Das war Mittwoch, der 24. Februar
Heute stand das Thema Flüchtlinge wieder im Fokus: Der rechts-konservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will die Bürger seines Landes über die von der EU beschlossenen Quoten zur Verteilung von Flüchtlingen abstimmen lassen. Auch Österreich macht in puncto Flüchtlinge Druck: Sie haben sich zu einer gemeinsamen Konferenz mit mehreren Balkanstaaten getroffen und wollen so eine europäische Lösung erzwingen. Ansonsten gab es mal wieder News von der Fifa: Die Berufungskommission des Fußball-Weltverbands hat die Sperren von Fifa-Präsident Joseph Blatter und Uefa-Chef Michel Platini von jeweils acht auf sechs Jahre gesenkt. Das Gremium bestätigte damit teilweise die Urteile der Fifa-Ethikkommission. Und Deutschland trauert um Peter Lustig. Er prägte mehrere Kinder-Generationen, heute ist er im Alter von 78 Jahren gestorben. Unvergessen bleibt seine Sendung "Löwenzahn", in der der Mann mit Latzhose und Nickelbrille Natur und Technik anschaulich erklärte.
Dies war für Sie heute auch noch wichtig:
Auch in der Nacht finden Sie alles wichtige auf n-tv.de. Morgen sehen wir uns bei "Der Tag" wieder. Bis dann!
Telefonleitung beim Arbeitsamt bricht zusammen
Hallo? Halloooo? Wer heute versucht hat, die Bundesagentur für Arbeit zu erreichen, wurde enttäuscht. Eine technische Störung sorgte dafür, dass die Servicenummern für Arbeitsnehmer, Arbeitgeber und die Familienkasse nicht funktionierten. Wer einen Termin verschieben wolle und dies wegen der Störung nicht konnte, müsse allerdings keine Nachteile befürchten, so die Behörde. Alternativ könnten auch E-Mails versendet werden. Ob das E-Mail-System im Laufe des Tages auch noch überlastet war, ist nicht überliefert.
WHO-Direktorin: Zika ist ein "Mysterium"
Die Weltgesundheitsorganisation hält das Zika-Virus für ein "Mysterium".
Es seien noch viele weitere Studien notwendig, um Klarheit über einen möglichen Zusammenhang zur Zunahme von Schädelfehlbildungen zu haben, sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.
Zika ist inzwischen in rund 40 Ländern aufgetaucht.
Das Hauptproblem, das für große Verunsicherung führt: In dem am meisten von Zika betroffenen Brasilien gibt es eine Zunahme an Schädelfehlbildungen bei Babys, was den Verdacht nährt, dass eine vorherige Zika-Infektion von Schwangeren der Auslöser sein kann.
Aber aus Kolumbien, wo es bisher rund 5550 von Kliniken und Laboren diagnostizierte Zika-Infektionen von Schwangeren gibt, werden indes kaum Fälle von Mikrozephalie gemeldet. Vier Millionen Infektionen möglich
Slipeinlagen sind mit Pestiziden belastet
Erst der Schokoriegel und jetzt auch noch die Slipeinlagen: In den Hygieneartikeln aus Bio-Baumwolle wurden Pestizidspuren gefunden. Die Rückrufaktion gilt für Frankreich und Kanada. Betroffen sind 3100 Schachteln mit Slipeinlagen der Marke Organyc, wie der Hersteller mitteilte. Zuvor waren in Slipeinlagen Rückstände von Glysophat gefunden worden, dem als wahrscheinlich krebserregend eingestuften Hauptwirkstoff des Unkrautvernichters Roundup. Zwar wurden nur verschwindend geringe Mengen von Glysophat entdeckt; in der Bio-Baumwolle hätte es aber eigentlich gar keine Spuren des Pflanzenschutzmittels geben dürfen, erklärte der italienische Hygieneprodukte-Hersteller Corman.
Erster US-Abgeordneter spricht sich für Trump aus
Erstmals hat sich ein US-Kongressabgeordneter für die Wahl des Milliardärs Donald Trump zum Präsidenten ausgesprochen. "Die Zeit ist gekommen, um 'Nein' zu Berufspolitikern zu sagen und 'Ja' zu Jemanden, der Jobs geschaffen und ein Unternehmen zum Laufen gebracht hat", erklärte der Republikaner Chris Collins. Er vertritt " im Repräsentantenhaus Wähler aus Trumps Heimatbundesstaat New York. Trump hatte am Vortag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner den dritten Vorwahl-Sieg in Folge erzielt.
Machen Skinny-Jeans Männer impotent?
Skinny Jeans liegen nicht nur bei Frauen im Trend. Sondern auch Männer tragen die hautenge Hose immer öfter. Allerdings warnen Gesundheitsexperten vor Gesundheitsgefahren. Denn durch Skinny Jeans drohen Nervenschäden vor allem in den Unterschenkeln. Aber auch wenn die Hosen eng sitzen, impotent machen sie nicht, sagte der Urologe Götz Christian Melloh der Seite Heilpraxisnet.de. Es gebe zwar Hinweise aus Studien, dass Skinny Jeans die Spermienqualität schädigen, da durch die Enge eine erhöhte Temperatur der Hoden verursacht werde. "Das betrifft aber eher Berufsgruppen, die eine lange sitzende Tätigkeit ausüben", so der Urologe.
