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Tragikomödie neuer Oscar-Favorit Filmemacher zeichnen "Green Book" aus

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"Green Book" startet am 31. Januar in den deutschen Kinos.

(Foto: imago/Prod.DB)

"Green Book" räumt Anfang Januar bereits bei der Golden-Globe-Verleihung ab. Auch die Hollywood-Produzenten zeichnen die Tragikomödie als besten Film aus. Ein Oscar scheint damit sicher.

Das Drama "Green Book" über die Rassentrennung in den USA hat den Produzenten-Preis PGA als bester Film gewonnen und damit gute Chancen auf einen Oscar. Mahershala Ali spielt in der Biografie einen schwarzen Jazz-Pianisten, der in den 60er Jahren mit seinem weißen Chauffeur, dargestellt von Viggo Mortensen, durch die von Rassismus geprägten Südstaaten reist. Die tiefsinnige wie witzige Tragikomödie hatte vor zwei Wochen schon drei Golden Globes als beste Komödie, für das Drehbuch und für Nebendarsteller Ali gewonnen.

Zusammen mit den Golden Globes gelten die PGA-Preise, über die mehrere tausend Filmproduzenten abstimmen, als wichtigster Gradmesser für die Oscars. Seit der ersten PGA-Verleihung im Jahr 1989 hat jeder Gewinner in der Kategorie "Bester Film" anschließend auch den Oscar "Bester Film" gewonnen oder ist dafür nominiert worden. Zu den Gewinnern beider Preise zählten etwa letztes Jahr "Shape of Water - Das Flüstern des Wassers", "Birdman" (2015), "12 Years A Slave" (2014) und "Argo" (2013).

Mit im Rennen um den PGA-Spitzenpreis waren auch "Vice", "A Star is Born" und die Tragikomödie "The Favourite". Chancen darauf hatten außerdem "Black Panther", "BlacKkKlansman", "Bohemian Rhapsody", "Crazy Rich Asians", "A Quiet Place" und "Roma". Die Oscars werden am 24. Februar verliehen.

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Quelle: n-tv.de, chr/dpa

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