Mittwoch, 17. März 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 17. März 2021

Die dritte Welle schickt ihre Vorboten und die sind alles andere als gut. Die Fallzahlen gehen wieder in die Höhe. Besonders viele Zuwächse bei den Neuinfektionen gibt es bei jüngeren Menschen, wie im Text von meinem Kollegen Klaus Wedekind nachzulesen. Die Prognosen auch für die nächsten Wochen und das Osterfest lesen sich eher düster. Das unterstreicht auch ein ntv-Interview mit dem Intensivmediziner Uwe Janssens.

Folgende Themen haben uns sonst noch beschäftigt:

Ich verabschiede mich von Ihnen und wünsche einen schönen Abend.

22:17 Uhr

Billie Eilish sieht jetzt ganz anders aus

Die Sängerin Billie Eilish ist nicht nur bei ihren Songs innovativ, sondern kreiert auch immer wieder Neues mit ihrer Haarpracht. Ob knallblaue Haare oder wie zuletzt schwarze Mähne mit grünem Ansatz. Diesen zweifarbigen Look machte die 19-Jährige richtig populär. Allerdings sind diese Zeiten nun vorbei. Auf Instagram teilte sie ihr neues Haarstyling mit ihren 78 Millionen Followern und überrascht als... Blondine mit Pony.

21:36 Uhr

"Geh zurück in deinen Käfig": Pensionierter Polizist beschimpft schwarzen Teenager

Nach einem kleinen Autounfall im kalifornischen Santa Clarita hat sich ein pensionierter Polizist des Los Angeles Police Department rassistisch gegenüber einem schwarzen Teenager geäußert. Er wurde dabei gefilmt, wie er dem jungen Mann auf offener Straße wegen seiner Hautfarbe beleidigte, berichtet der Independent. "Geh zurück in deinen Käfig bis der Affenbändiger hier ist", ist etwa zu hören. Die Polizeibehörde bestätigte per Tweet, dass eine interne Ermittlung in dem Fall um den ehemaligen Polizisten John Motto eingeleitet wurde. Darin heißt es, dass 370 Fälle, die John Motto in seiner 33-jährigen Dienstzeit bearbeitet hatte, geprüft würden. Der zuständige Staatsanwalt, George Gascon, meldete sich ebenfalls per Tweet und merkte an, dass auch die Fälle, in denen John Motto als Zeuge in seiner Dienstzeit aufgetreten ist, nun beleuchtet werden.

21:09 Uhr
Breaking News

Niederlande-Wahl: Partei von Premier Rutte gewinnt

Der niederländische Premier Mark Rutte und seine rechtsliberale Partei VVD gewinnen wie erwartet die Parlamentswahl. Die VVD wird nach den ersten Prognosen im TV-Sender NOS mit etwa 23 Prozent und 35 Sitzen mit Abstand stärkste Kraft in der Zweiten Kammer des Parlaments. Rutte könnte nach zehn Jahren zum vierten Mal Regierungschef werden.

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20:51 Uhr

Ergebnis "uneindeutig": Zweite Obduktion im Fall Sarah Everard beantragt

Polizisten durchsuchen ein Grundstück.

Polizisten durchsuchen ein Grundstück.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Eine erste Obduktion im Fall der mutmaßlich von einem Polizisten getöteten Sarah Everard hat ein "uneindeutiges" Ergebnis erbracht. Die Polizei in Großbritannien ordnete daher nun eine zweite Untersuchung der Leiche an, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Derweil ging in Kent die Suche nach Beweisen weiter. Teile der Stadt Sandwich an der englischen Südostküste wurden abgesperrt, Polizeitaucher untersuchten ein Gewässer. Sandwich liegt rund 35 Kilometer entfernt vom Leichenfundort und gut 7 Kilometer vom Wohnort des Verdächtigen.

Die 33-Jährige war am 3. März abends in Südlondon verschwunden, als sie auf dem Heimweg von einer Freundin war. Ihre Leiche wurde etwa eine Woche später rund 80 Kilometer südöstlich in der Grafschaft Kent gefunden. Der tatverdächtige Polizist sitzt in Untersuchungshaft.

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20:18 Uhr

Youtuber bekommt viel Unterstützung für seine Bolsonaro-Kritik

In Brasilien haben Berichte über eine Vorladung des populären Youtubers Felipe Netos von der Polizei wegen seiner Anschuldigungen gegen Präsident Jair Bolsonaro eine Welle der Empörung ausgelöst. "Meine Solidarität mit Felipe Neto", schrieb etwa Ex-Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva auf Twitter. "Dass die Einschüchterungsversuche und die Zensur dieser Missregierung ihn nicht daran hindern mögen, sich weiterhin frei zu äußern."

