USA gäben jedoch für ihre Streitkräfte mehr Geld aus.
Große Ehre für Michael Schumachers Tochter
Die Tochter von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, Gina Maria Schumacher, hat für ihre Leistungen im Reitsport den "Audi Generation Award" erhalten - die 20-Jährige hatte WM-Mannschaftsgold bei den Junioren im Westernreiten geholt. Auf der Verleihung erzählte sie aber auch, dass sie vor ihrer Karriere als WM-Reiterin bei den Rennfahrern reinschnupperte.
"Ich bin eine Saison lang Kart gefahren - zusammen mit meinem Papa", sagte sie. "Aber die Pferde waren mir dann doch lieber." Michael Schumacher hatte sich bei einem Sturz am 29. Dezember 2013 während eines Skiurlaubs schwer verletzt. Seither schirmt die Familie ihr Privatleben nach außen weitestgehend ab.
Schlagzeilen zur Mittagspause
AfD-Spitze will je 1000 Euro von Abgeordneten
Die AfD kämpft offenbar mit klammen Kassen. Deshalb sollen die 92 Bundestagabgeordneten in den nächsten Wochen Geld für die Partei lockermachen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge hat der neue Parteivorstand einstimmig beschlossen, dass jeder Mandatsträger bis zum 28. Dezember 2017 "nachweislich je 1000 Euro an eine AfD-Gliederung spenden oder als Mandatsträgerbeitrag hälftig an den Bundesverband oder an ihren jeweiligen Landesverband überweisen" soll.
Doch nicht nur das: Abgeordnete und deren Mitarbeiter sollen außerdem ihren Mitgliedsbeitrag auf mindestens ein Prozent ihres Nettoeinkommens erhöhen. Angeblich braucht die Partei bis zum Jahresende eine Million Euro. Andernfalls drohe "eine Rückzahlung schon erhaltener Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung".
16-Jähriger ließ Zug in Görlitz entgleisen
Das gibt Ärger! Seit dem Wochenende suchte die Bundespolizei nach einem Unbekannten, der einen Zug am Bahnhof in Görlitz in Gang gesetzt hat und kurze Zeit entgleisen ließ - und nun ist der Schuldige offenbar gefunden. Laut Polizei handelt es sich um einen 16-jährigen Jungen. Er habe bereits zugegeben, den Triebwagen am vergangenen Freitag gestartet zu haben.
Weit kam er allerdings nicht. Denn die Gleissicherungsanlage am Ende des Abstellgleises sorgte dafür, dass der Zug entgleiste. Dem 16-Jährigen wird nun ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen. Und ein ordentlicher Anpfiff von den Eltern dürfte auch nicht ausbleiben.
Söder beschert der CSU ein dickes Umfrageplus
Nachdem der offene Machtkampf in der CSU ausgefochten und Parteichef Horst Seehofer abgekanzelt wurde, geht es für die Christdemokraten in den Umfragen wieder bergauf - und schon wird vom "Söder-Effekt" gesprochen. Der bayerische Finanzminister Markus Söder wird Seehofer im kommenden Jahr als Ministerpräsident Bayerns nachfolgen. "Die neue Einigkeit stärkt die CSU", vermuten die Demoskopen.
Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa legte die CSU zuletzt um drei Prozentpunkte zu. Aber auch die Grünen haben dazugewonnen und liegen nun bei zwölf Prozent - und damit nur drei Prozentpunkte hinter der SPD (15 Prozent). Zu einer schwarzgrünen Koalition in Bayern dürfte es aber dennoch erst kommen, wenn die Hölle zufriert.
Sturm "Zurbin" bläst tonnenschweren Kran um
Teile Bayerns und Baden-Württembergs kämpfen seit dem Morgen gegen Sturmtief "Zurbin" - in München ist die Feuerwehr im Dauereinsatz, um umgestürzte Bäume aus dem Weg zu schaffen. Bei der Münchner S-Bahn kam es zu zahlreichen Verspätungen und einigen Streckensperrungen.
In Bad Saulgau (Baden-Württemberg) wurde ein Feuerwehrmann bei Bergungsarbeiten eines umgestürzten Baums schwer verletzt.
Im bayerischen Germering hielt ein tonnenschwerer Kran den heftigen Sturmböen nicht mehr stand und stürzte um. Es entstand ein Schaden von etwa 500.000 Euro. "Selbst mit dem Sachschaden haben wir großes Glück gehabt", sagte ein Sprecher der Polizei. Auch ein Spielplatz wurde beschädigt. Nur kurz nach dem Vorfall seien dort die ersten Kinder auf dem Weg zur angrenzenden Grundschule gewesen.
