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Die schlechtesten Filme 2017 Das sind die Kandidaten für die Himbeeren

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Ja, "Transformers 5" war echt schlecht.

imago/ZUMA Press

Hollywood wartet mit Spannung auf die Oscar-Verleihung. Nicht ganz so groß dürfte die Vorfreude auf die Goldenen Himbeeren sein. Nun wurden die Nominierten für den Spottpreis bekannt gegeben. Ein Film hat in nahezu allen Kategorien die Nase vorn.

Bekommt "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" den Oscar als bester Film? Wird Gary Oldman zum besten Hauptdarsteller gekürt? Und Frances McDormand zur besten Hauptdarstellerin? Fragen über Fragen, die man sich vor der Oscar-Verleihung am 4. März stellen kann. Aber mindestens genauso interessant ist doch, welche Streifen und Darbietungen die größten Flops im vergangenen Jahr waren, oder? Das wiederum bestimmt die Jury der Goldenen Himbeeren. Ihre Entscheidungen gibt sie dann traditionell einen Tag vor der Oscar-Verleihung, in diesem Jahr also am 3. März, bekannt.

Wer für den Spottpreis nominiert ist, steht hingegen jetzt bereits fest. Und vor allem ein Film darf sich da wohl auf einiges gefasst machen. Ein Film, der beim Kinopublikum so gut ankam, dass er über 600 Millionen Dollar einspielte, zugleich von Kritikern jedoch in der Luft zerrissen wurde: der mittlerweile fünfte Teil aus der "Transformers"-Reihe mit dem Untertitel "The Last Knight".

"Fortsetzungen, Remakes, Abklatsche"

In der Nominierungsliste wird der Film scherzhaft als "Transformers XVII" aufgeführt - ein Seitenhieb auf Hollywoods großen Hang zu Fortsetzungen in den vergangenen Jahren. Im vergangenen Jahr seien 87 der 100 größten Kassenknüller "Fortsetzungen, Remakes oder Abklatsche" gewesen, konstatieren die Himbeeren-Verteiler.

"Transformers: The Last Knight" ist in sage und schreibe neun Kategorien nominiert, darunter als schlechtester Film, Mark Wahlberg als schlechtester Schauspieler und Michael Bay als schlechtester Regisseur. In der Kategorie "Schlimmste-Leinwand-Combos" wird "Transformers XVII" überdies für "jede Kombination von zwei Menschen, zwei Robotern oder zwei Explosionen" aufgeführt.

Von Johnny Depp bis Jennifer Lawrence

Doch auch andere Filme kriegen ihr Fett weg: So werden auch "Baywatch", " Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe", "Emoji - Der Film" und "Die Mumie" als schlechteste Filme gehandelt. "Johnny Depp und seine abgenutzte Trinker-Routine" in "Fluch der Karibik: Salazars Rache" könnten die "Schlimmste-Leinwand-Combos"-Kategorie ebenso für sich entscheiden wie "jegliche Kombination von zwei Charakteren, zwei Sexspielzeugen oder zwei Sexpositionen" in "Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe".

Depp ist auch als schlechtester Schauspieler nominiert, ebenso wie zahlreiche bekannte Kollegen und Kolleginnen, darunter unter anderem Katherine Heigl ("Unforgettable - Tödliche Liebe"), Dakota Johnson ("Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe"), Jennifer Lawrence ("Mother!"), Emma Watson ("The Circle"), Tom Cruise ("Die Mumie") oder Zac Efron ("Baywatch"). Für ihre Nebenrollen werden unterdessen zum Beispiel Javier Bardem ("Mother!" und "Fluch der Karibik: Salazars Rache"), Russell Crowe ("Die Mumie"), Mel Gibson ("Daddy's Home 2: Mehr Väter, mehr Probleme"), Anthony Hopkins ("Collide" und "Transformers: The Last Night"), Kim Basinger ("Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe"), Goldie Hawn ("Mädelstrip") und Susan Sarandon ("Bad Moms 2") abgewatscht.

Quelle: n-tv.de, vpr

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