Theater inszeniert Stück über Beate Zschäpe
Erst gibt es einen Film über sie und nun auch noch ein Theaterstück. In seiner Produktion "Wie das Lächeln aus dem Gesicht von Beate Zschäpe verschwindet" beschäftigt sich Regisseur Branko Simic mit der Person Zschäpes als Symbolfigur für den rechtsterroristischen "Nationalsozialistischen Untergrund". Morgen findet die Uraufführung in der Hamburger Kampnagelfabrik statt. Ist Ihnen das nicht auch langsam zu viel Zschäpe?
Serien-Vergewaltiger muss lange in Haft
Ein überführter Serien-Vergewaltiger aus Berlin muss für zwölf Jahre ins Gefängnis. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 30-Jährige sieben junge Frauen nachts auf ihrem Heimweg verfolgt und sexuell attackiert hatte. Für seine Taten drängte er seine Opfer meistens in Hausflure. "Er ist verantwortlich für eine Serie schwerster Straftaten", so das Gericht. Der Mann legte ein Geständnis ab und wurde der besonders schweren Vergewaltigung sowie der sexuellen Nötigung schuldig gesprochen. Eine von der Staatsanwältin zudem verlangte Sicherungsverwahrung lehnte das Gericht jedoch ab. Die Verteidigung hatte auf eine Haftstrafe von unter zehn Jahren plädiert.
Berufungskommission reduziert Sperren für Blatter und Platini
Die Berufungskommission des Fußball-Weltverbands hat die Sperren von FIFA-Präsident Joseph Blatter und UEFA-Chef Michel Platini von jeweils acht auf sechs Jahre gesenkt. Das Gremium bestätigte damit teilweise die Urteile der FIFA-Ethikkommission gegen die Spitzenfunktionäre.
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Jecken müssen Kamelle aussortieren
Angesichts der gigantischen Rückrufaktion des Schokoriegel-Fabrikanten Mars müssen die Düsseldorfer Jecken die Ärmel hochkrempeln. Denn nun muss betroffenes Wurfmaterial für den verschobenen Rosenmontagszug rasch ausgetauscht werden. Die Vereine müssen Tausende Riegel aus den Körben mit Wurfmaterial heraussuchen, in denen bunt gemischt Mars-Produkte beispielsweise mit Gummibärchen und Bonbons liegen. Wahrscheinlich werde damit am Wochenende begonnen. Der Rosenmontagszug in Düsseldorf war wegen Sturm abgesagt worden und soll am 13. März nachgeholt werden.
Ehe von Justizminister Maas ist kaputt
Bundesjustizminister Heiko Maas und seine Ehefrau Corinna gehen getrennte Wege. "Heiko und Corinna Maas haben sich einvernehmlich und in Freundschaft getrennt", teilten beide über ihren Anwalt Michael Nesselhauf mit. "Sie werden sich weiterhin gemeinsam um ihre Kinder kümmern." Der SPD-Politiker und die Lehrerin, die zwei Söhne haben, bitten, ihre Privatsphäre strikt zu respektieren.
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Indien nutzt peinliche Fotos gegen Wildpinkler
Mit Blumengirlanden und peinlichen Facebook-Fotos geht die Polizei in der indischen Großstadt Hyderabad gegen Wildpinklern vor. Erwischt die Polizei einen Mann beim Pinkeln auf offener Straße, bekommt er einen Blumenkranz um den Hals. Dann wird noch schnell ein Foto gemacht und veröffentlicht. "Sie schämen sich und versprechen, es nie wieder zu machen", sagte der Erfinder der Aktion, der Verkehrspolizist ist. Seit vergangenem Donnerstag seien bereits 60 solcher Wildpinkler-Fotos gemacht worden, fügte er hinzu. "Das ist bürgerfreundliche Polizeiarbeit und auch effektiv."
Verstoßenes Känguru-Kind findet Ersatz-Beutel
Schön ist das nicht, wenn man als Mini-Känguru aus Mamas Beutel purzelt. Das wissen auch die Pfleger im Tierpark Köthen in Sachsen-Anhalt. Und deswegen haben sie kurzerhand einen Kopfkissenbezug zu einem Känguru-Beutel umfunktioniert. Und damit "Muffin", so heißt das Känguru-Mädchen, nicht kalt ist, hängt der Ersatzbeutel vor einer Heizung. Zudem bekommt das Kleine Welpenmilch aus der Flasche. Ein Zurück in Mamas Beutel gibt es für "Muffin" übrigens nicht. "Nachdem sie rausgefallen war, versuchte sie mehrfach, wieder reinzukommen", erklärte Tierparkchef Michael Engelmann. Da die erst ein Jahr alte und unerfahrene Mutter das ungewöhnlich gefunden habe, sei sie weggesprungen.
