Der Tag
6. November 2017
imageHeute mit Christian Herrmann und Judith Görs
Zum Archiv
22:38 Uhr

Das war Montag, der 6. November 2017

36598cd19e02f64a9a145c28a0ae19fa
Ein abendlicher Blick auf das Berliner Zentrum. (Foto: dpa)

Liebe Leser, der erste Tag der Arbeitswoche ist schon wieder fast vorbei - und zumindest aus Bonn ist noch nicht allzu viel Substanzielles nach außen gedrungen. Dort treffen sich seit heute rund 25.000 Delegierte aus aller Welt zur Klimakonferenz. Und es gibt reichlich Handlungsbedarf. Laut der Weltwetterorganisation (WMO) wird 2017 sehr wahrscheinlich zu den drei heißesten bisher gemessenen Jahren gehören. Und nicht nur in Bonn dürfte es Streit um die künftige Klimapolitik geben:

Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle einen ruhigen Abend und eine erholsame Nacht. Wenn Sie mögenn, lesen wir uns morgen wieder. Tschüss!

Das war Montag, der 6. November 2017
22:15 Uhr

Frau zeigt Trump Stinkefinger - und verliert Job

Juli Briskman aus Sterling im US-Bundesstaat Virginia sitzt auf ihrem Fahrrad, als die Eskorte mit dem US-Präsidenten Donald Trump auf dem Weg zum Golfplatz an ihr vorbeirauscht. In einer spontanen Reaktion zeigt sie dem Präsidenten den Mittelfinger - ohne zu wissen, was danach auf sie zukommt. Wie die Zeitung "The Telegraph" berichtet, hat Briskman wegen der Aktion ihren Job in einer Marketingagentur verloren. r

Die Ereignisse in Kürze: Ein Fotograf schoss ein Bild von der Szene. Das Bild machte im Netz die Runde. Und Briskman gab offen zu, dass sie die Person auf dem Fahrrad ist. Blöd nur, dass ihr Arbeitgeber ein Vertragspartner der Regierung ist - und ihr Verhalten als unprofessionell wertete. "Ich war gar nicht auf Arbeit, als ich das gemacht habe", berichtete die zweifache Mutter. "Trotzdem sagten sie mir, ich hätte den Verhaltenskodex der Firma verletzt."

Frau zeigt Trump Stinkefinger - und verliert Job
21:56 Uhr

Symbolvideo für Steuervermeidung geht viral

Nach den "Panama Papers" sind es nun die "Paradise Papers", die die Steuertricks der Superreichen aufdecken - und natürlich betonen die Gescholtenen wieder einmal, dass alle Formen, das Vermögen am Fiskus vorbeizuschleusen, legal sind. Wir haben ausführlich darüber berichtet.

Selbst die Vermögensverwalter der Queen geben zu, "in ausländische Fonds" investiert zu haben. Natürlich alles nach Recht und Gesetz. Trotzdem fragen sich viele, wie das eigentlich funktioniert: Steuern vermeiden. Ein Videoclip, der derzeit auf Twitter die Runde macht, erklärt das Prinzip sehr anschaulich ...

Symbolvideo für Steuervermeidung geht viral
21:37 Uhr

Hatte Texas-Schütze die Schwiegermutter im Visier?

Über das Motiv des Mannes, der in Sutherland Springs im US-Bundesstaat Texas 26 Menschen in einer Kirche erschossen hat, wurde bisher viel spekuliert: Nun zeigt sich, dass offenbar mehrere angeheiratete Familienmitglieder des Schützen des Öfteren die Kirche besucht hatten, dieses Mal aber nicht unter den Besuchern waren. Zu ihnen zählen demnach die Ex-Frau und die Schwiegermutter von Devin Patrick Kelley.

Offenbar hatte der Amokläufer vor allem Wut auf letztere. "Wir wissen, dass seine Schwiegermutter Drohnachrichten von ihm bekommen hat", sagte Freeman Martin, ein Sprecher der texanischen Behörden. "Das war keine rassistische Tat, und auch keine aus religiösen Motiven."

Hatte Texas-Schütze die Schwiegermutter im Visier?
21:17 Uhr

Weinstein verfolgte Paris Hilton auf Toilette

imago56890613h
Paris Hilton. (Foto: imago stock&people)

Dutzende Frauen sind mittlerweile mit Belästigungs- und teils sogar Vergewaltigungsvorwürfen gegen Filmmogul Harvey Weinstein an die Öffentlichkeit gegangen - nun packt auch Paris Hilton über eine unschöne Begegnung mit dem gefallenen Hollywood-Produzenten aus. Im Jahr 2001 soll er sie auf der amfAR Gala in Cannes bis auf die Damentoilette verfolgt haben.

Er habe gegen die Tür der Kabine gedrückt, in der sich Hilton befand und verlangt, dass sie die Tür öffne, weil er "mit ihr reden müsse". Das Ganze sei so weit gegangen, dass ein Security-Mitarbeiter kommen und Weinstein aus der Toilette werfen musste.

Weinstein verfolgte Paris Hilton auf Toilette
20:58 Uhr

AfD-Chef Meuthen zieht es wohl ins EU-Parlament

2633f34cdf92770e9cdb583d9b37e46f
Jörg Meuthen. (Foto: dpa)

AfD-Parteichef Jörg Meuthen will nach Informationen der "Schwäbischen Zeitung" den freigewordenen Sitz seiner Partei im Europaparlament einnehmen. Das hätten mehrere AfD-Mitglieder bestätigt. Meuthen selbst wollte seinen Wechsel zunächst nicht bestätigen.

