Unterhaltung

Mit Kanye West im Gottesdienst ASAP Rocky feiert Freilassung

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Hat er womöglich gebeichtet? ASAP Rocky.

(Foto: imago/PanoramiC)

Rund einen Monat saß ASAP Rocky wegen des Verdachts auf Körperverletzung in schwedischer Haft. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß und in den USA angekommen. Das muss offenbar gefeiert werden - jedoch nicht mit einer ausschweifenden Party, sondern mit einem Gottesdienst.

US-Rapper ASAP Rocky hat offenbar mit Kanye West seine Freilassung aus einem schwedischen Gefängnis gefeiert. Der Musiker, der am Wochenende nach einem Monat in Haft entlassen worden war, soll laut dem US-Magazin "People" bei Wests Sonntagsgottesdienst gesehen worden sein. Der Ehemann von Kim Kardashian organisiert einmal pro Woche in Kalifornien eine religiöse Zeremonie.

Videoclips in den sozialen Medien zeigen ASAP Rocky demnach, wie er unter anderem mit Kanye Wests Schwägerin Kendall Jenner plaudert. Den beiden wurde 2017 eine kurze Liebesbeziehung nachgesagt.

ASAP Rocky war am Samstagmorgen in den USA eingetroffen. Am Freitag musste er noch einmal in Stockholm vor Gericht erscheinen. Anschließend stieg er offenbar direkt in einen Privatjet, der ihn zurück in seine Heimat brachte. Anfang Juli war der Rapper in Schweden festgenommen worden, nachdem er eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einem 19-Jährigen hatte. Er wurde später wegen Körperverletzung angeklagt.

Urteil am 14. August

Das Urteil des schwedischen Richters steht noch aus, es soll am 14. August verkündet werden. ASAP Rocky befand sich ursprünglich wegen eines zweitägigen Hip-Hop-Festivals in Schweden, als sich der Vorfall ereignete. Er selbst behauptet seither, das Opfer von Angreifern gewesen zu sein und sich gemeinsam mit seinen Freunden lediglich verteidigt zu haben. Die Gegenseite behauptet, das Trio habe einen 19-Jährigen mit Fußtritten malträtiert.

Kanye West und Kim Kardashian hatten versucht, ihrem Freund zu helfen, indem sie ihre Verbindungen zum Weißen Haus nutzten. US-Präsident Donald Trump hatte daraufhin tatsächlich mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven telefoniert. Stockholm wies dabei auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz hin. Die Regierung dürfe sich nicht in juristische Belange einmischen. In Schweden seien vor dem Gesetz alle gleich. Das gelte auch für Rapper.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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