Am Montag hatte Neto auf Twitter ein Foto des Dokuments gepostet, mit dem ihn die Polizei in Rio de Janeiro nun vorlud. Neto hatte Bolsonaro wegen der "offensichtlichen Abwesenheit einer öffentlichen Gesundheitspolitik inmitten der Pandemie" in Brasilien, mit mehr als 280.000 Corona-Toten eines der am meisten betroffenen Länder, als "genocida" (Völkermörder) bezeichnet. Daraufhin stellte Bolsonaros Sohn Strafanzeige wegen "Verbrechen gegen die nationale Sicherheit". Der Hashtag"#bolsonarogenocida" (Bolsonaro Völkermörder) trendet seit Dienstagabend im Netz.

19:57 Uhr

Videos des Tages

19:27 Uhr

Messerattacke auf französischen Theaterregisseur

2016 erhielt Alain Françon den Molière-Preis. Eine französische Theaterauszeichnung.

2016 erhielt Alain Françon den Molière-Preis. Eine französische Theaterauszeichnung.

(Foto: picture alliance/dpa/AFP)

Der französische Theaterregisseur Alain Françon ist im südfranzösischen Montpellier mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Der 76-Jährige sei in der Nähe des Hotels, in dem er während seines Aufenthalts in Montpellier wohnte, in der Straße zusammengebrochen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Umstände des Angriffs auf Françon sind noch unklar. Françon erlitt nach übereinstimmenden Angaben Verletzungen am Hals. In mehreren Straßen wurden Blutspuren gefunden. Françon war seit Mitte Februar an der Hochschule für Theaterkunst in Montpellier als Dozent beschäftigt. Françon ist unter anderem für seine Inszenierung des Stückes "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" berühmt.

18:26 Uhr

Tödliche Attacke auf Massagesalons: Polizistenaussage auf Pressekonferenz sorgt für Trubel

Der mutmaßliche Schütze bei Angriffen auf drei Massagestudios im US-Bundesstaat Georgia bei dem acht Menschen ums Leben kamen, hat Rassismus als Tatmotiv bestritten. Unter den Opfern sind Frauen mit asiatischen Wurzeln. Der Verdächtige, Robert Aaron Long, habe für die Tat "die Verantwortung übernommen", sagte Jay Baker von der zuständigen Polizeibehörde im Bezirk Cherokee vor Journalisten. "Er behauptet, dass sie nicht rassistisch motiviert war", sagte Baker und fügte hinzu, dass die Polizei noch am Beginn der Ermittlungen stehe.

Die Aussagen von Baker sorgen nun im Netz für Aufregung. Weiter befragt nach dem Motiv des Täters ist in einem Ausschnitt zu hören, wie der Polizist sagt: "Gestern war ein sehr schlechter Tag für ihn und das ist, was er getan hat". Dem Polizisten wird im Netz nun Rassismus und Pietätlosigkeit vorgeworfen. Besonders oft ist der Kommentar: "Ein schlechter Tag für ihn?!" zu lesen.

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17:48 Uhr

Feuer in Corona-Intensivstation in Bangladesch - drei Tote

Das Feuer brach gegen 8 Uhr morgens aus.

(Foto: picture alliance / abaca)

Bei einem Brand auf einer Corona-Intensivstation in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka sind drei Menschen gestorben. Die künstlich beatmeten Patienten starben, als sie mit elf weiteren und ebenfalls an Beatmungsgeräten versorgten Patienten in eine andere Abteilung des Krankenhauses verlegt worden sind, wie Krankenhaus-Chef Nazmul Haq mitteilte. Die Toten seien zwischen 48 und 70 Jahre alt gewesen. Die Brandursache ist noch unklar.

Die Corona-Intensivstation des Krankenhauses wurde so stark beschädigt, dass sie von Behörden auf unbestimmte Zeit geschlossen worden ist. In der Hauptstadt des südasiatischen Landes gab es schon im vergangenen Jahr einen Krankenhausbrand, bei dem drei Corona-Patienten und zwei weitere Menschen gestorben sind.

17:18 Uhr

Rekordverdächtig: Russischer Freediver taucht 80 Meter tief unter Eisschicht

Per Führungsseil ging es für Alexei Molchanov in die Tiefe.