Weil Beatrix von Storch nun im Bundestag sitzt, ist für Meuthen der Weg ins Europaparlament geebnet. Angeblich will Meuthen auch weiter Landtagsabgeordneter bleiben, aber auf seine Diät verzichten. Die baden-württembergische AfD-Landtagsfraktion will sich morgen zu Personalfragen äußern.

AfD-Chef Meuthen zieht es wohl ins EU-Parlament
20:39 Uhr

Grüne verzichten auf Ende für Verbrennungsmotor

Eigentlich war es eine zentrale Forderung der Grünen im Wahlkampf - nun will die Partei nicht länger auf dem Ende des Verbrennungsmotors bis zum Jahr 2030 beharren. "Mir ist klar, dass wir alleine nicht das Enddatum 2030 für die Zulassung von fossilen Verbrennungsmotoren durchsetzen werden können", sagte Parteichef Cem Özdemir jetzt der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Statt eines konkreten Datums verlangen die Grünen nur noch "ein klares Bekenntnis, dass wir alles dafür tun, um die Fahrzeuge der Zukunft - vernetzt, automatisiert und emissionsfrei - zu bekommen".

Grüne verzichten auf Ende für Verbrennungsmotor
20:20 Uhr

Mann stirbt nach Haiangriff beim Nachtbaden

Vor dem Strand von Guardalavaca im Osten Kubas hat ein Hai einen Mann angegriffen und getötet. Der 22-Jährige badete nachts mit einer Gruppe anderer im Meer, als ihm der Hai ins Bein biss - und offenbar eine Arterie verletzte. Andere Badegäste konnten das Tier vertreiben und an Land ziehen.

Der Mann kam ins Krankenhaus. "Er kam hier schon unter schwerem Schock wegen Blutverlusts an", sagte ein Arzt der Lokalzeitung "Ahora". "Er hatte eine tiefe Wunde im linken Oberschenkel. Leider ist er nach einigen Minuten gestorben." Haiangriffe sind in Kuba äußerst selten.

Mann stirbt nach Haiangriff beim Nachtbaden
20:01 Uhr

Trump, Texas und ein Auto - Videos des Tages

Trump, Texas und ein Auto - Videos des Tages
19:46 Uhr

Trumps PR-Beraterin kommt im Smoking zu Gala

38f085067a7825e8066ac1c09e7c9c0b
Hope Hicks. (Foto: AP)

Aus dem Weißen Haus heißt es ja, der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, schätze es, wenn die Frauen in seinem Stab etwas aus sich machen. Ich möchte an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob das auch ein Einstellungskriterium ist: Fakt ist aber, dass die neue Kommunikationschefin des Präsidenten geradewegs aus einem James-Bond-Streifen entsprungen sein könnte, als Bond-Girl.

Reichlich Aufmerksamkeit erregte Hope Hicks jedenfalls jetzt beim Gala-Dinner für ihren Chef in Japan. Im Akasaka-Palast erschien die 29-Jährige im Smoking - warum auch immer. Ob feministisches Statement oder schlicht der Versuch, besonders seriös zu wirken: Die britische "Daily Mail" nahm den Auftritt zum Anlass, um einen Fashion-Krieg zwischen Hicks und First Lady Melania Trump auszurufen.

Trumps PR-Beraterin kommt im Smoking zu Gala
19:27 Uhr

Klinikärzte behandeln teils nur aus Kostengründen

Irgendwie geahnt hat man das schon, nun bestätigt eine neue Studie den Verdacht: In Deutschlands Krankenhäusern steht nicht immer das Wohl des Patienten an erster Stelle. Aus Kostengründen würden Menschen in einigen Fällen auch dann behandelt, wenn es keinen medizinischen Grund dafür gebe. Die Studie, die von zwei Medizinern selbst finanziert wurde, legt nahe, dass ärztliche Entscheidungen durch betriebswirtschaftliche Vorgaben beeinflusst werden.

Demnach bieten Ärzte zum Beispiel eher gewinnbringende Behandlungsverfahren an - egal, ob sie auch erfolgversprechender sind. Aber auch Entscheidungen über Aufnahme, Behandlungsart und Entlassung eines Patienten würden unter Kostendruck getroffen - und fielen damit häufig anders aus, als allein unter medizinischen Gesichtspunkten.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Klinikärzte behandeln teils nur aus Kostengründen
19:08 Uhr

Merkel will Sondierungen in zehn Tagen beenden

Bei den schwierigen Themen Migration und Klima kommen die potenziellen Jamaika-Partner nicht so recht voran: Dennoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel die Sondierungen bis zum 16. November abgeschlossen haben. Das hat sie - Achtung! - über Facebook verkündet.

Zwar würden noch keine Koalitionsverhandlungen geführt, aber: "Wir wollen auch die Knackepunkte jetzt schon herausarbeiten." Gemeinsam mit CSU, FDP und Grünen will Merkel noch am Abend die strittigsten Punkte benennen, die dann während den Sondierungen noch geklärt werden müssten. "Und dann geht es in die Endrunde."

Merkel will Sondierungen in zehn Tagen beenden
18:49 Uhr

Rentenbeitrag könnte auf 18,6 Prozent sinken

Dank der guten Lage am Arbeitsmarkt könnte der Beitragssatz zur Rentenversicherung im kommenden Jahr auf 18,6 Prozent sinken. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und beruft sich auf einen Entwurf des Rentenversicherungsberichts, den das Bundesarbeitsministerium an die übrigen Ressorts verschickt hat.

