Unterhaltung

Vip, Vip, Hurra! Eva Benetatou, Chris Broy und Väterrechte

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"Kümmert sich nicht um den Hund": Eva Benetatou erzählt ihren Followern gern Privates über Chris Broy, den Vater ihres Kindes.

Hollywoodstars, die es mit der Körperhygiene nicht so genau nehmen, ein Reality-Format im Quotentief und eine TV-Persönlichkeit, die auf Social Media ständig Gerüchte über eine Affäre ihres Ex-Freundes, dem Vater ihres Kindes, befeuert. Hier kommt der Rückblick auf die Woche der Promis.

Es scheint, als müssten Journalisten sich in diesen Zeiten wohl einfach damit abfinden, dass es vermehrt Leute gibt, denen nicht zusagt, was berichtet wird - etwa wie hier, in diesem kleinen, meist humorig angedachten Rückblick auf die Woche der Stars und Sternchen. Denn anstatt zu sagen "Das Leben irgendwelcher Promis interessiert mich nicht die Bohne, deswegen scrolle ich weiter", gibt es Leute, die ellenlange Abhandlungen über den Sinn und Unsinn von Wochenrückblicken schreiben, Journalisten beleidigen, bedrohen oder ihre umgehende Kündigung verlangen.

Dieser Wochenrückblick erscheint im Ressort Unterhaltung. Nun ist der Begriff natürlich dehnbar. Das muss man scheinbar dieser Tage den neuen Freiheitskämpfern unserer Republik dazusagen. Und natürlich hat eine Meldung über die Trennung von Mats und Cathy Hummels keinen Mehrwert für unsere Gesellschaft, genauso wenig, wie ein millionenschwerer Fußball-Transfer oder wie Leute, die meinen, Journalisten, die über Ereignisse aus dem Entertainment berichten, als "Systemnutten" beschimpfen zu müssen. Das Gute an "Systemnutten": Sie schreiben verlässlich weiter und schicken mit einem neuen Wochenrückblick herzliche Grüße an all jene raus, die sich in verbaler Zügellosigkeit an einer Promi-Kolumne abrackern, als seien sie die Sittenwächter dieses Landes.

Familie Kutcher und die Unlust zu duschen

Also, was war los in dieser Woche? Welche News haben für Kopfschütteln gesorgt, welche haben uns herzlich und laut auflachen lassen und welche sind so bizarr, dass man sie kaum glauben mag, wie zum Beispiel die Schlagzeilen aus dem Hause Kutcher? Ashton und seine Frau Mila Kunis haben Einblicke in ihre Körperhygiene-Routine gegeben und damit regelrecht eine Diskussion vom Zaun gebrochen. Kunis, die in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, berichtete, als Kind nicht jeden Tag eine Dusche zur Verfügung gehabt zu haben. Auch heute noch würde sie nicht jeden Tag Seife benutzen. Göttergatte Ashton gab preis: "Ich wasche mir täglich die Achseln und den Schritt und sonst nichts." Too much information für so manchen. Die beiden Hollywoodstars sehen die Diskussion mit einem lachenden Auge und scherzen, immerhin ihre Kinder "in dieser Woche schon viermal gebadet" zu haben.

Wirbel gibt’s auch bei "Promi Big Brother": Obwohl Melanie Müller im Whirlpool die Hüllen fallenließ und zwei neue Kandidaten nachrückten, hat sich in Sachen Quote für das Reality-Format nur wenig bewegt. Irgendwelche Soap-Darsteller, die lediglich bei Instagram durch die Decke knallen, holen die Zuschauer eben nicht mehr hinterm Ofen hervor. Es folgt ein Quotentief auf das nächste und das, obschon man in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Kulisse punkten wollte. Vielleicht ist es einfach ein guter Anfang, einzusehen, dass dieses Format am Ende ist.

Menschen werden per se nicht interessanter oder unterhaltsamer, weil sie auf Social Media eine große Reichweite mitbringen. Wer hohe Follower-Zahlen als Garant für Erfolg sieht, hat vom Unterhaltungs-TV wenig Ahnung. Bestes Beispiel: King Knossis 1,4 Millionen Follower änderten nichts daran, dass seine Late-Night-Show, die sogar von TV-Legende Stefan Raab produziert wurde, schon nach der ersten Staffel vor dem Aus stand.

"Blicke sagen mehr als tausend Worte"

Schon längst aus ist es zwischen den beiden Ex-Sommerhäuslern Eva Benetatou und Chris Broy. Die beiden sind kürzlich Eltern eines gemeinsamen Sohnes geworden. Und wie das in Zeiten von Social Media wohl nunmal so ist, vergeht kaum ein Tag, an dem die Fans, inzwischen in zwei Lager gespalten, nicht über das Privatleben der beiden orakeln, sich als Moralapostel und Richter zugleich aufspielen und meinen, beurteilen zu können, wer an dem Beziehungsaus die Schuld trage.

So kippt Benetatou immer wieder Öl ins Feuer, indem sie Spekulationen um eine Liaison zwischen Chris Broy und "Kampf der Realitystars"-Teilnehmerin Jenefer Riili mit Worten befeuert wie: "Blicke sagen mehr als tausend Worte". Zu viel für Riili. Sie wehrt sich: "Ich habe deinen Mann niemals angemacht, schlag dir das endlich aus dem Kopf und nimm meine Person nie wieder in dem Mund."

Gleichzeitig berichtet die frischgebackene Mama, scheinbar ohne sich auch nur irgendwelche Gedanken über die Außenwirkung ihrer Worte zu machen, immer wieder Dinge, die die Öffentlichkeit nichts angehen und darüber hinaus den Kindsvater schlecht dastehen lassen. So schreibt sie etwa, Broy nicht einmal ihren Hund gegeben zu haben, weil ihr "das Vertrauen und die Bindung" fehle und dieser sich "auch nicht darum gekümmert habe", um kurz darauf zu verkünden, dass sie für den gemeinsamen Sohn das "alleinige Sorgerecht" habe.

Wir führen endlose Debatten übers Gendern, aber Väter in diesem Land haben noch immer kein automatisches Sorgerecht für ihre Kinder, wenn sie mit der Kindsmutter nicht verheiratet sind. So viel zur Gleichberechtigung im Jahre 2021! Bis nächste Woche!

Quelle: ntv.de

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