Per Führungsseil ging es für Alexei Molchanov in die Tiefe.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Drei Grad kaltes Wasser und kein Sauerstofftank: Der russische Apnoetaucher Alexej Moltschanow ist ein spektakulärer Tauchgang geglückt. Der 14-malige Weltmeister glitt durch ein freigeschlagenes Loch im Eis des Baikalsees in Sibirien in das 1642 Meter tiefe Gewässer, das mit 31.722 Quadratkilometern der größte Süßwassersee der Welt ist. Nach mehren Minuten tauchte er lächeln an gleicher Stelle wieder auf.

Ein Kameramann begleitete den Tauchgang in 80 Meter Tiefe und auch einige Augenzeugen waren zugegen. Nun hofft Moltschanow auf eine offizielle Bestätigung, dass es sich bei seinem neusten Abenteuer um den tiefsten Tauchgang unter Eis gehandelt hat. Es wäre ein Rekord von vielen, nach eigenen Angaben wäre das zum 20. Mal eine Bestmarke. Der 34-Jährige ist der Sohn der früheren Weltklasse-Apnoetaucherin Natalija Moltschanowa, die seit einem Tauchgang 2015 vor der spanischen Küste verschollen und inzwischen für tot erklärt worden ist,

Mehr aktuelle News zum Thema Sport finden Sie in unserem "Sport-Tag".

16:59 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:23 Uhr

Seniorinnen Geld abgeluchst: Notorischer Betrüger muss mit 71 wieder ins Gefängnis

Fast 30 Jahre hat ein 71-Jähriger bereits in Haft verbracht. Der Lerneffekt blieb bisher aus. Weil er erneut Seniorinnen um ihr Erspartes gebracht hatte, muss der notorische Betrüger wieder ins Gefängnis. Sieben Jahre Haft hat das Berliner Landgericht heute verhängt. Der Mann wurde des gewerbsmäßigen Betrugs, des Computerbetrugs sowie des Diebstahls schuldig gesprochen. Insgesamt 20 Taten waren angeklagt. "Der Angeklagte besitzt die Fähigkeit, Frauen um den Finger zu wickeln, für sich einzunehmen und Geschichten zu erzählen", sagte eine psychiatrische Gutachterin. Den Frauen hatte er in den meisten Fällen ein Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsverhältnis vorgegaukelt und eine finanzielle Notlage vorgetäuscht. Von Januar 2019 bis März 2020 habe er 54.600 Euro ergaunert, hieß es weiter im Urteil.

Zuletzt war er 2013 zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er sei im Juli 2018 entlassen worden, so der Angeklagte. Wegen seiner Spielsucht habe er allerdings beim Pokern erneut Schulden angehäuft. "Da habe ich wieder Damen angesprochen", gab der Mann zu.

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15:46 Uhr

Opfer Unterarme abgehackt: Männer in Jordanien zum Tode verurteilt

Entführt und gefoltert: Wegen eines brutalen Übergriffs auf einen Jugendlichen sind in Jordanien sechs Männer zum Tode verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten dem 16-Jährigen beide Unterarme abgehackt und ihm ein Auge ausgestochen haben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Petra meldete. Vier weitere Angeklagte müssen demnach zum Teil für viele Jahre in Haft.

Die brutale Tat hatte sich im Oktober vergangen Jahres in der Stadt Sarka nordöstlich der Hauptstadt Amman zugetragen und löste großes Entsetzen aus. Lokalen Medien zufolge handelten die Angeklagten aus Rache. Der Vater des Jungen soll demnach den Verwandten von einem Täter getötet haben. Insgesamt waren in dem Fall 17 Menschen angeklagt, sieben wurden freigesprochen.

15:19 Uhr

EU einigt sich auf Sanktionen gegen China wegen Uiguren

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Die chinesische Regierung hatte die EU vor Sanktionen wegen der Uiguren gewarnt. Peking werde dies als "Konfrontation" sehen, sagte der chinesische Botschafter bei der EU, Zhang Ming.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die EU geht mit Sanktionen gegen den Umgang Chinas mit der muslimischen Minderheit der Uiguren vor. Dabei geht es um Einreiseverbote und das Einfrieren von Vermögenswerten einer chinesischen Institution. Formal würden die Sanktionen am kommenden Montag von den EU-Außenministern beschlossen.