Rom erntet Spott für kahlen Weihnachtsbaum
Liebe Leser, mit dem Weihnachtsbaumkauf ist das ja manchmal so eine Sache: Wenn man im Baumarkt davor steht, sieht er noch irgendwie putzig aus - trotz fehlender Äste oder einer leichten Krümmung im Stamm. Doch im heimischen Wohnzimmer wirkt er plötzlich jämmerlich. So ähnlich muss es den Römern gerade gehen - denn ihr Baum ist bei Weitem der hässlichste in ganz Europa.
Als Klobürste oder gerupftes Huhn wird er geschmäht. Da helfen auch 600 Kugeln und 3000 Lichter nichts. Mittlerweile hat der Baum sogar einen eigenen Hashtag auf Twitter: #jesuisspelacchio - "Ich bin Spelacchio". Spelacchio heißt im Italienischen so viel wie "räudig" oder "schäbig". Mit Neid schauen die Römer nun auf Mailand. Dort gebe es einen viel schöneren Baum.
Gutachten: Deutsches Glyphosat-Verbot ist möglich
Nach dem Alleingang von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bei der Glyphosat-Neuzulassung innerhalb der EU herrschte riesige Aufregung: Die Grünen schäumten, Umweltministerin Hendricks nannte die Aktion "dämlich" - und in Deutschland entbrannte eine Debatte, ob man nicht zumindest ein nationales Verbot durchsetzen könnte. Das Gutachten eines Bundestags-Juristen, aus dem die "Rheinische Post" zitiert, besagt jetzt: Ja, das geht - allerdings unter strengen Voraussetzungen.
Demnach könnten "spezifische nationale Verwendungsbedingungen und deren Konsequenzen, beispielsweise für die Biodiversität, in die Prüfung einbezogen werden, welche der Zulassung des Pflanzenschutzmittels möglicherweise entgegenstehen oder bestimmte Auflagen erfordern". Heißt: Ein Verbot - oder zumindest die Zulassung nur unter Auflagen - ist möglich, sofern schädliche Auswirkungen auf die Artenvielfalt nachgewiesen werden können.
Israel schließt nach Beschuss Grenze zu Gaza
Nachdem in der Nacht erneut Raketen vom Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden, hat das Land nun die beiden Grenzübergänge zum Palästinensergebiet geschlossen. Wie lange die Übergänge gesperrt bleiben sollen, sagte das Militär nicht. Zwei Raketen waren vom israelischen Abwehrsystem "Eiserne Kuppel" abgefangen worden - ein weiteres Geschoss war in unbewohntem Gebiet eingeschlagen.
Die jüngsten Entwicklungen in dem Konflikt können Sie hier nachlesen.
Wie halten Sie es mit den guten Vorsätzen?
Jedes Jahr das Gleiche! Immer wird man kurz vor Silvester gefragt, ob man gute Vorsätze hat - als ob man sich ebendiese nur zum Jahreswechsel auferlegen müsste. Doch das Thema scheint die Deutschen umzutreiben. Zumindest legt das eine aktuelle Studie der DAK nahe: Die Krankenkasse hat gefragt, was sich die Deutschen für 2018 vorgenommen haben. Und Stress abzubauen ist das Ziel von 59 Prozent der Befragten. 58 Prozent wünschen sich mehr Zeit für Familie und Freunde, 53 Prozent würden gern mehr Sport treiben.
Auffallend ist in diesem Jahr, dass die Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren vor allem von mehr Offline-Zeit träumen. 34 Prozent von ihnen gaben an, sie wollten ihr Smartphone weniger nutzen. Ob's am Ende auch was wird mit den guten Vorsätzen, ist erfahrungsgemäß aber eher ungewiss. Was halten Sie denn davon, sich im neuen Jahr neue Ziele zu setzen? Stimmen Sie ab!
Weinstein bezichtigt Salma Hayek der Lüge
Dutzende Frauen haben mittlerweile öffentlich Anschuldigungen gegen den einstigen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein erhoben - und der gefallene Produzent blieb erstaunlich still angesichts der schweren Vorwürfe. Nachdem nun aber auch Salma Hayek behauptet hat, von Weinstein sexuell belästigt, bedrängt und sogar bedroht worden zu sein, meldet sich plötzlich der Sprecher von Weinstein zu Wort.