Nationalpark will 200 Löwen töten
Der Bubye-Nationalpark in Simbabwe löste bereits nach dem Tod des Löwen "Cecil" weltweite Empörung aus. Nun berichtet die Zeitung "National Post", dass der Park plant, 200 seiner Löwen erschießen zu lassen. In dem l Park gibt es mittlerweile 500 Tiere – und das seien einfach zu viele, erklärte die Park-Sprecherin gegenüber dem Blatt. Allerdings würde auch sie die Tiere viel lieber abgeben, wenn sich denn ein Abnehmer finden würde.
Schlagzeilen zum Feierabend
Riesiger Meteorit verglüht über dem Atlantik
Der wohl größte Meteorit seit dem spektakulären Absturz eines Meteoriten in Russland vor zwei Jahren ist nahezu unbemerkt über dem Atlantik verglüht. Nach Aufzeichnungen der Nasa trat der Himmelskörper am 6. Februar rund 1800 Kilometer vor der Küste Brasiliens etwa 30 Kilometer über dem Meeresspiegel in die Erdatmosphäre ein.
Verurteilter Verkehrssünder leistet sich Verfolgungsjagd
Manche Menschen sind unbelehrbar. Wie zum Beispiel dieser Mann: Direkt nach einem Prozess wegen Fahrens ohne Führerschein setzte sich der Berliner in Oberfranken erneut ans Steuer und lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Nach dem Gerichtstermin hatte ein Bundespolizist, der bei Gericht als Zeuge ausgesagt hatte, den Mann als Fahrer eines Autos gesehen. Obwohl dieser immer noch keinen Führerschein hatte. Der Polizist nahm die Verfolgung auf und alarmierte die Einsatzzentrale. Zeitweise wurde der 63-Jährige von sieben Streifenwagen verfolgt. Er raste mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde durch geschlossene Ortschaften und leistete sich gefährliche Überholmanöver. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit brach die Polizei die Verfolgung schließlich ab. Der 63-Jährige ist immer noch flüchtig.
Polizei gelingt Schlag gegen Hells Angels
Wegen des Verdachts des Rauschgifthandels sind rund 300 Polizisten in Deutschland und Österreich mit einer Razzia gegen Angehörige der Rockerszene vorgegangen.
Ziel seien Wohnanschriften sowie Clubhäuser von Mitgliedern der Hells Angels gewesen, teilten die für die Ermittlungen verantwortlichen Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden in Hamburg und Kiel mit.
Ein Verdächtiger wurde verhaftet.
Hintergrund der Aktion vom Dienstagmorgen waren seit August 2015 laufende Ermittlungen wegen mutmaßlicher Drogengeschäfte zwischen Mitgliedern der Hells Angels und ihrem Umfeld, die sich bis ins Ausland erstreckten.
Betroffen waren die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
Rockerklubs wie die Hells Angels werden von der Polizei im In- und Ausland der organisierten Kriminalität zugerechnet.
Unbekannter gräbt Sarg aus
Ganz schön gruselig und sicherlich ein Schock für die Angehörigen: Ein Unbekannter hat auf einem Friedhof in Kassel einen Sarg freigeschaufelt. Familienangehörige des Toten entdeckten das offene Grab und verständigten die Verwaltung. Laut Polizei muss der Täter den Sarg in der Nacht zum Dienstag ausgebuddelt haben. Nach Angaben eines Friedhofsmitarbeiters wurde der Sarg zwar leicht beschädigt, blieb aber verschlossen. Am Tatort wurde der abgebrochene Holzstiel einer Schaufel gefunden, vom Täter fehlt bislang jede Spur.
Kommt Kevin-Prince Boateng zurück?
Er sagte mal, er möchte seine Karriere gerne bei Hertha beenden. Also muss Kevin-Prince Boateng doch irgendwann in die Bundesliga zurückkehren, oder etwa nicht? Über seine Zukunftspläne hat der Fußballer mit meinem Kollegen Christian Rothenberg gesprochen. Aber zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Denn:
Das vollständige Interview lesen Sie hier.
Adidas gewinnt Streifen-Streit
Streifen gehören Adidas. Eigentlich sind es drei Streifen, dennoch dürfen Hersteller auch nicht einfach zwei Streifen an ihre Produkte anbringen und sie dann womöglich noch schützen lassen.
Gerade hat Adidas diesbezüglich wieder in einem juristischen Tauziehen um den Markenschutz gesiegt.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg bestätigte ein Urteil des Gerichts der Europäischen Union (EuG) in einem Rechtsstreit zwischen Adidas und der belgischen Firma Shoe Branding Europe um die Anmeldung einer EU-Gemeinschaftsmarke.
In der Auseinandersetzung ging es darum, ob Adidas der Eintragung einer neuen Marke in Form von zwei parallelen Streifen auf Schuhen beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt der EU wegen der Ähnlichkeit der Streifen widersprechen kann.
Das Amt hatte dies Shoe Branding Europe im Jahr 2009 zunächst erlaubt und einen Widerspruch von Adidas abgelehnt.
Dagegen war Adidas 2014 vor das Gericht der Europäischen Union gezogen und hatte Recht bekommen.
