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Abschied nach zehn Jahren Charly Hübner hört beim "Polizeiruf" auf

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Ein Anblick, von dem der Zuschauer sich verabschieden muss: Charly Hübner als Sascha Bukow

(Foto: picture alliance/dpa/NDR/ARD)

Seit 2010 ermittelt Charly Hübner als Sascha Bukow für den "Polizeiruf 110" in Rostock. Nun hat der Schauspieler bekannt gegeben, dass der 24. Fall sein letzter sein wird. Der 48-Jährige geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Nach mehr als zehn Jahren als Kommissar Sascha Bukow verlässt Charly Hübner das Team der Krimireihe "Polizeiruf 110" aus Rostock. "Charly Hübner verlässt den 'Polizeiruf 110'. Leider!", sagte der NDR-Programmdirektor Fernsehen, Frank Beckmann, laut einer Pressemitteilung des Senders. "Dem Publikum wird Kommissar Sascha Bukow sehr fehlen." Hübner habe die Figur mit ihren Ecken und Kanten auf einzigartige Weise verkörpert. Man habe Verständnis für die Entscheidung Hübners und danke für die großartige Zusammenarbeit, so Beckmann.

Der Schauspieler hatte demnach den Sender bereits vor einiger Zeit darüber informiert, dass er Abschied von der Krimireihe nehmen wolle. Hübner bedankte sich in der Mitteilung für die tollen Jahre, in denen viel gewagt werden durfte und auch gelungen sei. Die letzte Folge mit ihm als Kommissar Bukow wird im kommenden Jahr zu sehen sein. Es ist der 24. Fall des Ermittlerduos Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Bukow. Wer künftig an der Seite von Sarnau ermitteln wird, will der Sender "zu gegebener Zeit" mitteilen.

"Komm, mach doch mal den Bukow!"

Dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" hatte Hübner zuvor gesagt: "Ich hänge den Bukow mit viel Dank für die tolle Zeit an den Nagel". Bukows Trotz und Intuition seien ihm schon sehr nahe gegangen, "aber irgendwann hat die Figur angefangen, meine gesamte Arbeit zu dominieren. Dann kommen Regisseure in ganz anderen Arbeitszusammenhängen und sagen: "Komm, mach doch mal den Bukow!" Das ist konträr zu dem, was ich will."

Charly Hübner ist Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und spielt immer wieder auch an namhaften Bühnen in Deutschland. Seit 2013 ist er am Schauspielhaus Hamburg engagiert. Im Kino sah man Hübner zum ersten Mal 2003 im Film "Männer wie wir". Er wurde bereits mehrfach mit Theater- und Fernsehpreisen ausgezeichnet, unter anderem die Goldene Kamera und den Grimme-Preis. Bei der Dokumentation "Wildes Herz" führte er Regie und spielte 2018 im preisgekrönten Film "Drei Tage in Quiberon" mit.

Quelle: ntv.de, nan/dpa

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