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"Die Schlampe berühmt gemacht" Die Wahrheit über West und Swift

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Im Dauerclinch: Kanye West und Taylor Swift.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Auseinandersetzung zwischen Kanye West und Taylor Swift ist so etwas wie eine unendliche Geschichte. Streit rankt sich etwa um den Song "Famous", in dem der Rapper die Sängerin als "Schlampe" betitelte. Und das ohne Swifts Billigung, wie nun eindeutig feststeht.

Fast vier Jahre nachdem Kanye West sie in seinem Song "Famous" gedisst hat, nimmt die Fehde zwischen dem Rapper und Pop-Sängerin Taylor Swift eine neue Wendung: Ein kürzlich aufgetauchtes Video zeigt das volle Telefonat der beiden Künstler, in dem sie über den Songtext diskutieren. "Ich habe das Gefühl, dass Taylor und ich vielleicht noch Sex haben werden. Warum? Ich hab' die Schlampe berühmt gemacht", rappte West damals und zog damit den Zorn der preisgekrönten Sängerin auf sich.

Der Rapper behauptete stets, Swift habe sich am Telefon mit dem Song einverstanden gezeigt. Seine Frau Kim Kardashian veröffentlichte 2016 mehrere Videos auf Snapchat, die belegen, dass es tatsächlich eine Unterhaltung zwischen den beiden Künstlern gegeben hatte. Der Sängerin wurde daraufhin Unehrlichkeit vorgeworfen. Vor allem Wests Fans schossen schwer gegen die Musikerin. Swift beteuerte jedoch, dass sie niemals zugestimmt habe, dass West sie als "Schlampe" bezeichnen dürfe - diese Zeile habe der 42-Jährige nicht mit ihr abgesprochen.

"Sehr süß von dir"

Swifts Seite der Geschichte scheint durch den nun aufgetauchten vollständigen Mitschnitt des Gesprächs bewiesen zu sein. Immer wieder versichert ihr der Rapper im Gespräch, dass der Song keine Gemeinheiten oder abwertende Lyrics über sie enthalte. Als ihr "Freund" sei es ihm wichtig, was Swift über das Lied denke und dass er ihre Gefühle nicht verletze, behauptet West. "Das ist sehr süß von dir", antwortet die Sängerin und gesteht ahnungslos: "Ich hatte Angst, dass du mich als dumme Schlampe bezeichnest."

Die "Famous"-Fehde war nicht der erste Konflikt zwischen dem selbsternannten Rap-Gott und der Pop-Prinzessin: Als Swift 2009 bei den MTV Video Music Awards mit dem Preis für das beste Video ausgezeichnet wurde, stürmte West auf die Bühne und riss das Mikrofon an sich. Er war der Meinung, nicht Swift, sondern Beyoncé hätte den Preis bekommen sollen. Ein Moment, der die beiden Künstler für immer miteinander verbinden sollte,wenn auch nicht unbedingt auf positive Art und Weise.

Quelle: ntv.de, vpr/spot