Hintergrund:

  • Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind in Xinjiang mindestens eine Million Uiguren und andere Muslime in Hunderten Haftlagern eingesperrt. Dort sollen sie zur Aufgabe ihrer Religion, Kultur und Sprache gezwungen und teilweise auch misshandelt werden.

Es sind die ersten EU-Sanktionen gegen China seit mehr als 30 Jahren. 1989 wurde ein Waffenembargo verhängt. Damals hatte die chinesische Regierung eine von Studenten getragene Reformbewegung auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens unter Einsatz von Panzern niedergeschlagen.

14:36 Uhr

Zweiter Prozess gegen Sarkozy gestartet: Wahlkampf soll illegal finanziert gewesen sein

Der frühere französische Staatschef Nicolas Sarkozy muss erneut vor Gericht. Er soll seine Kampagne zur Wiederwahl 2012 illegal finanziert haben.

Der frühere französische Staatschef Nicolas Sarkozy muss erneut vor Gericht. Er soll seine Kampagne zur Wiederwahl 2012 illegal finanziert haben.

(Foto: AP)

Gegen den früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ein Prozess begonnen. Der 66-Jährige blieb dem Auftakt des Pariser Verfahrens fern, wie AFP-Reporter berichteten. Die Staatsanwaltschaft wirft Sarkozy vor, seinen Präsidentschaftswahlkampf 2012 zum Teil mit illegalen Mitteln finanziert zu haben. Ihm drohen bis zu ein Jahr Haft und eine Geldstrafe. Er bestreitet die Vorwürfe.

Das sagt die Anklage:

  • Sarkozy, der 2007 bis 2012 Frankreichs Präsident war, soll bei seinem letztlich erfolglosen Präsidentschaftswahlkampf gegen den Sozialisten François Hollande 2012 mehr als 40 Millionen Euro aufgewandt haben, um seine Wiederwahl zu sichern. Das war fast doppelt so viel wie erlaubt.
  • Seine Partei UMP - die inzwischen Les Républicains (Die Republikaner) heißt - soll versucht haben, dies durch ein System gefälschter Rechnungen zu kaschieren.

Bereits vor gut zwei Wochen war Sarkozy in einem Korruptionsprozess zu drei Jahren Haft verurteilt worden, davon zwei auf Bewährung. Da er Berufung eingelegt hat, ist das Urteil bisher nicht rechtskräftig.

Update: Der neue Prozess gegen Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy wird auf den 20. Mai vertagt. Das Gericht stimmte dem Verschiebungsantrag eines weiteren Angeklagten zu.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Einen wunderschönen guten Nachmittag, liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Johanna Ohlau schwingt sich jetzt aufs Rad und genießt den Feierabend. Der Newstag hat aber erst Halbzeit, und deshalb bleibt es spannend. Schön, dass sie vorbeischauen. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, melden Sie sich gerne unter yuki.schubert@nama.de.

14:03 Uhr

Mehrere Tote und fast 1900 Verletzte bei Feuerfest im Iran

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Gefährliche Tradition: Fest-Teilnehmer springen über offene Feuer.

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Beim Feuerfest im Iran springen Menschen traditionell über offene Lagerfeuer, um sich so von bösen Geistern zu befreien und sich einer Art "seelischen Reinigung" vor dem persischen Neuen Jahr zu unterziehen. Keine ungefährliche Sache, bei der drei Menschen ums Leben gekommen und fast 1900 Menschen verletzt worden sind. Zudem wurden noch sechs weitere Menschen nach Angaben der Rettungsdienste im Vorfeld der Festivitäten getötet.

Im vergangenen Jahr hatten mehrere Provinzen während der ersten Corona-Welle die Feuer-Festivitäten verboten. In diesem Jahr waren in Teheran Menschenansammlungen wegen Corona untersagt, doch wurde das Verbot weitgehend missachtet.

13:19 Uhr

US-Präsident Biden hält Putin für einen "Mörder"

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US-Präsident Joe Biden

(Foto: AP)

US-Präsident Joe Biden hält den russischen Staatschef Wladimir Putin für einen "Mörder". In einem Interview mit dem Sender ABC News sagte Biden auch, Putin werde dafür "bezahlen", dass er seine Präsidentschaftskandidatur 2020 zu untergraben versucht habe. Biden war in dem Interview gefragt worden, ob er der Ansicht sei, dass Putin "ein Mörder ist" - der neue US-Präsident antwortete: "Das tue ich."

