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One for the road?Frederick Lau wird Döner-Verkäufer

04.09.2026, 19:56 Uhr
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Scheint zu schmecken: Frederick und Annika Lau. (Foto: picture alliance/dpa)

Normalerweise ist Frederick Lau auf der Leinwand zu Hause, zuletzt zum Beispiel in der Suff-Tragikomödie "One for the road". Jetzt jedoch gehen der Schauspieler und seine Frau, die Moderatorin Annika Lau, unter die Gastronomen. Sie verkaufen Döner mit einem besonderen Etwas.

Wer nichts wird, wird Wirt, lautet eine Redewendung. Aber selbstverständlich ist an ihr nichts dran. Schließlich haben schon diverse Promis die Gastronomie als lukratives Nebengeschäft entdeckt - von Arnold Schwarzenegger mit der Restaurantkette "Planet Hollywood" über Daniel Brühl mit einer Tapas-Bar bis hin zu Döner-König Lukas Podolski.

In die Fußstapfen des Ex-Fußballers treten jetzt in gewisser Weise auch Schauspieler Frederick Lau und seine Frau, die Moderatorin Annika Lau. Die beiden stecken hinter "Döner Pro" mit einem ganz besonderen Konzept: Das Fast Food gibt es bei ihnen in einer veganen Variante.

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Sieht (fast) wie herkömmlicher Döner aus, ist aber vegan. (Foto: picture alliance/dpa)

Der erste Laden hat nun dort eröffnet, wo auch schon "Poldi" einen Ableger seines kleinen Döner-Imperiums vor zwei Jahren errichtet hatte: in Berlin. Während der ehemalige Fußball-Nationalspieler den Verkauf seiner mit Fleisch gefüllten Fladen in der Hauptstadt jedoch schon nach kurzer Zeit wieder einstellte, hoffen die Laus dagegen natürlich darauf, dass ihre Idee ein bisschen langlebiger sein wird.

"Viel Döner im Hause Lau"

Wie die Betreiber auf der offiziellen Website von "Döner Pro" erklären, soll der Kebab möglichst nah an das klassische Berliner Original herankommen - allerdings komplett ohne tierische Zutaten. Stattdessen basiert die Alternative auf Erbsenprotein. Daher rührt auch der Name "Döner PROtein", kurz "Döner Pro".

Frederick und Annika Lau sind dabei mehr als bloße Werbegesichter. "Sie sind Teil des Teams", heißt es auf der Website. Beide seien Dönerfans und würden zugleich die Möglichkeit schätzen, dabei auf Fleisch verzichten zu können. Frederick Lau sei zudem seit Jahren mit Teilen des Teams befreundet.

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Der erste Laden befindet sich in Kreuzberg - wo auch sonst?! (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Im Gespräch mit dem Magazin "Bunte" sagte Annika Lau bei der Eröffnungsparty am Freitag: "Es gibt tatsächlich viel Döner im Hause Lau. Unser mittlerer Sohn isst jede Woche Döner, der hat die meisten veganen und vegetarischen Tendenzen. Für den wird das ein besonderes Highlight sein, dass er jetzt ohne Fleisch seinen Döner genießen kann."

Über die Zusammenarbeit mit ihrem Mann für dieses Projekt erklärte die 47-Jährige: "Wir haben das krisenfrei überstanden. Man sagt ja, dass ein gemeinsames Haus bauen für die meisten Krisen sorgt, das machen wir aber nicht. Aber wir haben jetzt schon mal einen Dönerladen zusammen eröffnet."

Expansion nicht ausgeschlossen

Schon im Vorfeld hatte das Projekt mit prominenter Unterstützung für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem Werbeclip für "Döner Pro" waren neben den Laus unter anderem die Rapper Kool Savas, Massiv und Ali Bumaye zu sehen.

Der erste Laden befindet sich in der Kreuzberger Oranienstraße 190 - in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kultclub "SO36". Bei ihm soll es allerdings nicht bleiben. Die Betreiber wollen die pflanzliche Variante künftig auch anderen Dönerläden in Deutschland anbieten.

"Döner Pro" könnte damit schon bald auch über Berlin hinaus erhältlich sein. "One for the road" hieß einer der letzten Kinofilme, in denen Frederick Lau zu sehen war. Titelgebend für die Tragikomödie um Alkoholmissbrauch war das "Wegbier". Im Falle der neuen Geschäftsidee des 37-Jährigen könnte die Frage dagegen lauten: Vielleicht noch einen veganen Döner für den Weg?

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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