"Alle sexuellen Vorwürfe von Salma sind nicht korrekt und wurden von anderen, die Zeugen der Ereignisse waren, anders wahrgenommen", sagte er. Weinstein selbst könne sich nur an eine Begebenheit erinnern, bei der er sich "rüpelhaft" verhalten habe. Und da sei es lediglich um den Schnitt des Hayek-Films "Frida" (2002) gegangen, mit dem er unzufrieden gewesen sei.
Schlagzeilen am Morgen
Niki-Fluggäste machen ihrem Ärger Luft
Nach der Fluggesellschaft Air Berlin ist seit gestern auch deren österreichische Tochter Niki pleite - und das ist leider noch nicht bei allen angekommen. Am Flughafen in Berlin-Tegel strandeten am Morgen zwei Dutzend Fluggäste, von denen einige noch gar nicht wussten, dass ihre Flüge ausfallen. "Wir haben von nichts gewusst", sagte ein wütender Familienvater, der mit seiner Frau und der Tochter in der Nacht eigens aus Polen angereist war.
Andere kamen trotz allem zum Flughafen, um dort Entschädigungsansprüche geltend zu machen. "Ich habe keine Ahnung, wie es jetzt weitergeht", sagte ein Fluggast aus Rathenow. Noch schlimmer trifft es allerdings diejenigen, die im Ausland festsitzen. Rund 10.000 Fluggäste müssen jetzt irgendwie nach Hause geflogen werden. Hier lesen Sie Details zu den Bemühungen der Airline.
Razzia gegen Islamisten und Gefährder in Berlin
In Berlin geht die Polizei Medienberichten zufolge gegen Islamisten vor. Wie die Zeitung "B.Z." berichtet, wurden mehrere Gebäude in der Stadt durchsucht. Der Schwerpunkt des Einsatzes soll laut "Bild"-Zeitung im Bezirk Neukölln liegen. Vorangegangen waren demnach Ermittlungen gegen mutmaßliche Gefährder - offenbar auch aus dem Umfeld des Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri. Die Polizei hat die Maßnahmen am Morgen bestätigt, wollte aber keine Details nennen.
Zahl der Retortenbabys steigt rasant
In Deutschland entscheiden sich immer mehr kinderlose Paare zu einer künstlichen Befruchtung - und das führt unter anderem zu einer rasant angestiegenen Zahl von Babys, die nach einer entsprechenden Behandlung geboren wurden. Waren es 2011 noch rund 7000 Kinder, sind es laut Deutschem IVF-Register im Jahr 2015 schon 20.000 Kinder gewesen, die mithilfe künstlicher Befruchtung gezeugt wurden.
Das liegt einerseits an der gestiegenen Anzahl der Behandlungen von 53.000 auf 65.000, aber auch an der höheren Erfolgsquote bei den Behandlungen. Das erste deutsche Retortenbaby ist mittlerweile übrigens 35 Jahre alt.
Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander
Dass Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer, ist ein weitverbreiteter Mythos, stimmt aber nur zum Teil. Tatsächlich geht die Schere zwischen Groß- und Geringverdienern einer neuen Studie zufolge immer weiter auseinander. Das liegt allerdings vor allem daran, dass das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung seine Einkünfte seit 1980 mehr als verdoppelt hat. Die Mittelklasse habe dagegen kaum profitiert, auch wenn das Wachstum statistisch gesehen allen Menschen zugute gekommen sei.
Gemessen an Nordamerika, China, Indien oder dem Nahen Osten ist die Entwicklung in Europa der Studie zufolge aber moderater ausgefallen. Beispiel Naher Osten: Dort verfügten 2016 die oberen 10 Prozent der Bevölkerung über 61 Prozent des nationalen Einkommens. In Europa besitzen sie 37 Prozent. Ein Grund zum Feiern ist das allerdings auch nicht.
Sophia Thomalla ätzt gegen #MeToo-Frauen
Gestern sorgte sie noch als halbnackte Jesus-Kopie für Aufregung - nun sucht Sophia Thomalla schon wieder Ärger: Die 28-Jährige regte sich bei der Talksendung von Sandra Maischberger über die Verlogenheit der #MeToo-Debatte auf. "Es ist traurig, dass wir Frauen unseren Schmerz zur Schau stellen müssen, damit uns überhaupt jemand zuhört!", meckerte sie. "Wenn ich mich über einen Vergewaltigungswitz aufrege, bin ich eine Femi-Nazi. Wenn ich mich öffentlich dazu bekenne, dass ich vergewaltigt wurde, bin ich auf einmal die gebrochene Blume, die Schutz braucht!"
