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Erneute Erdbeben in Mittelitalien Regierungschef: Wohl keine Todesopfer

Nach ersten Angaben hat es bei den neuerlichen Erdbeben in Mittelitalien keine Todesopfer gegeben. Das sagte der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni bei einem Besuch in Berlin.

Nach ersten Angaben hat es bei den neuerlichen Erdbeben in Mittelitalien keine Todesopfer gegeben. Das sagte der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni bei einem Besuch in Berlin. "Aber die Tatsache, dass es immer wieder zu so starken Erdbeben kommt, ist alarmierend für die Bevölkerung vor Ort, die ja bereits so viele Schicksalsschläge hinnehmen musste."

In Mittelitalien hatte es am Mittwoch erneut mehrere schwere Erdbeben gegeben. Die Erdstöße trafen die gleiche Region, die schon vor fünf Monaten von schweren Erdstößen getroffen wurde.

Die neuen Beben mit einer Stärke über 5 waren bis ins knapp 150 Kilometer entfernte Rom zu spüren. Gentiloni war zu seinem Antrittsbesuch in Berlin. Kanzlerin Angela Merkel bot deutsche Hilfe an. "Wenn Italien Unterstützung braucht, Hilfe braucht, werden wir von deutscher Seite an der Seite Italiens stehen", sagte Merkel nach einem Treffen mit Gentiloni.

Die Gedanken seien bei den betroffenen Menschen. "Ich kann mir vorstellen, wie schrecklich das ist", ergänzte die Kanzlerin. Deutschland habe schon nach den vorangegangenen Beben Hilfe, etwa beim Bau eines Krankenhauses, angeboten.

Gentiloni sprach von einem schwierigen Tag für sein Land. Er habe sich mit dem Zivilschutz und dem Verteidigungsministerium abgestimmt. "Wir versuchen, die Situation so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten."

Quelle: ntv.de, dpa

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