Facebook aktiviert Emoji-Symbole
Facebook hat zusätzlich zu seinem bekannten "Like"-Button fünf neue Symbole eingeführt, die Gefühle wie Mitgefühl, Wut oder Freude ausdrücken sollen. Die Erweiterungen des bekannten Like-Buttons wurden nun weltweit aktiviert und nach und nach bei den Anwendern erscheinen. Die "Facebook Reactions" sehen wie typische Emoji-Zeichen aus.
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Schichtwechsel: Johannes Graf ist nun nach Hause gegangen… :-(. Nun habe ich mich auf dem "Tag"-Platz eingerichtet und freue mich, Sie durch die zweite Tageshälfte begleiten zu dürfen. :-) Mein Name ist Kira Pieper, ein fröhliches Hallo!
Dreyer verhöhnt: CDU-Mann steht vor Parteiausschluss
Daniel Wilms könnte aus der CDU ausgeschlossen werden. Der Mann hatte vergangenes Wochenende einen Skandal verursacht:
Bei Facebook hatte der rheinland-pfälzische Kommunalpolitiker Regierungschefin Malu Dreyer wegen ihrer Multiplen Sklerose verhöhnt. Er schrieb unter anderem, die zeitweise im Rollstuhl sitzende Politikerin solle Erwerbsminderungsrente beantragen und abtreten.
Wilms hatte sich einsichtig gezeigt und angekündigt, sich zu entschuldigen.
Dennoch: Der Vorstand des Kreisverbands Koblenz-Stadt leitet nun ein Parteiausschlussverfahren ein.
Feinstaubalarm: Stuttgarter sollen Autos stehenlassen
Ab Mitternacht sind die Menschen in Stuttgart dazu aufgerufen, nicht mehr mit dem Auto zu fahren. Wieso? Weshalb? Warum?
Die Stadt hat Feinstaubalarm ausgerufen - zum bundesweit bisher erst zweiten Mal.
Mit Hinweistafeln an Straßen, auf Brückenbannern und über Verkehrsmeldungen im Radio wird die Bevölkerung über den Alarm informiert. Der Verzicht aufs Fahren ist aber freiwillig.
Das Ganze soll mindestens zwei Tage lang dauern, kann aber auch verlängert werden.
Orban lässt Ungarn über Flüchtlinge abstimmen
Sollen die EU-Staaten nach einem festen Quotensystem Flüchtlinge von der Türkei übernehmen? In Osteuropas Regierungen ist diese Idee äußerst unpopulär. Ungarns Ministerpräsident Orban will dazu nun das Volk befragen:
Er kündigte ein Referendum zu dieser Frage an.
Wann es stattfinden soll, sagte er nicht.
Offen ist auch, worüber er genau abstimmen lassen will. Über die bereits beschlossene einmalige Verteilung von 160.000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien hinaus existiert eine Kontingentlösung bisher erst als Idee.
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Kabinett fehlt bei Debatte zu Fremdenfeindlichkeit
Im Bundestag gibt es eine von den Parteien gemeinsam verabredete Debatte zu den Vorfällen in Clausnitz und Bautzen. Ein Blick in den Plenarsaal enttäuscht manchen Beobachter: Viele Abgeordnetensitze sind leer. Und auf der Regierungsbank ist kein einziges Kabinettsmitglied zu sehen.
Hier ein paar Reaktionen aus dem Netz:
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Petry ist in Breisach nicht willkommen
Am 12. März will AfD-Chefin Frauke Petry im baden-württembergischen Landtagswahlkampf im badischen Breisach auftreten. Der örtliche Gemeinderat macht deutlich, was er davon hält:
Der Gemeinderat beschloss laut "Badischer Zeitung" nahezu einstimmig, Petry zur unerwünschten Person zu erklären.
Es gab drei Enthaltungen: von einem AfD-Politiker, einem CDU-Mann und von Bürgermeister Oliver Rein.
Rein sagt, er wollte neutral bleiben: "Weil ich Menschen nicht als unerwünschte Person erklären möchte", erklärt er seine Haltung. Die Meinungen der AfD lehne er jedoch auch ab.
Jede achte rechte Straftat wurde 2015 in Sachsen verübt
Das Innenministerium hat der Linken-Politikerin Petra Pau eine Statistik über fremdenfeindliche Straftaten in Deutschland weitergeleitet. Der MDR berichtet von dem vorläufigen Ergebnis für das Jahr 2015:
Es gab insgesamt 4183 Fälle - fast doppelt so viele wie im Vorjahr (2207).
Der Anstieg war in Sachsen-Anhalt und Sachsen besonders stark. In Sachsen-Anhalt stieg die Zahl von 94 auf 335, in Sachsen von 182 auf 509.
Das bedeutet: Fast jede achte Straftat mit fremdenfeindlichem Hintergrund wurde in Sachsen verübt. In dem Bundesland leben jedoch nur etwa 5 Prozent der Bundesbürger.
Mutter von WG-Kumpel muss auch wieder gehen
Skurriles Urteil aus Hamm:
Die Mutter eines Studenten sollte sich während der Semesterferien um die Katzen ihres Sohnes kümmern. Doch statt die Katzen gelegentlich zu besuchen, zog die Dame gleich ganz ein.