Derzeit liegt der Satz bei 18,7 Prozent. Weil die Einnahmen der Rentenversicherung im laufenden Jahr aber um 4,4 Prozent gestiegen sind, hat sich eine stolze Reserve in Höhe von 1,59 Monatsausgaben gebildet. Das Gesetz sieht vor, dass der Beitragssatz ab einer Rücklage von 1,5 Monatsausgaben sinken muss.

Rentenbeitrag könnte auf 18,6 Prozent sinken
18:30 Uhr

Gericht: Rauswurf von AfD-Mieter war rechtens

Im Normalfall muss ein Interessent, wenn er eine Wohnung anmieten will, seine politische Gesinnung nicht mitteilen - nun hat das Amtsgericht Göttingen im Fall einer Räumungsklage gegen ein AfD-Mitglied allerdings der Vermieterin Recht gegeben. Indem der Mann verschwiegen habe, dass er bei der AfD und damit ein "Anziehungspunkt für linksgerichtete Gewalt" ist, habe er eine arglistige Täuschung begangen, heißt es in der Begründung.

Der AfD-Anhänger war im Sommer in seine Wohnung gezogen, woraufhin es mehrmals zu politisch motivierten Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kam. Auch an seinen früheren Wohnorten habe es ähnliche Vorfälle gegeben. Dem Gericht zufolge muss ein Vermieter deshalb darüber aufgeklärt werden, wenn ein potenzieller Mieter Ziel extremistischer Gewalt ist.

Gericht: Rauswurf von AfD-Mieter war rechtens
18:11 Uhr

Lagunenstadt Venedig steht teils unter Wasser

Reichlich Wasser sind die Einwohner der italienischen Stadt Venedig ja gewöhnt - doch dass die jüngsten Regenfälle derart heftig ausfallen würden, dass Straßen und Plätze in den Fluten versinken, ist dann doch recht ungewöhnlich. In der Nacht zu Montag stieg der Pegel auf 127 Zentimeter. Vorhergesagt worden waren lediglich 110 Zentimeter. Neben dem berühmten Markusplatz bedeckt das Wasser auch Wege neben der Rialto-Brücke. Mehrere Regionen in Italien kämpfen derzeit mit heftigen Unwettern.

30f4c99c41a15cfe89c389342cbaf6af
Auch auf dem Markusplatz in Venedig ist kein Vorbeikommen an den Regenmassen. (Foto: dpa)
Lagunenstadt Venedig steht teils unter Wasser
17:52 Uhr

"Fifty Shades Freed"-Trailer wirbt mit Hochzeit

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe das Gefühl, die allgemeine Euphorie über den Sado-Maso-Dreiteiler "Fifty Shades of Grey" hätte seit dem zweiten Teil merklich nachgelassen. Trotzdem drängt nun aber der dritte und letzte Streifen der Geschichte um den Milliardär mit Herz und Peitsche in die Kinos - und im gerade veröffentlichten Trailer versuchen sich die Filmmacher nicht nur an etwas mehr Romantik, sondern auch an handfester Action. Vielleicht's hilft's ja beim Ticketverkauf ...

"Fifty Shades Freed"-Trailer wirbt mit Hochzeit
17:33 Uhr

Hälfte der Ausreisepflichtigen sind Asylbewerber

Geht es um die Zahl der ausreisepflichtigen Asylbewerber in Deutschland, kursieren teils abenteuerliche Versionen. Und das befeuert auch den Streit um die geringe Zahl der Abschiebungen. Nun gibt die Bundesregierung auf Anfrage der Linken verlässliche Informationen heraus. Demnach ist etwa jeder zweite ausreisepflichtige Ausländer ist ein abgelehnter Asylbewerber - aktuell knapp 93.500 Menschen.

Allerdings habe die Mehrheit von ihnen, rund 67.000 Menschen, eine Duldung, sagt die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke. Bei dem Rest der Ausreisepflichtigen handelt es sich etwa um Menschen, deren Visum abgelaufen ist. Laut Jelpke leben mehr als 50.000 der Geduldeten seit mehr als drei Jahren in Deutschland und fast 20.000 seit mehr als zehn Jahren. Dies sei "ein menschenrechtspolitischer Skandal".

Hälfte der Ausreisepflichtigen sind Asylbewerber
17:13 Uhr

Geiselnehmer sollte Sorgerecht verlieren

Stundenlang hatte er eine Sachbearbeiterin des Jugendamtes in Pfaffenhofen an der Ilm in seiner Gewalt - nun gibt die Polizei erste Informationen zum Motiv des Geiselnehmers bekannt: Demnach sollte der 28-Jährige das Sorgerecht für seine anderthalb Jahre alte Tochter verlieren. Das Kind sollte zurück in die Obhut der Mutter kommen. Allem Anschein nach wollte er dies durch die Tat verhindern.

Der Mann hatte eine scharfe Waffe, Wasser und einen Arzt für seine Geisel gefordert. Am Nachmittag konnte er überwältigt werden. Ein ganz Unbekannter ist er für die Polizei auch nicht. Er ist bereits wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgefallen.

Hier können Sie noch einmal die ganze Geschichte nachlesen.