Bidens Äußerungen machen sich quasi direkt am Finanzmarkt bemerkbar: Der Rubel gerät angesichts der Vorwürfe einer russischen Einflussnahme auf die US-Wahlen unter Druck. Mehr dazu im Börsen-Tag.

13:02 Uhr

Maskenaffäre: Ermittlungen gegen Bayerns Ex-Justizminister

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Bundesinnenminister Seehofer mit dem bayerischen Ex-Minister Sauter. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / dpa)

Bei der Maskenaffäre in der Union geraten weitere Politiker ins Visier der Behörden: Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt inzwischen gegen fünf Beschuldigte, darunter einen Bundestagsabgeordneten und einen Abgeordneten des Bayerischen Landtags, wie die Behörde mitteilte. Insgesamt seien zehn Objekte in München und im Regierungsbezirk Schwaben durchsucht worden. Nähere Angaben könnten derzeit nicht gemacht werden. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge handelt es sich bei dem Landtagsabgeordneten um den ehemaligen bayerischen Justizminister Alfred Sauter von der CSU. Hintergrund sei Sauters Rolle bei einem millionenschweren Geschäft mit Corona-Schutzausrüstung, die eine hessische Textilfirma unter anderem an die bayerische Landesregierung verkauft habe. Sauter war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der CSU-Politiker die Verträge erstellt haben, auf deren Basis der Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein Provisionen für die Vermittlung von Schutzmasken kassiert haben soll. Auch gegen Nüßlein wird ermittelt. Er ist inzwischen aus der CSU ausgetreten, will aber noch bis zur Wahl im September sein Bundestagsmandat behalten.

12:39 Uhr

"Maria 2.0"-Aktivistin: "Klima der Angst" herrscht im Erzbistum Köln

Für die Theologin und katholische Aktivistin Maria Mesrian herrscht im Erzbistum Köln ein "Klima der Angst", das nur langsam aufbricht. "Man merkt die Auswüchse eines absolutistischen, monarchischen Systems", sagte die Sprecherin der Reformbewegung Maria 2.0 der Nachrichtenagentur AFP. Weder das mit Spannung erwartete Missbrauchsgutachten noch ein Rücktritt des Erzbischofs Kardinal Rainer Maria Woelki könnten die Probleme der Diözese lösen.

Kölner Katholikinnen und Katholiken hätten zum Teil Angst, am Freitag an einer öffentlichen Protestaktion gegen den Umgang mit dem Missbrauch im Erzbistum teilzunehmen, welche die Aktivistinnen von Maria 2.0 organisieren. "Das ist echt ein bisschen wie in der DDR", sagte die 46-Jährige.

12:08 Uhr

Motorsport trauert um die "Königin der Nordschleife"

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Sabine Schmitz wurde nur 51 Jahre alt.

(Foto: imago stock&people)

Der Motorsport trauert um Sabine Schmitz. Die gebürtige Nürburgerin, die 1996 unter dem Namen Sabine Reck als erste Frau das 24-Stunden-Rennen in der "Grünen Hölle" gewonnen hatte, starb im Alter von 51 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Die "Königin der Nordschleife" gewann den Langstreckenklassiker 1997 ein zweites Mal, sie steht bis heute als einzige Frau in der Siegerliste.

Weitere Meldungen aus der Welt des Sports gibt es hier.

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12:02 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:44 Uhr

Einbrecher schleppen 200-Kilogramm-Tresor aus Hotel

Das waren wohl "sportliche" Einbrecher: Diebe haben einen etwa 200 Kilogramm schweren Tresor aus einem Hotel gestohlen. Sie schleppten ihn in der vergangenen Nacht aus dem Büroraum in Rheinland-Pfalz durch das gesamte Gebäude und hievten ihn dabei sogar über den Rezeptionstresen, wie die Polizei mitteilte. Demnach gehen die Ermittler von drei bis vier Tätern aus. Den Tresor bugsierten sie den Angaben zufolge vor der Tür vermutlich in einen großen Kombi oder Transporter. Ihre Beute ist nach Angaben der Polizei eine "größere Menge Bargeld". Die Polizei geht davon aus, dass es sich um die gleichen Kriminellen handelt, die bereits im Februar in das Hotel in Treis-Karden eingebrochen waren, aber damals mit dem Versuch gescheitert sind, den Tresor aus dem Hotel zu schleppen. Ob sie in der Zwischenzeit noch mehr oder stärkere Helfer organisiert oder vielleicht sogar trainiert haben, ist natürlich nicht bekannt.