Zum Unmut der Mitbewohner: Sie riefen schließlich die Polizei, um die Frau wieder aus der Wohnung zu bekommen. Bei dem Einsatz der Polizisten zog sich die Frau nach eigenen Angaben Prellungen und Blutergüsse zu.
Die Frau forderte Schmerzensgeld vom Land NRW. Zu Unrecht, wie es im Urteil heißt: Da sich die Frau geweigert habe, die Wohnung zu verlassen, hätten die Polizisten "unmittelbaren Zwang" anwenden dürfen, um das Hausrecht des Mitbewohners durchzusetzen. Mal eben Blumen gießen ist okay, gleich einziehen aber nicht.
Google-Tochter zeigt unschlagbaren Roboter
Boston Dynamics ist eine Tochter von Google. Die Firma entwickelt den humanoiden Roboter Atlas. Die neueste Generation ist gerade fertig geworden. Man schwankt zwischen Faszination und Grusel, wenn man ihn beobachtet. Er ist scheinbar durch nichts aufzuhalten. Aber sehen Sie selbst:
Petry: In Clausnitz waren doch keine AfD-Leute dabei
Bisher hieß es immer, an den fremdenfeindlichen Auswüchsen in Clausnitz seien auch Mitglieder der AfD beteiligt gewesen. Auch die Parteichefin selbst hatte das eingeräumt. Nun lässt Frauke Petry mitteilen:
"An der Demonstration vom 18. Februar 2016 in Clausnitz waren keine AfD-Mitglieder beteiligt. Das haben eingehende Prüfungen der letzten Tage ergeben.Die AfD verbittet sich jegliche Verdächtigungen, konstruierte Zusammenhänge und Mutmaßungen dieser Art."
Sie sagt weiter: "Darüber hinaus hat es nach Gesprächen mit Augenzeugen keinerlei Angriffe der Demonstranten gegen die Asylbewerber im Bus gegeben. Es wurde lediglich 'Wir sind das Volk' gerufen. Wenn solche Rufe schon dazu führen, dass strafrechtliche Konsequenzen verlangt werden, dann steht es schlecht um unsere Demokratie."
Petry sieht dagegen Schuld bei den Flüchtlingen in dem Bus: "Aus Polizeikreisen wurde bekannt, dass es offensichtlich strafrechtlich relevantes Verhalten seitens einiger Asylbewerber gegeben hat. Damit ist Clausnitz ein weiteres Beispiel für eine unsachliche Symptomdebatte. All jene, die Bürgerproteste lediglich kriminalisieren, tragen zur Eskalation bei und sollten stattdessen in ihren Parteizentralen für einen Politikwechsel im Kanzleramt eintreten."
Peter Lustig ist tot
Eine wirklich traurige Nachricht ereilt uns: Der langjährige "Löwenzahn"-Moderator Peter Lustig ist tot. Er wurde 78 Jahre alt.
Hier die ausführliche Meldung dazu.
Feuer in Abschiebe-Gefängnis wohl von Häftling gelegt
Gestern hatten wir kurz berichtet: In einer Abschiebe-Haftanstalt im bayerischen Mühldorf am Inn war ein Feuer ausgebrochen. Es war Brandstiftung. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen ermittelt:
Es soll ein 23-jähriger Häftling aus Afghanistan gewesen sein.
Der Mann leugnet die Tat bislang jedoch.
Verletzt oder gar getötet wurde bei der Tat niemand.
Sturkopf Schmidt wird für drei Spiele gesperrt
Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt muss die nächsten drei Spiele ohne Kontakt zu seiner Mannschaft verbringen und 20.000 Euro zahlen. So lautet die Strafe dafür, dass er sich am vergangenen Spieltag verweigerte, auf Anweisung des Schiedsrichters auf die Tribüne zu gehen. Es kommen noch zwei Spiele hinzu, wenn er sich noch einmal etwas zu Schulden kommen lässt.
Alles dazu gibt es hier.
Gaulands Tochter findet Aussagen des Vaters "schrecklich"
AfD-Vize-Chef Alexander Gauland hat eine Tochter. Und die ist ganz anderer Meinung als ihr Vater:
"Ich finde es schrecklich, was er sagt", sagte sie dem "Zeit Magazin".
Bezogen war das auf Sätze des Politikers über ein mögliches Schließen der Grenzen: "Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen." Und: "Wir müssen die Grenzen dicht machen und dann die grausamen Bilder aushalten." Und noch weiter: "Man kann sich nicht einfach überrollen lassen. Einen Wasserrohrbruch dichten Sie auch ab."
Gaulands Tochter ist übrigens evangelische Pfarrerin. In ihrem Pfarrhaus hat sie einen eritreischen Flüchtling aufgenommen.
Piraten müssen Bundestag fast 700.000 Euro zahlen
Harter Schlag für die ohnehin strauchelnde Piratenpartei:
Der Bundestag fordert rund 700.000 Euro zurück, die im Rahmen der staatlichen Teilfinanzierung geflossen sind.
Die Piraten hatten jedoch nicht ausreichend nötige Eigeneinnahmen vorweisen können.