Geiselnehmer sollte Sorgerecht verlieren
16:57 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:37 Uhr

Texas-Schütze beging offenbar Selbstmord

Bisher herrschte Unklarheit darüber, wie die Flucht des Amokläufers von Texas genau abgelaufen ist: Nun berichtet der US-Sender CNN, der Schütze Devin Patrick Kelley, der in der Kirche von Sutherland Springs 26 Menschen erschossen hat, sich selbst getötet hat. Kelley war von der Polizei tot in seinem Wagen gefunden worden. Dem Bericht zufolge verletzte ein bewaffneter Anwohner den Schützen, als der aus der Kirche trat und flüchten wollte. Der Sender beruft sich auf Angaben des örtlichen Sheriffs.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

Texas-Schütze beging offenbar Selbstmord
16:18 Uhr

Würden Sie bei Neuwahlen anders wählen?

Liebe Leser, womöglich geht es Ihnen ähnlich wie dem Absender einer E-Mail, die uns gerade erreicht hat: Er wünscht sich, dass wir wieder mehr Abstimmungen in den Tag bei n-tv.de einbauen - und natürlich komme ich diesem Wunsch gern nach. Thema: Neuwahlen. Aktuellen Umfragen zufolge würden sich die Ergebnisse kaum von denen der Bundestagswahl unterscheiden. Es würde also erneut alles auf Jamaika oder die Groko hinauslaufen. Mit dieser Perspektive im Blick: Würden Sie sich noch einmal umentscheiden?

Würden Sie bei Neuwahlen anders wählen?
15:55 Uhr

Häftling soll Frau in JVA vergewaltigt haben

Der Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung in Diez in Rheinland-Pfalz lässt Fragen aufkommen, wie sicher Besucher in einer deutschen Justizvollzugsanstalt sind: Die Ehefrau eines verurteilten Mörders, der in der JVA einsitzt, wurde offenbar inmitten des Gefängnisses von ihrem Mann vergewaltigt.

Im Besucherraum soll es demnach zum Streit zwischen den beiden gekommen sein. Dann habe sich der 35-Jährige auf seine Frau gestürzt, sie zum Sex gezwungen und mit einem selbstgebauten Stichwerkzeug auf sie eingestochen. Erst, als ein Mithäftling dazwischen ging, ließ der Mann von seinem Opfer ab. JVA-Mitarbeiter konnten ihn überwältigen. Die Frau ist verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Hier lesen Sie die ausführliche Geschichte.

Häftling soll Frau in JVA vergewaltigt haben
15:36 Uhr

Die Carpendales erwarten Nachwuchs

Spekulationen gab es in der Vergangenheit ja immer wieder - nun hat TV-Moderatorin Annemarie Carpendale ihre erste Schwangerschaft bestätigt. Auf Instagram teilte die 40-Jährige ein Foto mit ihrem Mann, Wayne Carpendale, und schrieb dazu: "Mein Mann meint, er hätte den dickeren.... ich wette in den nächsten Monaten DAGEGEN". Gemeint ist natürlich der Bauch. Carpendale ist der Sohn von Schlagersänger Howard Carpendale - und seit 2013 mit der TV-Moderatorin verheiratet.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

Die Carpendales erwarten Nachwuchs
15:17 Uhr

Lindner und die Liberalen spülen noch selbst

Liebe Leser, leider gibt es bei den Sondierungen aktuell ja nur wenige Fortschritte - und das führt ganz offensichtlich auch dazu, dass einigen Journalisten so langsam die Fragen ausgehen. FDP-Chef Christian Lindner wurde nun gefragt, wie seine Partei denn so als WG-Mitbewohner ticken würde.

Und er hat sogar geantwortet: "Wir gehen nicht an den Kühlschrank und nehmen von den anderen die Sachen weg, und wir spülen unser Geschirr auch ab, wenn wir es benutzt haben." So, und nun sollen wir offenbar aus dieser Aussage unsere Schlüsse zu den Jamaika-Verhandlungen ziehen ...

Lindner und die Liberalen spülen noch selbst
14:58 Uhr

14-Jähriger ruft nach Bordellbesuch die Polizei

Das ist mal ein klarer Fall von jugendlicher Selbstüberschätzung: Ein 14-Jähriger hat sich in Braunschweig zunächst als volljährig ausgegeben, um die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen zu dürfen - und dann die Polizei gerufen, weil die 53-Jährige nicht die Leistungen erbracht habe, die er sich für die Zahlung von 20 Euro vorgestellt hatte.

Konkret ist es wohl noch im Zimmer zum Streit zwischen der Frau und ihrem jungen Freier gekommen. Im Verlauf des Disputs flog der Jugendliche aber aus dem Bordell und rief die Beamten zu Hilfe. Die stellten allerdings recht schnell das wahre Alter des Jungen fest und brachten ihn zur nächsten Bushaltestelle. Von dort aus fuhr er dann nach Hause.

14-Jähriger ruft nach Bordellbesuch die Polizei
14:39 Uhr

BVB-Attentäter plante wohl weitere Anschläge

Der mutmaßliche BVB-Attentäter Sergej W. soll nach Informationen des "Spiegel" womöglich noch weitere Anschläge geplant haben. Laut Anklageschrift soll sich W. im Internet nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund mit mehreren Seilbahn-Betreibern und deren Aktienkursen beschäftigt haben.

