Für Uschi-Glas-Sohn "normal"Ben Tewaag nach Randale im Stripclub eingewiesen

Für sein aggressives Auftreten ist Ben Tewaag bereits bekannt. Nun sorgt der Sohn von Uschi Glas erneut für Aufsehen. Nach einem Zwischenfall in einem Münchener Stripclub wird er wegen Eigengefährdung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Es ist früher Donnerstagmorgen, die Straßen rund um den Münchner Hauptbahnhof sind noch dunkel und die meisten Menschen schlafen, als ein Vorfall seinen Lauf nimmt, der für Ben Tewaag erneut ernste Konsequenzen haben soll. Am Ende wird der Sohn von Uschi Glas in eine psychiatrische Klinik eingewiesen - wieder einmal.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll alles gegen 5 Uhr im Stripclub "Queens" in der Goethestraße begonnen haben. Ein Gast habe sich geweigert, den Nachtclub zu verlassen. Eine alarmierte Polizeistreife traf vor Ort ein und soll Tewaag schließlich zum Gehen bewegt haben. Straftaten im Club selbst seien nicht festgestellt worden, zunächst schien sich die Situation zu beruhigen.
Doch nur rund 30 Minuten später sei es unweit davon zum nächsten Zwischenfall gekommen. Etwa 350 Meter entfernt habe es an der Tür der Polizeiinspektion 16 am Hauptbahnhof geklingelt - und Tewaag habe die Wache mit Betäubungsmitteln betreten. Dort habe er angegeben, die Drogen vor dem Club in die Hand gedrückt bekommen zu haben. Die Beamten hätten daraufhin ein Verfahren wegen Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Wegen Eigengefährdung eingewiesen
Im weiteren Verlauf habe sich sein Verhalten deutlich verändert, schreibt die "Bild" weiter. Nach Informationen der Zeitung sei Tewaag zunehmend aggressiv und aufbrausend geworden. Die Polizisten hätten ihn daraufhin in eine Zelle gesperrt. Auch dort soll er massiv randaliert und seinen Kopf gegen die Wände geschlagen haben. Wegen akuter Eigengefährdung sei er schließlich gegen 7 Uhr in die psychiatrische Klinik im oberbayerischen Haar eingewiesen worden.
Es ist nicht der erste Vorfall in jüngerer Vergangenheit. Bereits Mitte November hatte der 49-Jährige Tewaag am Tegernsee für einen Polizeieinsatz gesorgt. Damals verletzte er sich bei einem häuslichen Unfall. Während des Transports ins Krankenhaus soll er gegenüber Sanitätern aggressiv geworden sein, die daraufhin die Polizei einschalteten.
Laut Polizeibericht belegte Tewaag die eintreffenden Beamtinnen und Beamten mit "einer Flut von Beleidigungen und Schimpfwörtern übelster Art" und habe versucht, auf einen Polizisten einzuschlagen. "Auf dem Weg ins Krankenhaus wurde der alkoholisierte Patient zunehmend aggressiver und verweigerte die weitere notwendige ärztliche Behandlung", zitierte "Bild" die Polizei damals. Zudem soll er versucht haben, den Rettungswagen während der Fahrt zu verlassen, woran er gehindert werden konnte. Auch dieser Einsatz endete für ihn mit einer Einweisung in eine Psychiatrie.
Auf Anfrage der "Bild" reagierte Tewaag nun knapp. Bei ihm sei alles "normal".