11:10 Uhr

Panne: Niederländischer Minister kann erst im zweiten Anlauf wählen

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(Foto: picture alliance / ANP)

Wer wählen geht, muss sich ausweisen können. Das hatte der niederländische Gesundheitsminister Hugo de Jonge bei der Parlamentswahl in den Niederlanden auch vor, allerdings hatte er wohl den falschen Ausweis eingepackt. Das Dokument, das de Jonge vorzeigen wollte, war sein alter, bereits abgelaufener Pass. Da er - obwohl mit dem Auto unterwegs - auch seinen Führerschein nicht dabei hatte, musste der niederländische Christdemokrat nach Hause und seinen Ausweis holen. Beim zweiten Anlauf hat es dann geklappt mit der Stimmabgabe im Wahlbüro in Rotterdam. "Die Regeln gelten auch für ihn", sagte der örtliche Wahlleiter. "Selbst wenn er (König) Willem-Alexander gewesen wäre, hätten wir es nicht erlaubt."

11:10 Uhr
Breaking News

"Größtes Risiko ist dritte Welle": Wirtschaftsweise senken Konjunkturprognose

Die Wirtschaftsweisen blicken skeptischer auf die Konjunktur in Deutschland. Die Wirtschaft werde in diesem Jahr nur um 3,1 Prozent steigen, erklärt der Sachverständigenrat. Bisher hatten die Ökonomen für 2021 noch 3,7 Prozent Wachstum erwartet.

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10:48 Uhr

Bayern: Verfassungsschutz beobachtet Teile der "Querdenker"-Bewegung

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Der bayerische Verfassungsschutz will nicht die ganze Bewegung an sich, sondern Personen beobachten, die etwa zu staatsfeindlichen Aktionen aufrufen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Anhänger von "Querdenken" und Ableger der Bewegung demonstrierten in den vergangenen Monaten in vielen Städten gegen Beschränkungen in der Corona-Krise. An den Demonstrationen nahmen oft auch an Fahnen und Symbolen erkennbare Neonazis und sogenannte Reichsbürger teil. Das Landesamt für Verfassungsschutz in Bayern wird Teile der Bewegung beobachten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betonte im Innenausschuss des bayerischen Landtags, es gehe nicht darum, jeden Demonstranten oder Kritiker zu behelligen. "Es wird darum gehen, einige wenige Personen, die zu gewalttätigem Widerstand aufrufen, in den Blick zu nehmen", so der CSU-Minister.

10:34 Uhr

Maskenaffäre der Union: SPD fordert unabhängigen "Ermittler"

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Carsten Schneider ist der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Nach der Maskenaffäre beim Koalitionspartner Union ist man in den Reihen der SPD wohl auch um das eigene Image besorgt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, spricht sich für einen unabhängigen Transparenzbeauftragten aus, um mehr Klarheit in die fragwürdigen Maskengeschäfte von Unions-Abgeordneten zu bringen. "Es geht hier auch ein bisschen um das Ansehen des Bundestags, deswegen will ich, dass (...) dieser Ermittler tätig wird", sagte Schneider im ARD-"Morgenmagazin".

09:54 Uhr

Gericht: Ablehnung der "Homo-Ehe" in Japan verstößt gegen Verfassung

Gleichgeschlechtliche Paare haben in Japan vor Gericht einen großen Erfolg errungen: Ein japanisches Bezirksgericht hat entschieden, dass es verfassungswidrig ist, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten können. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Kläger scheiterten jedoch mit einer Forderung nach Schadenersatz.

09:29 Uhr

Ausgebüxte Antilope hält Polizei "auf Trab"

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An der Leine geht es für die Antilope zurück in den Zirkus.

(Foto: picture alliance/dpa/5Vision)

Entlaufene Rinder oder Pferde gibt es ja öfter mal, aber die Polizei in Darmstadt hatte es mit einem exotischeren Ausreißer zu tun: einer aus dem Zirkus entlaufenen Antilope. Der 160 Kilogramm schwere Bulle wurde den Beamten von mehreren Verkehrsteilnehmern gemeldet, die ihn auf einer Straße entdeckten, wie die Polizei mitteilte. Da war die Antilope schon "weitergetrabt" und erreichte wenig später eine Bahnstrecke, die zwischenzeitlich gesperrt wurde. Mit Unterstützung der Tiernotrettung gelang es schließlich, die Antilope einzufangen. Dazu wurde dem Tier zweimal ein Narkosemittel verabreicht, woraufhin es sich in benommenem Zustand in einen Transportwagen führen ließ.