Pleite sind die Piraten nach eigenem Bekunden aber nicht: "Wir haben schon damit gerechnet und Rücklagen gebildet, etwa eine Million Euro. Insofern ist unser Haushalt darauf eingestellt", sagt ein Sprecher.
Deutschland fliegt 125 Afghanen aus
Die Bundesregierung will die Zahl der Flüchtlinge aus Afghanistan reduzieren. Dazu hat Innenminister de Maizière ein Programm gestartet. Wer nicht bleiben darf und freiwillig wieder geht, wird auf Staatskosten zurückgeflogen. Jetzt geht es los:
Am Morgen landete in Kabul eine Chartermaschine mit 125 Afghanen an Bord, die freiwillig wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Die Rückkehr der Menschen trage zum wichtigen Aufbau Afghanistans bei, sagte de Maizière.
Kritiker sagen, Afghanistan sei nicht sicher. De Maizière vertritt den Standpunkt, dass es trotz der unsicheren Lage in Afghanistan genügend sichere Gebiete gebe, in die abgelehnte Asylbewerber zurückkehren könnten.
Die ganze Meldung finden Sie hier.
Erster Tatverdächtiger von Köln steht vor Gericht
In diesen Minuten beginnt der erste Prozess gegen einen mutmaßlichen Täter aus der Kölner Silvesternacht:
Vor dem Amtsgericht Köln wird der Fall eines 23-jährigen Marokkaners verhandelt.
Er soll in der Silvesternacht einer Frau auf dem Bahnhofsvorplatz das Handy abgenommen haben, als diese gerade dabei war, den Dom zu fotografieren.
Die Frau holte den Mann ein, Polizisten nahmen ihn fest. Er hatte auch eine geringe Menge Drogen bei sich.
Nachher gibt es einen Text von unserem Korrespondenten Christoph Herwartz zu dem Prozess. Etwas später beginnt heute noch ein zweiter.
Nachtrag, 11 Uhr: Das Urteil im ersten Prozess ist gefallen. Der junge Mann bekommt sechs Monate auf Bewährung und muss 100 Euro Geldstrafe zahlen.
Paar raubt Mops
Schlagzeile für die Ewigkeit, oder? Ich habe sie aber nicht nur dahin geschrieben, weil sie so schön ist, sondern weil hinter ihr eine wahre Geschichte steckt:
In Nebra in Sachsen-Anhalt verabredete sich gestern ein Mann mit einem Paar zum Verkauf eines Mopses.
Die beiden kamen auch. Doch statt der vereinbarten 750 Euro zogen sie Reizgas aus der Tasche.
Sie sprühten es dem Mann ins Gesicht, er musste mit Reizungen im Gesicht behandelt werden. Dann machten sie sich mit dem Mops über alle Berge.
Philippinischer Erzbischof fürchtet teuflische Madonna
Madonna will demnächst ihr erstes Konzert auf den Philippinen geben. Dort sind nicht alle voller Vorfreude:
In dem katholischen Land hat die Kirche einigen Einfluss. Erzbischof Ramon Arguelles sagt: Der Madonna-Auftritt sei Teufelswerk.
"Lasst uns beten, dass der Teufel es nicht schafft, dieses Maria liebende Volk mit seinen üblen Methoden zu umgarnen."
Die Arena in Manila ist jedoch an beiden Tagen so gut wie ausverkauft.
Lebensqualität: Drei deutsche Städte unter Top 10
Das Beratungsunternehmen Mercer wertet jährlich die Meinung von Expatriates, also im Ausland lebenden Fachkräften, aus. Gefragt wird danach, wie sie die Lebensqualität in ihrem Exil einschätzen. Daraus entsteht ein Ranking - und drei deutsche Städte schneiden dabei brillant ab:
München, Düsseldorf und Frankfurt belegen die Plätze 4, 6 und 7. Berlin landet auf 13, Hamburg nur auf 18.
Gewinner ist Wien, auf Platz 2 folgt Zürich.
Wichtig ist den Befragten vor allem Sicherheit. Deswegen landeten Städte, in denen es Terror oder soziale Unruhen gab, weit hinten: Paris auf Platz 71 zum Beispiel oder Athen auf Platz 124.
Hier geht es zu einer ausführlichen Auswertung der Umfrage.
Schlagzeilen am Morgen
Messi schoss fast jedes 20. Tor des FC Barcelona
Lionel Messi hat gestern beim 2:0 gegen Arsenal in der Champions League beide Tore geschossen. Das zweite war - wie sagt man so schön? - historisch:
Es war das 10.000. Tor, das für den FC Barcelona in einem Pflichtspiel geschossen wurde.
Von diesen 10.000 gehen 441 auf das Konto von Messi. Das sind 4,41 Prozent.
Die Zählung beginnt im Jahr 1901, also vor mehr als 100 Jahren. Messi spielt seit 2003 in Erwachsenen-Teams des Vereins.
Die Bayern haben gestern übrigens auch gespielt. Die 2:0-Führung gegen Juventus Turin schenkten die Münchener wieder her. Hier geht's zum Spielbericht.
