Unterhaltung

Jungstar spielt Tennislegende Boris Beckers Leben wird verfilmt

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Er übt schon mal: Bruno Alexander (r.) mit seinem Tennistrainer Christoph Radecke.

(Foto: TVNOW / Morris Mac Matzen)

Dass das Leben von Boris Becker filmreif ist, dürfte kaum jemand bezweifeln. So erhält der 53-Jährige nun auch schon zu Lebzeiten ein TV-Denkmal in Spielfilmlänge. "Der Spieler" ist es überschrieben. Nun steht auch fest, wer Becker darin verkörpern wird.

Mit dem Film "Der Spieler" will RTL der beispiellosen Karriere von Boris Becker ein Denkmal setzen. Die Vorbereitungen dazu sind aktuell in vollem Gange.

Die Dreharbeiten sollten Mitte April in Köln beginnen, gab der Sender bekannt. Und auch wer in die Hauptrolle des einstigen Wimbledon-Siegers schlüpft, steht inzwischen fest. Es ist Bruno Alexander.

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Alexander ist auch in der Serie "World on Fire" als Soldat Klaus Rossler zu sehen.

(Foto: TVNOW / Mammoth Screen Limited 2019)

Den 22-Jährigen kennen die TV-Zuschauer bereits von Gastauftritten in verschiedenen Produktionen wie "Club der roten Bänder", "Notruf Hafenkante" oder dem "Tatort". In der Serie "Die Pfefferkörner" absolvierte er als "Max Paulsen" auch schon eine Hauptrolle. Derzeit ist er in der Serien-Neuverfilmung von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" als "Michi" bei Amazon Prime zu sehen. Zudem hat er als deutscher Soldat "Klaus Rossler" einen Einsatz in der britischen Produktion "World on Fire", die bei TVNOW abrufbar ist.

"Was für eine Karriere"

Für seine Verkörperung von Boris Becker steht Alexander nun schon seit Wochen mit einem Trainer auf dem Tennisplatz. "Natürlich kannte ich Boris Becker, denn eigentlich kennt jeder Boris Becker oder meint zumindest, ihn zu kennen", erklärt der Schauspieler im RTL-Interview. Als dann aber das konkrete Angebot für die Rolle bei ihm auf dem Tisch gelegen sei, habe er dann "doch erstmal recherchieren" müssen.

In seiner Generation sei Becker nicht so allgegenwärtig wie beispielsweise in der seiner Eltern, räumt Alexander ein. "Aber was für eine Karriere, was für eine Persönlichkeit konnte ich da entdecken! Diese Rolle ist daher Herausforderung und Bürde zugleich, denn ich will mit meiner Darstellung diejenigen begeistern, die mit ihm groß geworden sind, und diejenigen, die ihn hauptsächlich aus den Schlagzeilen kennen, einladen, den Menschen dahinter zu entdecken."

Erfolge und Schattenseiten

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Neben Alexander stehen außerdem Samuel Finzi als Becker-Trainer Günther Bosch, Mišel Matičević als Becker-Manager Ion Țiriac sowie Christina Große und Thomas Huber als die Becker-Eltern Elvira und Karl-Heinz vor der Kamera. Die Produktion unter der Regie von Hannu Salonen soll acht Wochen dauern. Die Dreharbeiten finden in Nordrhein-Westfalen und in Bayern statt. Der genaue Sendetermin steht noch nicht fest.

"Der Spieler" hat sich zum Ziel gesetzt, die Sportgeschichte von Boris Becker mit seinem Aufstieg zum jüngsten Wimbledon-Sieger aller Zeiten zu beleuchten. Daneben sollen aber auch die Schattenseiten des Profisports und ihre Folgen für Beckers Leben thematisiert werden.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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