08:54 Uhr

Razzia wegen Menschenhandel und Zwangsprostitution in mehreren Städten

Mit einer Razzia geht die Polizei seit dem frühen Morgen gegen mutmaßliche Schleuser und Zwangsprostitution vor. Durchsucht würden acht Objekte in Berlin, Hamburg und Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein), twitterte die Bundespolizei Berlin. Die Verdächtigen sollen etwa Vietnamesinnen, die illegal nach Deutschland gekommen waren, zur Prostitution gezwungen haben.

Eine 43 Jahre alte Verdächtige wurde in Berlin-Lichtenberg festgenommen, wie Sprecher von Staatsanwaltschaft und Bundespolizei sagten. Auch zwei weitere Verdächtige stehen im Fokus der Ermittler. Nach Angaben der Bundespolizei sind rund 160 Einsatzkräfte im Einsatz. Ermittelt wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie der Zwangsprostitution.

08:36 Uhr

Tödliche Schüsse in drei Wellness-Salons in und um Atlanta - acht Tote

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In den betroffenen Salons haben vor allem Menschen mit asiatischen Wurzeln gearbeitet.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

In den USA kommt es täglich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Schusswaffen. Doch eine sonderbare Häufung im US-Bundesstaat Georgia gibt den Ermittlern noch Rätsel auf: In und um Atlanta kam es innerhalb kurzer Zeit zu drei tödlichen Vorfällen in verschiedenen Wellness-Einrichtungen. Acht Menschen sind dabei erschossen worden.

  • In Cherokee County, rund 60 Kilometer von Atlanta, fand die Polizei zwei durch Schüsse getötete und drei verletzte Menschen in einem asiatischen Massage-Salon, wie die Sender CNN und NBC News unter Berufung auf die Polizei berichteten. Zwei Verletzte seien später im Krankenhaus gestorben.
  • In Atlanta wurde die Polizei nach einem Raubüberfall auf eine Wellnesseinrichtung gerufen - und entdeckte am Tatort drei erschossene Menschen. Nicht weit davon entfernt sei dann in einem Aromatherapie-Spa noch ein weiterer Toter aufgefunden worden, wie der Polizeichef von Atlanta, Rodney Bryant, sagte. Die vier Opfer seien weiblich und schienen asiatische Wurzeln zu haben.
  • Motive seien nicht bekannt. Die Vorfälle hängen den Behördenangaben zufolge wohl nicht miteinander zusammen. Es sei zu früh, um Verbindungen herzustellen, sagte Bryant.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:03 Uhr

58 Menschen bei Massaker im Niger getötet

In dem von Terror heimgesuchten westafrikanischen Staat Niger sind mindestens 58 Menschen bei einem Massaker ums Leben gekommen. Laut einer im Staatsfernsehen verlesenen Regierungserklärung wurde für heute eine Staatstrauer angeordnet. Bisher habe sich keine Gruppierung zu dem Angriff bekannt. In den Ländern der Sahelregion sind Terrorgruppen aktiv, die Al-Kaida oder dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen haben. Die Regierung hat außerhalb der Städte wenig Kontrolle, was nicht nur dschihadistische Gruppen, sondern auch kriminelle Netzwerke ausnutzen.

07:43 Uhr

Flixbus fährt ab 25. März wieder auf beliebten Strecken

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Busse fahren wieder ab nächster Woche.

(Foto: dpa)

Knapp fünf Monate stand die Flixbus-Flotte still. Doch ab nächster Woche Freitag sollen die ersten Fernbusse wieder über die Autobahnen rollen. Mit einem vorerst deutlich reduzierten Angebot will der größte Fernbusanbieter Deutschlands ab dem 25. März den Dienst wieder aufnehmen. Bereits ab heute könnten dafür auf der Plattform die Tickets gebucht werden, sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein.

  • Zunächst sollen demnach wieder rund 40 Ziele angefahren werden, darunter die sehr beliebten Strecken wie Berlin-Hamburg oder Berlin-München. In normalen Zeiten bietet Flixbus allein in Deutschland rund 400 Fahrten am Tag an.
  • Zum Sommer, am 24. Juni, soll dann auch das Fernzugangebot unter der Marke Flixtrain auf allen zuvor verfügbaren Strecken wieder starten. Auch hierfür werde der Verkauf heute geöffnet.
07:19 Uhr

Sonne kommt nicht überall durch

Nur noch wenige Tage bis zum kalendarischen Frühlingsbeginn, aber so richtig frühlingshaft ist es heute noch nicht in Deutschland. Doch die Sonnenanteile werden langsam mehr: Vor allem im Norden kommt die Sonne im Laufe des Vormittags hinter den Wolken hervor und macht den Mittwoch etwas angenehmer. Im Südosten ist die Wolkendecke hartnäckiger. Im Erzgebirge und am Alpenrand gibt es auch Schneefall. Die Temperaturen liegen bei -1 bis 8 Grad.