Konkret habe er bei Google die Bergbahnen Engelberg-Trübsee Tiflis AG und deren Wertpapierkennnummer sowie die Karwendelbahn AG ins Visier genommen. Laut Staatsanwaltschaft lasse dies den Schluss zu, dass sich der 28-Jährige, der jetzt vor Gericht steht, "ein neues Ziel suchte, um aus Kursverlusten aufgrund von Anschlägen Gewinne" zu machen.

BVB-Attentäter plante wohl weitere Anschläge
14:19 Uhr

Geiselnahme in Pfaffenhofen ist beendet

Sicher haben Sie mitbekommen, dass es heute Morgen eine Geiselnahme im Jugendamt des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm gegeben hat. Nun meldet die Polizei, dass der Geiselnehmer festgenommen werden konnte. Es handelt sich den Angaben nach um einen 28-Jährigen. Er hatte über Stunden eine Sachbearbeiterin des Amtes in seiner Gewalt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Geiselnahme in Pfaffenhofen ist beendet
14:11 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, mein Kollege Christian Herrmann hat sich in den sonnigen Berliner Nachmittag verabschiedet. Für den Rest des Tages versorge ich Sie mit aktuellen Nachrichten in aller Kürze. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie Kritik, Anregungen oder Fragen haben, schreiben Sie mir gern via E-Mail oder auf Twitter. Kommen Sie gut in den Nachmittag!

right

Schichtwechsel
13:48 Uhr

Busunglück: Drittes deutsches Todesopfer bestätigt

0c17e08adb2509ba4b9b7d68a27028d9
Rettungskräfte bergen den leblosen Körper eines Opfers. (Foto: dpa)

Das Auswärtige Amt hat nach dem schweren Busunglück in Peru den Tod eines dritten Deutschen bestätigt. Eine vierte Person deutscher Staatsangehörigkeit werde noch vermisst, teilte das Ministerium mit. Weitere Einzelheiten zu Geschlecht und Alter der Betroffenen wurden nicht bekannt gegeben. Bei allen vier Deutschen handelt es sich nach Informationen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um Informatikstudenten der Hochschule.

Der Unfall ereignete sich bereits am vorletzten Wochenende. Der mit bis zu 50 Menschen an Bord besetzte Bus kam von der Straße ab und stürzte einen 200 Meter tiefen Abhang hinab in den Fluss Mantaro, in dem er versank. Dabei sollen mehr als ein Dutzend Menschen gestorben sein.

Busunglück: Drittes deutsches Todesopfer bestätigt
13:20 Uhr

Trennungskinder bekommen mehr Unterhalt

Minderjährige Trennungskinder haben im neuen Jahr bundesweit Anspruch auf höheren Unterhalt. Dann tritt die neue "Düsseldorfer Tabelle" in Kraft, wie das Oberlandesgericht in Düsseldorf mitteilte.

  • Die Unterhaltssätze steigen je nach Alter des Kindes und Einkommensgruppe des Unterhaltspflichtigen um sechs bis zwölf Euro im Monat. Für bereits volljährige Trennungskinder bleiben die Sätze unverändert.

  • Der Mindestunterhalt beträgt ab dem 1. Januar 2018 für Kinder der ersten Altersstufe (0 bis 5 Jahre) 348 Euro statt bisher 342 Euro.

  • Die "Düsseldorfer Tabelle" existiert seit 1962 und dient bundesweit als Richtlinie zur Bemessung des angemessenen Kindesunterhalts.

Hier finden Sie die ausführliche Meldung.

Trennungskinder bekommen mehr Unterhalt
12:16 Uhr

Neuer Regierung bleibt kaum Geld für Wahlgeschenke

Sollte es eine Jamaika-Koalition geben, will die in der neuen Legislaturperiode keine neuen Schulden machen. Die Wünsche von CDU, CSU, FDP und Grünen summieren sich allerdings auf mehr als 100 Milliarden Euro - bei einem Finanzpolster, das nach Angaben des Finanzministeriums bis 2021 bei gerade einmal 30 Milliarden Euro liegen soll. Die Steuerschätzer räumen der künftigen Regierung immerhin etwas mehr Spielraum ein.

  • Dem "Handelsblatt" zufolge erwarten die Steuerschätzer für 2018 bis 2021 insgesamt 46 Milliarden Euro an Steuermehreinnahmen für den Bund und damit 16 Milliarden Euro mehr als bisher geschätzt.

  • Die Experten beginnen morgen mit ihren Beratungen.

  • Am Donnerstag will der geschäftsführende Finanzminister Peter Altmaier das Ergebnis präsentieren.

Neuer Regierung bleibt kaum Geld für Wahlgeschenke
12:53 Uhr

Schnee im Schwarzwald lockt die ersten Rodler

92cfc9ce3d5fa76f89af085b5c0d1229
Ein Bus fährt bei Hofsgrund durch die verschneite Landschaft. (Foto: dpa)

Weiße Überraschung im Schwarzwald: Im höchsten Mittelgebirge Deutschlands hat der Winter Einzug gehalten. Eine geschlossene Schneedecke lockte Rodler und Spaziergänger an, unter anderem auf dem Berg Schauinsland bei Freiburg. Bisher gab es Schnee nur auf dem 1493 Meter hohen Feldberg.

Die weiße Pracht sorgte aber nicht überall für Freudensprünge: Autofahrer in der Region mussten sich mit rutschigen Straßen herumplagen. Zu größeren Unfällen oder Behinderungen kam es der Polizei zufolge aber nicht. Sie forderte Autofahrer auf, nur mit Winterreifen in die Berge zu fahren, Lastwagen sollten Schneeketten an Bord haben. Einen Überblick über das Wetter der kommenden Tage finden Sie hier.