Netflix kündigt erste eigene deutsche Serie an
Amazon hat vorgelegt, Netflix zieht nach. Es gibt bald eine zweite von einem Streamingdienst selbst produzierte Serien:
In "Dark" geht es um vier Familien in einer typischen deutschen Kleinstadt. Zwei Kinder verschwinden, "die vermeintlich heile Welt der Familien wird aus den Fugen gerissen", wie es heißt.
Hinter der Produktion steht Regisseur Baran bo Odar ("Who am I - Kein System ist sicher").
Amazon geht demnächst mit "Wanted" an den Start. Matthias Schweighöfer spielt mit, führt Regie und produziert die Serie.
Guildo Horn nennt seinen ESC-Favoriten
Guildo Horn ahnt schon, wer Deutschland beim ESC vertritt:
"Vielleicht schafft es ja der Song von Alex Diehl", sagt er. Der bayerische Singer-Songwriter tritt beim Vorentscheid mit "Nur ein Lied" an - eine Reaktion auf den Terror von Paris.
Warum glaubt Horn an ihn? "Der Song ist in den letzten drei Monaten auf seiner Seite über sieben Millionen mal aufgerufen worden, ohne professionelle PR-Maschine."
Morgen wissen wir mehr: Dann steigt der deutsche ESC-Vorentscheid.
Hier nochmal das Lied, um das es geht:
Stern-RTL-Wahltrend: Merkel gewinnt an Ansehen zurück
Im Stern-RTL-Wahltrend holt Kanzlerin Merkel wieder auf - nachdem sie an Beliebtheit zuletzt ziemlich einbüßen musste:
Wenn direkt gewählt werden würde, würden sich 48 Prozent für die Amtsinhaberin als Kanzlerin entscheiden. In der Vorwoche waren es noch 45 Prozent.
Mies sieht es weiter für Sigmar Gabriel aus: Nur 14 Prozent sind von ihm überzeugt.
Die Werte der Sonntagsfrage: 35 Prozent für die Union, 24 für die SPD, jeweils 10 für AfD, Linke und Grüne und 6 für die FDP.
Die ganze Auswertung gibt's hier.
Großteil der Flüchtlinge kommt ohne Pass
Das Innenministerium hat der "Berliner Morgenpost" Auskunft darüber gegeben, wie viele ankommende Flüchtlinge sich ausweisen können:
Im Januar hatten 77 Prozent der von der Bundespolizei kontrollierten Flüchtlinge keine Pässe bei sich gehabt.
Gründe dafür nannte das Ministerium keine.
Pro Asyl sagt: Viele Oppositionelle können in ihren Heimatländern keine Papiere beantragen. Zudem werden die Pässe oft vernichtet, weil sonst Rückschlüsse auf die Reiserouten möglich wären. Bei Anwendung des Dublin-Verfahrens könnte die Bundesrepublik die Menschen dann in das Erstaufnahmeland in der EU zurückschicken.
Trump: "Ich liebe die schlecht Gebildeten"
Trump gewinnt Nevada. Und was sagt er danach?
Er hat es ja früher schon einmal selbst gesagt: Trump kann sich wirklich alles erlauben, ohne dass ihn das Stimmen kostet.
Neuseeländer kaufen Strand für alle
Sozialarbeiter Duane Major und sein Bruder sind sauer: Ein 800 Meter langer Strand an der Awaroa-Bucht im Norden von Neuseelands Südinsel ist in privater Hand. Dabei ist es ein wirklich schöner Flecken Erde. Und gleich nebenan liegt der Abel-Tasman-Nationalpark. Ein Plan reift:
Die beiden Brüder starten eine Crowdfunding-Kampagne. 39.000 Neuseeländer beteiligen sich, es kommen 2,2 Millionen neuseeländische Dollar zusammen - rund 1,2 Millionen Euro.
Die Regierung kauft nun mit dem Geld den Strand zurück und macht ihn zum Teil des Nationalparks. Er soll öffentlich zugänglich sein.
"Es ist bewegend zu sehen, wie sehr die Neuseeländer an unserem Land hängen und wünschen, dass es geschützt wird", sagte Umweltministerin Maggie Barry.
Bill Gates lobt Merkels Flüchtlingskurs
Kanzlerin Merkel bekommt in der Flüchtlingskrise Zuspruch von einem berühmten, reichen Mann:
Bill Gates ist angetan von Merkels Haltung. "Allgemein wurde ihre Aussage, dass sie helfen will, sehr positiv angesehen", sagt der Microsoft-Gründer.
Die Situation sei nicht einfach für Merkel. "Sicherzustellen, dass die Flüchtlinge gut behandelt werden und die Gesellschaft nicht zerrissen wird - das ist ein komplizierter Balance-Akt."
Jetzt sei Kreativität gefragt: "Mit einer konstruktiven Herangehensweise sollte überlegt werden, wie man die Flüchtlinge in Europa und der Region um Syrien organisieren und ihnen besser helfen kann", sagt der 60-Jährige. "Könnten die Kinder mit ihren Internet-Fähigkeiten Sprachen lernen? Welche Jobs könnten sie übernehmen, wie könnten wir uns organisieren?"
