Humorvolle Reaktion auf DeepfakeGiorgia Meloni postet KI-Bild von sich in Unterwäsche

Nicht zum ersten Mal kursieren gefälschte Fotos von Giorgia Meloni im Netz. Zu sehen ist die italienische Regierungschefin scheinbar in Dessous lasziv auf einem Bett sitzend. Jetzt geht sie damit in die Offensive.
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni hat ein KI-generiertes Foto von ihr in den sozialen Netzwerken gepostet und zu verantwortungsvollem Verhalten aufgerufen. Von ihr seien derzeit diverse falsche Bilder im Umlauf, die von "irgendeinem eifrigen Gegner" als echt ausgegeben würden, schreibt die Politikerin auf X. Den Hinweis verbindet Meloni mit einem Bild, das sie in Unterwäsche zeigt.
"Ich muss anerkennen, dass derjenige, der sie erstellt hat, zumindest im beigefügten Fall, mich sogar deutlich verbessert hat", merkt sie an. "Aber die Tatsache bleibt, dass man jetzt wirklich alles nutzt, nur um anzugreifen und Unwahrheiten zu erfinden." Zu sehen ist Meloni auf dem Deepfake scheinbar leicht bekleidet auf einem Bett sitzend. Das gefälschte Bild war zuvor massenhaft in den sozialen Netzwerken geteilt worden.
Es gehe aber nicht nur um sie, so Meloni. "Deepfakes sind ein gefährliches Instrument, denn sie können jeden täuschen, manipulieren und treffen. Ich kann mich verteidigen. Viele andere nicht." Deshalb solle immer eine Regel gelten: "Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen." Was heute ihr passiere, können morgen jedem passieren.
Bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres war Italiens Regierungschefin mit manipulierten Aufnahmen von sich konfrontiert worden. Ein Skandal um die Verbreitung frauenfeindlicher und sexistischer Fotos auf Online-Plattformen hatte Italien erschüttert. Auf der Porno-Website "Phica" waren über viele Jahre teils reale, teils manipulierte Aufnahmen von prominenten Frauen verbreitet worden.
Unter den Opfern war auch Giorgia Meloni. Die Politikerin zeigte sich "angewidert von dem, was passiert ist" und rief alle ebenfalls betroffene Frauen auf, unbedingt Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Dies sei "die beste Verteidigung, um uns und die Menschen um uns herum zu schützen". Die Plattform hatte mehr als 700.000 Abonnenten, bevor sie im August 2025 geschlossen wurde.