Schnee im Schwarzwald lockt die ersten Rodler
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:44 Uhr

Kommunisten ziehen mit Panzer durch Berlin

DSC-2351
(Foto: Sebastian Huld)

Ein Autokorso der skurrilen Art zieht seit dem Vormittag an unserem Redaktionsgebäude am Alexanderplatz in Berlin-Mitte vorbei. Etwa 30 mutmaßliche Kommunisten feiern das 100-jährige Jubiläum der Oktoberrevolution 1917. Sie erinnern sich: Die Machtergreifung der Bolschewiki mit Lenin an der Spitze und die "Diktatur des Proletariats", die zu einem blutigen Bürgekrieg führte.

Unter anderem vertreten in dem Korso: ein russischer Panzer auf einem Anhänger, ein Nachbau eines Kriegsschiffes und Schilder mit der Aufschrift "Revolution statt Krieg".

Kommunisten ziehen mit Panzer durch Berlin
11:21 Uhr

Deutsche Wirtschaft meldet 1,1 Millionen offene Stellen

d3a041d0141c78e2f875038895dab855
Arbeitssuchende informieren sich auf einer Jobmesse in Erfurt über offene Stellen. (Foto: dpa)

Die deutsche Wirtschaft brummt, das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Im dritten Quartal gab es bundesweit fast 1,1 Millionen offene Stellen. Das waren 174.400 mehr als ein Jahr zuvor, geht aus einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

  • Demnach waren in Westdeutschland 842.200 offene Stellen zu vergeben, im Osten 255.400.

  • Allein im Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Anstieg von 83.000 auf 122.000 offene Stellen, im Bereich Verkehr und Lagerei von 48.000 auf 73.000.

  • Knapp 59 Prozent der Jobangebote waren bei kleinen Unternehmen mit maximal 49 Beschäftigten zu finden. Fast 28 Prozent der Stellen entfielen auf mittlere Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten. Die großen Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten boten nahezu 14 Prozent der Stellen an.

Deutsche Wirtschaft meldet 1,1 Millionen offene Stellen
10:53 Uhr

Tierquäler verkleben Ponys die Beine

Tierquäler haben im Landkreis Hildesheim zwei Ponys attackiert. Sie verklebten den Tieren auf einer Weide bei Heinde mit einer unbekannten Substanz die Vorderbeine. Die Klebewirkung sei so stark gewesen, dass das Fell an den Beinen komplett habe entfernt werden müssen, teilte die Polizei mit.

Doch damit nicht genug: Die Tierquäler haben außerdem Benzin ins Trinkwasser der Ponys geschüttet. Die Besitzerin habe die Tiere jedoch rechtzeitig daran hindern können, das Wasser zu trinken, sagt die Polizei. Die Ermittler suchen Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.

Tierquäler verkleben Ponys die Beine
10:27 Uhr

Schweiger findet Weinstein-Opfer mutig

95732360
Til Schweiger bei einer Preisverleihung im Oktober. (Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Was auch immer man von Til Schweiger hält: Er sagt, was er denkt und bezieht klar Stellung. So auch im Fall Harvey Weinstein. Der 53-jährige Schauspieler findet es mutig, dass Schauspielerinnen sexuelle Nötigung oder Missbrauch auch Jahre später noch öffentlich machen.

  • Er wünsche sich eine Atmosphäre, in der jemand wie Harvey Weinstein sich nicht mehr traue, Frauen zu missbrauchen.

  • Kritik, dass sich Frauen nicht schon vor 20 Jahren gemeldet hätten, kann Schweiger nicht nachvollziehen: "Das finde ich empathielos. Weinstein hat den jungen Schauspielerinnen gedroht, dass er ihre Karriere kaputt machen würde." Es gehöre auch jetzt noch Mut dazu, sich zu stellen.

Schweiger findet Weinstein-Opfer mutig
10:02 Uhr

Mann nimmt Geisel in bayerischem Jugendamt

Im Jugendamt des bayerischen Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm gibt es eine Geiselnahme. Ein Angestellter oder eine Angestellte wird seit Montagmorgen in der Behörde mit einer Waffe bedroht. Der Mann sei mindestens mit einem Messer bewaffnet, sagte ein Polizeisprecher. Der Bereich um das Jugendamt, das sich in der Nähe des Landratsamtes befindet, sei von der Polizei großräumig abgesperrt worden.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Mann nimmt Geisel in bayerischem Jugendamt
09:45 Uhr

Puff Daddy / P. Diddy / Sean Combs hat neuen Namen

Diddy, P. Diddy, Sean John, Puff Daddy, Puffy, Swag - kaum jemand hatte schon so viele Pseudonyme wie Sean Combs. Spaß an neuen Namen scheint der Rapper, Produzent, Schauspieler und Modedesigner noch immer zu haben. "Ich habe entschieden, meinen Namen wieder zu ändern", twitterte Combs an seinem 48. Geburtstag. "Mein neuer Name ist LOVE aka Brother Love". "Ich weiß, es ist riskant, weil es einigen Leuten kitschig vorkommen könnte", sagt das Multitalent in einem Video hinter dem Tweet. Er sei jedoch nicht mehr der, der er vorher gewesen sei und werde auf all diese Namen nicht mehr reagieren. "Ich bin etwas anderes." Na dann, auf die Liebe!