Attentäter von Ankara war kein Syrer
Für die türkische Regierung ist - eines Bekennerschreibens des PKK-Ablegers TAK zum Trotz - klar, dass hinter dem Attentat von Ankara Kurden aus dem benachbarten Syrien stecken. Diese Theorie wird nun erneut erschüttert:
Ein DNA-Test hat ergeben, dass der Attentäter Abdulbaki Somer war - ein türkischer Kurde.
Ankaras Vizeregierungschef Numan Kurtulmus bleibt dabei: Dies ändere "nichts an der Tatsache", dass der Anschlag in Zusammenarbeit von türkischen und syrischen Kurden begangen worden sei.
Die Regierung sagt: Der Attentäter habe der YPG, den syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten, angehört. Er sei definitiv im Sommer 2014 aus PYD-kontrolliertem syrischen Gebiet in die Türkei eingereist. Laut der Tageszeitung "Hürriyet" nutzte er dazu Papiere auf den Namen Salih Necar.
Seehofer bekommt keinen Termin bei Merkel
CSU-Chef Seehofer will sich unbedingt mal wieder ernsthaft mit Kanzlerin Merkel treffen und sie in der Flüchtlingsfrage auf den "rechten Weg" bringen. Daraus wird erstmal nichts:
Terminanfragen aus München seien ohne Erfolg geblieben, will die "Bild"-Zeitung wissen.
Die Kanzlerin zögert das unangenehme Treffen mit Seehofer und SPD-Chef Gabriel wohl bis nach dem EU-Sondergipfel am 7. März hinaus.
In der CSU ist man erstaunt bis sauer: Grundsätzlich sei es üblich, ein Spitzengespräch anzusetzen, wenn einer der drei Parteichefs der Koalition Gesprächsbedarf habe, hieß es aus der Partei.
Hier zieht der Wendler hin
Als Allererstes wollen wir hier mal eine Frage von gestern aufklären: Der Wendler wandert aus, gestern habe ich Sie abstimmen lassen, wo es ihn wohl hinzieht. Und ich stelle gerade fest: 80 Prozent von Ihnen antworteten: "Ins Takatukaland, nach Timbuktu, dahin wo der Pfeffer wächst - was weiß denn ich? Ist mir auch schnuppe."
Tja, Pech. Dann verrate ich Ihnen eben nicht, wo er hinzieht. Er hat's nämlich mittlerweile verraten. Aber wenn Sie nicht wollen! Püh!
Nur so viel: Wo er landet, gibt es ganz viele Senioren. Und es ist nicht Mallorca. Damit will der Wendler nämlich nichts mehr zu tun haben. Und wenn Sie jetzt doch wissen wollen, wo Sie den Wendler in Zukunft treffen können, dann folgen Sie doch diesem Link.
Das Wetter mit Björn Alexander
Der Start in den Tag bringt heute verbreitet Werte um den Gefrierpunkt und streckenweise Glätte. Fahren Sie also bitte entsprechend vorsichtig. Auch wenn Ihr Thermometer im Auto vielleicht noch leichte Plusgrade anzeigt, so kann es direkt am Boden nämlich durchaus frostig und dementsprechend glatt sein. Am ehesten frostfrei ist es in der Früh im Osten sowie direkt im Küstenumfeld. Wettertechnisch geht es heute noch mit Schneeregen- oder Schneeschauern los. Später wird es dann aber häufiger freundlich und nur im Norden ist es noch länger wechselhaft. Die Temperaturen: im Bergland 0 bis 3, im großen Rest 5 bis 8 Grad. Am mildesten ist es später entlang des Rheins.
Das wird heute wichtig
Über den Autor
Schönen guten Tag, eben erreicht es uns eilig: Wieder ist Donald Trump seinem Ziel ein Stück näher. Auch in Nevada gewinnt er die Vorwahlen der US-Republikaner. Und sonst heute so?
Auf Einladung Österreichs treffen sich die Westbalkanstaaten. Thema natürlich die Flüchtlingskrise. Es geht um eine mögliche Verschärfung der Grenzkontrollen.
Heute beginnen die ersten Prozesse gegen drei der mutmaßlichen Täter aus der Silvesternacht in Köln. Unser NRW-Korrespondent Christoph Herwartz ist für uns dabei.
Im Bundestag wird es eine Debatte über die fremdenfeindlichen Krawalle in Clausnitz und Bautzen geben. Start: 13 Uhr.
Zwei Wirtschaftsforschungsinstitute, das IW Köln und das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut der Uni Köln, stellen ein Gutachten vor: Wie können Flüchtlinge und damit entstehende Kosten in Deutschland besser aufgeteilt werden?
Die Bundesbank legt heute ihre Bilanz für 2015 vor.
Prozessbeginn in Dessau: Der selbst ernannte "König von Deutschland" muss sich dafür verantworten, dass er ohne Führerschein Auto fährt. Er erkennt die Autorität der deutschen Behörden nicht an.
Ich bin Johannes Graf, mit mir zusammen geht es heute durch die erste Hälfte des "Tags". Einen guten Start wünsche ich Ihnen!
Schlagzeilen aus der Nacht