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Was hat die Presse erfunden? Alle Lügen über Herzogin Meghan

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In Anbetracht der Berichterstattung über ihre Person war Herzogin Meghan nicht immer zum Lachen zumute.

(Foto: AP)

Es wurde viel Schlechtes über sie geschrieben. Das will sich Herzogin Meghan nicht länger gefallen lassen. Sie und Prinz Harry ziehen deswegen vor Gericht. Aus internen Dokumenten geht nun hervor, welche Geschichten angeblich alles Lügen waren.

Herzogin Meghan schlägt gegen die britische Presse zurück. Was die von ihr verklagte Boulevardzeitung alles erfunden haben soll, ist den neuen Gerichtsunterlagen zu entnehmen, die das Anwaltsteam der 38-Jährigen am 11. November eingereicht hat, und die das Investigationsteam von "Byline Investigates" veröffentlichte. Demnach sind Unwahrheiten über ihre Babyparty in New York, über die Beziehung zu ihrem Vater und über die Renovierung von Frogmore Cottage in Windsor verbreitet worden.

In besagte Renovierung haben Meghan und ihr 35-jähriger Ehemann Prinz Harry sicherlich viel Zeit und Liebe fließen lassen. Doch so viel Geld, wie von den britischen Medien kolportiert, ist laut den Unterlagen nicht verbaut worden. Und viele der genannten Luxusextras gebe es auch nicht. Weder stünde auf dem Anwesen eine 6500 Pfund (7592 Euro) teure Kupferwanne, noch gebe es einen Schallschutz gegen Flugzeuge für 650.000 Pfund (759.200 Euro). Auch ein Yogastudio, eine Orangerie oder ein Tennisplatz sollen frei erfunden worden sein. Genauso wie der "Gästeflügel" für Doria Ragland, die 63-jährige Mutter der Herzogin.

Das passiert nicht bei der Babyparty

Und auch bei der Berichterstattung über die Babyparty, zu der die damals hochschwangere Herzogin im April nach New York geflogen war, stimmte demnach einiges nicht. "Unwahr und beleidigend" sei beispielsweise die Behauptung gewesen, Meghan hätte ihre Mutter bei der Party nicht mit einbezogen. "Die Mutter der Beschwerdeführerin wurde natürlich eingeladen, und die Beschwerdeführerin bot auch an, ihre Flugtickets zu bezahlen. Ihre Mutter konnte jedoch wegen beruflicher Verpflichtungen nicht teilnehmen", heißt es in den Gerichtspapieren.

"Die Babyparty (die tatsächlich einen winzigen Bruchteil der fälschlicherweise im Artikel angegebenen 300.000 US-Dollar kostete) wurde von einer ihrer besten Freundinnen von der Universität organisiert und veranstaltet", schreiben die Kläger weiter. "Die fünfzehn Gäste, die daran teilnahmen, waren enge und langjährige Freunde." Mit einigen sei Meghan schon seit mehr als 20 Jahren befreundet. Stattdessen hätte es in der beklagenswerten Berichterstattung geheißen, alle Gäste kämen aus einem relativ neuen Kreis prominenter Freunde.

Der persönliche Brief an ihren Vater

Der emotionalste Moment für Herzogin Meghan dürfte aber wohl die Veröffentlichung eines persönlichen Briefes an ihren Vater, den 75-jährigen Thomas Markle, im Februar dieses Jahres gewesen sein. Dieser sei "ohne ihre Zustimmung abgedruckt und zudem sorgfältig bearbeitet" worden, um ein bewusst ungenaues Bild von der Tochter-Vater-Beziehung zu zeichnen, heißt es in den eingereichten Dokumenten.

"Die weggelassenen oder unterdrückten Passagen des Briefes machen fast die Hälfte des eigentlichen Inhalts aus", so die Kritik. Genau diese Teile würden aber "die Fürsorge der Klägerin für ihren Vater und andere" zeigen sowie ihre "Befürchtungen hinsichtlich der britischen Boulevardzeitungen, ihren Vater auszunutzen". Herzogin Meghan hatte den Brief in Folge eines schon lange schwelenden Konflikts verfasst, der um die Hochzeit herum viel Aufsehen erregte.

Prinz Harry und die frühere Schauspielerin Meghan Markle heirateten im Mai 2018 in Windsor. Ihr Sohn Archie kam ziemlich genau ein Jahr danach zur Welt. Anfang Oktober 2019 hatte das royale Paar während der offiziellen Südafrikareise bekannt gegeben, dass es das britische Boulevardblatt "Mail on Sunday" und dessen Muttergesellschaft "Associated Newspapers" verklagt habe.

Quelle: n-tv.de

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