Puff Daddy / P. Diddy / Sean Combs hat neuen Namen
09:16 Uhr

Ferrero hat Nutella-Rezeptur geändert

Werte Leser, ist Ihnen aufgefallen, dass Nutella seit Neuestem etwas heller ist? Der Verbraucherzentrale Hamburg schon und die hat auch die passende Erklärung: Zum ersten Mal seit längerer Zeit hat Ferrero die Rezeptur des beliebten Aufstrichs geändert.

  • "Der Anteil an Magermilchpulver liegt laut Zutatenliste jetzt bei 8,7%. Vorher waren 7,5% drin", schreibt die Organisation auf ihrer Facebookseite.

  • Der Verdacht: Ferrero hat stattdessen den Kakaoanteil verringert.

  • Den genauen Gehalt muss das Unternehmen nicht angeben. Auf eine Anfrage zur Zutatenliste wollte es laut Verbraucherzentrale auch nicht antworten.

  • So oder so bleibt Nutella - wenn auch fürchterlich lecker - eine überaus ungesunde Angelegenheit: Laut Nährwerttabelle ist der Zuckergehalt mit der Rezeptänderung von 55,9 auf 56,3 Prozent gestiegen. Der Fettgehalt sank geringfügig von 31,8 auf 30,9 Prozent.

Ferrero hat Nutella-Rezeptur geändert
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:47 Uhr

Trump und Abe zeigen, wie man Fische (nicht) füttert

65089e3b1bd9848c80dc2db3e131eb1e
Und rein damit: Trump hat keine Zeit für langwierige Futterspiele. (Foto: AP)

Es wird Sie nicht überraschen, aber Geduld scheint nicht die größte Stärke von US-Präsident Donald Trump zu sein. Bei seinem Besuch in Japan wollte er gemeinsam mit Ministerpräsident Shinzo Abe Kois füttern. Üblicherweise wird das Fischfutter dabei Löffel für Löffel ins Wasser geträufelt, eine Prozedur, die dem US-Präsidenten viel zu lange dauerte. Er schüttete kurzerhand das gesamte Futter in den Teich - sichtlich zum Erstaunen von Abe und zum Frust vieler Koi-Fans. Die einhellige Meinung:

  1. Zu viel Futter auf einmal ist gefährlich für die sensiblen Fische.

  2. Trump kann nicht einmal Fische füttern.

Hier lesen Sie mehr.

Trump und Abe zeigen, wie man Fische (nicht) füttert
08:17 Uhr

Saudischer Prinz stirbt bei Hubschrauberabsturz

Ein Prinz der saudi-arabischen Herrscherfamilie ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Mansur bin Mukrin, der stellvertretende Gouverneur der Provinz Asir an der Grenze zum Jemen, sei am Sonntag zusammen mit weiteren Insassen verunglückt, bestätigte das saudische Innenministerium. Zur Absturzursache machte das Ministerium keine Angabe.

In der bergigen Grenzregion kommt es immer wieder zu Angriffen durch Huthi-Rebellen von jemenitischer Seite. Erst am Samstag hatte Saudi-Arabien in der Nähe des Flughafens von Riad eine Rakete abgefangen, die von Jemen aus abgefeuert worden war.

Saudischer Prinz stirbt bei Hubschrauberabsturz
07:51 Uhr

Trump: Geduld mit Nordkorea vorbei

6b793f1a2751a81818238d7bda5b2877
Nach seinem Besuch in Japan reist Donald Trump weiter nach Südkorea. (Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump besucht derzeit Japan und Südkorea. Hauptgesprächsthema: Nordkorea. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Tokio mit dem japanischen Premier Shinzo Abe stellte er noch einmal klar, dass er nicht von seiner Strategie der harten Worte abweichen wird.

  • Die Ära strategischer Geduld seitens der USA sei zu Ende, sagte Trump. "Wenn die Leute sagen, meine Rhetorik sei zu stark, sollten wir uns ansehen, wohin wir mit schwacher Rhetorik in den vergangenen 25 Jahren gekommen sind."

  • Unterstützung erhielt er von Abe. Der japanische Regierungschef kündigte an, dass Japan und die USA im Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm den Druck auf das Land erhöhen wollten. Dies sei nicht die Zeit für Dialog.

  • Japan steht unter dem atomaren Schutzschild der USA und ist ein wichtiger Verbündeter in der Region.

Trump: Geduld mit Nordkorea vorbei
07:24 Uhr

Immer mehr Städte setzen auf Seilbahnen

a13b1e0cfc1f9dca4e72d00f5a264c6c
Gondeln der roten Linie schweben über La Paz. (Foto: dpa)

Wer an Fortbewegungsmittel für Städte denkt, hat meist Fahrräder, Autos, Busse oder U-Bahnen im Sinn. Doch wenn es darum geht, einen Verkehrskollaps zu verhindern, setzen gerade südamerikanische Städte immer häufiger auf Seilbahnen. Die gelten nämlich als platzsparend, klimafreundlich, verhältnismäßig günstig und schnell zu bauen. "Fast jede Stadt in Südamerika ab 200.000, 300.000 Einwohner ist schon mit einer entsprechenden Seilbahnanfrage auf uns zugekommen", sagte der Sprecher des österreichischen Seilbahnunternehmens Doppelmayr, Ekkehard Assmann.