Wie das Wetter in den kommenden Tagen wird, können Sie sich hier ansehen.

07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

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Dieser St. Patrick's Day wird definitiv anders.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

normalerweise wären die Pubs in Irland und anderen Orten auf der Welt heute voll mit grün gekleideten Feiernden. Doch der St. Patrick's Day 2021 fällt leider der Corona-Pandemie zum Opfer. So ganz lassen sich die Iren einen ihrer liebsten Feiertage jedoch nicht nehmen (Bild).

Was sonst noch an diesem Mittwoch ansteht:

  • Weiter Grün-Schwarz oder doch eine Ampel-Koalition? Drei Tage nach der Landtagswahl beginnen die Grünen in Baden-Württemberg die Sondierungsgespräche für eine neue Regierung - zuerst heute mit der CDU.
  • Unter dem Eindruck der Corona-Krise legen die "Wirtschaftsweisen" am Vormittag eine neue Konjunkturprognose vor.
  • Die Niederländer wählen heute ein neues Parlament.
  • Der frühere französische Staatschef Nicolas Sarkozy muss erneut vor Gericht - der Vorwurf: Er soll seine Kampagne für die Wiederwahl 2012 illegal finanziert haben.
  • Der FC Bayern steht in der Champions League vor einem Rekord. Die Münchner können am Abend (21.00 Uhr/Sky) gegen Lazio Rom zum 19. Mal ins Viertelfinale der Königsklasse einziehen und damit den FC Barcelona ablösen (18).

Ich begleite Sie in der ersten Tageshälfte durch die Welt der Nachrichten - bestens auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen in der Pandemie bleiben Sie im Corona-Ticker. Mein Name ist Johanna Ohlau. Haben Sie Kritik oder Hinweise? Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Twitter oder per Mail an johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

06:41 Uhr

Rede von Vater von Transgender-Tochter geht viral

"Als wir unserer Tochter erlaubt haben, der Mensch zu sein, der sie ist, war sie ein komplett anderer Mensch" - ein Vater einer Transgender-Tochter im US-Bundesstaat Missouri hat mit einer emotionalen Ansprache gegen Diskriminierung ein großes Echo im Internet hervorgerufen. In dem Video legte der Anwalt Brandon Boulware aus Kansas City bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus von Missouri dar, wie schwer er sich selbst damit tat, sein Kind als Transgender zu akzeptieren. Früher habe er ein Kind gehabt, das nie lächelte. "Heute habe ich eine selbstbewusste und glückliche Tochter", sagte der Vater.

Er bezog damit Position gegen einen Resolutionsentwurf, nach dem Transgender-Athleten in öffentlichen Schulen und Hochschulen nicht mehr an Wettbewerben für Mädchen beziehungsweise Frauen teilnehmen dürfen sollen. "Sie müssen verstehen, wenn das ein Gesetz wird, hat das Auswirkungen auf Menschen wie meine Tochter. Nehmen Sie ihr das nicht", sagte Boulware. In mehreren US-Bundesstaaten gibt es ähnliche Gesetzesinitiativen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:16 Uhr

Lkw reißt großes Loch in Schule

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(Foto: picture alliance/dpa/Einsatz-Report24)

Böse Überraschung für die Schülerinnen und Schüler, die heute Morgen eigentlich für den Unterricht in ihre Schule gehen wollten: Am Gebäude in der Stadt Lahr/Schwarzwald in Baden-Württemberg klafft ein riesiges Loch. Der Grund: Ein Sattelzug ist dagegen gekracht und hat das Gebäude schwer beschädigt. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer eines Kleintransporters gestern Abend dem Lkw die Vorfahrt genommen, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Zusammenstoß blieben die beiden Fahrer zwar unverletzt. Ein Polizeisprecher sagte, in dem Gebäude seien eine Werkrealschule und ein Gymnasium untergebracht. Der Schaden beläuft sich laut Polizei nach ersten Schätzungen auf rund 130.000 Euro.

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