Unterhaltung

Musik für die Ermordung Eminem veröffentlicht unangekündigt Album

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Zurück mit Album Nummer 11: Eminem.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Eminem hat offenbar Gefallen an der Überraschung gefunden. So erscheint nun wieder mal ein Album von ihm ohne jede Vorankündigung. Der Titel des Werks ist martialisch: "Music To Be Murdered By". Und auch in den Songtexten geht es zur Sache.

Er hat es wieder getan: Wie schon 2018 überraschte Rapper Eminem seine Fans jetzt mit einer unangekündigten Album-Veröffentlichung. Am Freitagmorgen brachte er "Music To Be Murdered By", sein insgesamt elftes Studioalbum, auf den Markt.

Nicht nur der Albumtitel (zu deutsch etwa: "Musik für die Ermordung") klingt martialisch. Auch die Verkündung der Veröffentlichung auf Twitter fiel düster aus. "Es ist deine Beerdigung", schreibt Eminem.

Ein Artwork des Albums ist in dem Post ebenfalls zu sehen. Auf dem von Dr. Dre produzierten Werk sind unter anderem Kollaborationen mit Popstar Ed Sheeran, dem 2019 verstorbenen Rapper Juice WRLD und Kollege Q-Tip zu finden.

Neues Video zu "Darkness"

Inhaltlich hat "Music To Be Murdered By" einiges zu bieten. So handelt der Track "Unaccommodating" von Eminems Streit mit Rap-Kollege Machine Gun Kelly, in einem anderen Song rappt der "Love The Way You Lie"-Interpret von einer Auseinandersetzung mit Tyler The Creator. Außerdem sampelte Eminem für sein neues Album Musik von Regie-Legende Alfred Hitchcock. Dessen Musik-Kollektion "Music To be Murdered by" nahm sich der 47-Jährige als Vorbild für den Titel und das Cover seines elften Albums.

Gleichzeitig mit dem neuen Studioalbum veröffentlichte der aus Detroit stammende Rapper auch sein Musikvideo zum Song "Darkness". Eminem ist darin allein in einem Hotelzimmer in Las Vegas zu sehen, umgeben von Alkohol, Medikamenten und Waffen. Dazu singt er: "Ich will nicht alleine sein in der Dunkelheit." Ein eindringlicher Track, der von den Gefühlen der Enge, Angst und Unsicherheit handelt, die der Rapper selbst gut zu kennen scheint.

"Wann wird dies enden?"

Anschließend zeigt er brutal, wie sich diese Gefühle in der anhaltenden Waffengewalt in den USA entladen. Plötzlich sitzt nicht mehr Eminem alleine in seinem Hotelzimmer, sondern ein älterer Mann, der eine Fensterscheibe einschlägt und wild auf Passanten schießt, bevor er sich kurz vor dem Eintreffen der Polizei selbst das Leben nimmt.

"Darkness" ist gleichzeitig eine Kritik an den unzureichenden Waffengesetzen in den Vereinigten Staaten, an fehlender politischer Partizipation, und an einer Gesellschaft, die sich nur kurzweilig für die zugrunde liegenden psychischen Probleme der Täter interessiert. "Wann wird dies enden? Wenn es genug Menschen interessiert": Diese Worte lässt Eminem, der ein bekennender Kritiker von US-Präsident Donald Trump ist, am Schluss des Videos einblenden - und fordert seine Mitmenschen im Anschluss dazu auf, sich für die Präsidentschaftswahl in diesem Jahr registrieren zu lassen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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