Das größte urbane Seilbahnnetz entsteht derzeit im bolivianischen La Paz. Dort gibt es bisher fünf Linien mit Aussicht auf die Andenberge, in naher Zukunft sollen es zehn mit 30 Kilometern Länge werden. Im Dezember wird dort bereits der 100-millionste Fahrgast erwartet.

Hier lesen Sie mehr.

Immer mehr Städte setzen auf Seilbahnen
06:58 Uhr

Regierungen sperren immer häufiger das Internet

61954329
Diese Internetseite ist von der thailändischen Regierung zensiert worden. (Foto: picture alliance / dpa)

Wer Zugang zum Internet hat, findet unterschiedlichste Meinungen zu unterschiedlichsten Themen. Doch was, wenn unterschiedliche Meinungen unerwünscht sind? Dann sperren einige Regierungen ihrer Bevölkerung das Internet oder bestimmte Inhalte - und zwar in wachsendem Ausmaß. Zu dieser Erkenntnis kommt die Unesco in einer neuen Untersuchung.

  • Weltweit gab es dieses Jahr bereits 61 solcher Netzblockaden, heißt es in dem Bericht, der heute in Paris vorgestellt werden soll. Das sind mehr als dreimal so viele wie vor zwei Jahren.

  • Seit Anfang vergangenen Jahres hat die Unesco 116 Internetsperren durch Regierungen gezählt, die meisten davon in Asien. Derzeit soll es etwa 54 Sperren in Indien und 11 in Pakistan geben.

  • "Regierungen überwachen zunehmend den Informationsfluss, fordern die Sperrung von Inhalten oder sperren diese selber. Das ist schädlich für die Entwicklung von Gesellschaften", sagt Wolfgang Schulz, Vorstandsmitglied der Deutschen Unesco-Kommission.

Mehr lesen Sie hier.

Regierungen sperren immer häufiger das Internet
06:34 Uhr

Seehofer will sich zu "Kesseltreiben" äußern

e0afafe537227ad1c79151d9cea9a255
Heute Abend ist Horst Seehofer für die Chef-Runde der Jamaika-Verhandlungen in Berlin. (Foto: REUTERS)

Bei der Bundestagswahl ist die CSU in Bayern auf 38,8 Prozent der Stimmen abgestürzt. Für eine zunehmende Anzahl an Parteianhängern der Hauptschuldige: Ministerpräsident Horst Seehofer. Am Wochenende hatte die bayerische Junge Union (JU) als erste große Parteiorganisation offen den Rückzug des 68-Jährigen gefordert. Bisher schweigt Seehofer, das soll sich in naher Zukunft ändern.

  • "Sobald die Sondierungsphase vorbei ist, werde ich ein bis zwei Tage nachdenken und dann klar sagen, welche Formation ich mir vorstelle", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

  • Bei der Gelegenheit werde er auch auf das "Kesseltreiben" eingehen, das seit der Bundestagswahl gegen ihn betrieben werde, kündigte er an.

Seehofer will sich zu "Kesseltreiben" äußern
06:22 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, montags um diese Uhrzeit möchte niemand zur Arbeit fahren. Erst recht nicht, wenn es draußen kalt und nass ist. Immerhin gibt es in der Redaktion heißen Kaffee und frische Croissants. Diese Themen begleiten uns heute durch den Tag.

  • Schon wieder erschüttert ein tödlicher Amoklauf die USA. Mindestens 26 Menschen tötet ein junger Mann in einer texanischen Kirche. Wir informieren Sie über die weiteren Entwicklungen.

  • Bei den Jamaika-Sondierungen ist für den Abend eine Chef-Runde angesetzt: Kanzlerin Angela Merkel und die Spitzen von CSU, FDP und Grünen verhandeln in Berlin.

  • SPD-Chef Martin Schulz präsentiert am Nachmittag seinen Leitantrag für den Parteitag Anfang Dezember - und damit seine Ideen für die Erneuerung der Partei.

  • US-Präsident Donald Trump beendet seinen Besuch in Japan und reist weiter nach Südkorea.

  • Die US-Kanzlei Hausfeld und die Internetplattform myright wollen im Abgasskandal Klagen von mehr als 15.000 Betroffenen gegen VW einreichen.

  • In Bonn beginnt die Weltklimakonferenz mit rund 25.000 Teilnehmern. Die Frage ist, ob das Pariser Klimaabkommen trotz des angekündigten Austritts der USA erhalten werden kann.

Ich bin Christian Herrmann. Fragen, Anregungen und Kritik können Sie gerne an christian.herrmann(at)nachrichtenmanufaktur.de schicken. Kommen Sie gut in den Tag!

Das wird heute wichtig
06:07 Uhr

Die Woche beginnt kalt, aber sonnig

Guten Morgen zum Start in eine neue Wetterwoche. Und die beginnt kalt - zum Teil mit Bodenfrost. Dafür geht es heute nach Nebelauflösung häufig freundlich oder sonnig weiter. Nur im Süden und Südosten sind die Wolken besonders anfangs dicht und bringen Regen mit, der oberhalb von etwa 700 bis 900 Metern in Schnee übergeht. Dazu erreichen die Temperaturen zwischen 3 Grad an den Alpen und bis zu 11 Grad im Norden. Und auch die kommenden Tage bringen eine ähnliche Temperaturspanne mit. Hier der Überblick. Also: ziehen Sie sich warm an und kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander

Die Woche beginnt kalt, aber sonnig
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

Schlagzeilen aus der Nacht