Richtig sauer wird die mutmaßliche Freundin von US-Rocker Gavin Rossdale aber, wenn der Name Gwyneth Paltrow fällt. Die Schauspielerin hatte vor einigen Wochen erklärt, ebenfalls von Filmmogul Harvey Weinstein belästigt worden zu sein, aber dennoch geschwiegen zu haben. "Wir leben ja nicht mehr im Mittelalter", erklärte Thomalla dazu. "Man hätte auch vor 20 Jahren schon Nein sagen können! Das finde ich verlogen!"
Feuerwehrmann löst versehentlich Brand aus
Eigentlich wollte er nur demonstrieren, wie schnell sich ein Feuer ausbreiten kann - doch dann geriet alles außer Kontrolle: Ein australischer Feuerwehrmann hat bei einer Schulung ein schweres Buschfeuer ausgelöst. In der südostaustralischen Gemeinde Balmoral mussten wegen des Brands mehrere Häuser evakuiert werden. Dabei hatte der Mann eigentlich nur ein paar Grashalme angezündet. Doch binnen Minuten entstand ein derart großes Feuer, dass die Feuerwehr einschreiten musste.
Glücklicherweise blieb der Vorfall ohne größere Konsequenzen - auch der Feuerwehrmann darf seinen Job behalten. "Ihm ist das offensichtlich sehr unangenehm", sagte sein Chef im Radio. "Er macht sich große Sorgen, was alles hätte passieren können."
Spaziergänger findet Fuß an Kanadas Küste
Bei einem Spaziergang mit seinem Hund hat ein kanadischer Strandbesucher einen grausigen Fund gemacht: Er entdeckte an einem Strand auf Vancouver Island einen menschlichen Fuß. Das Merkwürdige: Seit 2007 ist es schon der 13. Fuß, der an Kanadas Westküste angeschwemmt wurde. Zuvor hatte es zwölf ähnliche Funde in der Provinz British Columbia gegeben.
Acht davon konnten die gerichtsmedizinischen Behörden identifizieren - sie gehören zu sechs Menschen. In allen Fällen geht die Polizei von Suizid oder Unfällen aus. Ob auch der jüngste Fund auf eine dieser Ursachen zurückzuführen ist, wird jetzt untersucht.
Das bringt der Tag
Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen guten Morgen. Ein halbes Jahr ist es jetzt her, dass der Londoner Grenfell-Tower in Flammen stand - 71 Menschen fanden damals den Tod. Und für Großbritanniens Premier Theresa May ist die Katastrophe ein politisches Armutszeugnis. Denn noch immer hausen viele Bewohner des abgebrannten Hochhauses in provisorischen Unterkünften. Heute wird in einem Gottesdienst der Todesopfer gedacht. Und auch sonst ist heute einiges los:
Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen heute zu ihrem letzten Gipfel in diesem Jahr zusammen. Es geht auch um die umstrittene Flüchtlingsquote.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble unternimmt einen neuen Vorstoß für eine Änderung des Wahlrechts.
Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft den Freispruch von sieben muslimischen Angeklagten, die als selbsternannte Schariapolizei von Wuppertal Muslime zum Verzicht auf Glücksspiel und Alkohol aufgerufen hatten.
Inmitten von Spekulationen über den Rückzug von Airbus-Chef Enders tagt heute der Verwaltungsrat des Flugzeugbauers.
Am Morgen startet der Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke über den Rhein. Die Brücke gilt als Symbol für den maroden Zustand zahlreicher Verkehrswege in Deutschland.
In der ersten Tageshälfte werde ich Sie heute über die aktuellsten und kuriosesten Ereignisse des Tages informieren. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via E-Mail oder auf Twitter. Kommen Sie gut in den Tag!
Das Wetter mit Björn Alexander
Heute gibt es mit starkem bis stürmischem Wind häufig Schauer, wenig Sonne und zunächst noch relativ milde 4 bis 10, im Bergland 2 Grad. Nachmittags wird es eher wieder etwas kälter und die Schneefallgrenze sinkt auch in den östlichen Mittelgebirgen wieder bis auf 400 Meter, an den Alpen liegt sie bei 600 bis 800 Metern. In der Westhälfte sind örtlich auch Graupelgewitter dabei.
Die weiteren Aussichten: Morgen weiterhin wechselhaft und nasskalt bei 2 bis 7 Grad, im Bergland über 500 Meter Schneeschauer und 0 bis 2 Grad. Am Wochenende häufig Schnee- oder Graupelschauer bis in tiefe Lagen. Dabei noch kälter mit 1 bis 5 Grad, im Bergland winterlich mit Dauerfrost. Einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander