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Ein gefundenes Fressen? Gründer locken Löwen mit "ZASTA"

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Haben zur Abwechslung mal Geld in die "Höhle der Löwen" mitgebracht: die "ZASTA"-Gründer Jörg Südkamp (l.) und Michael Potstada.

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Eigentlich kommen die Gründer ja in die "Höhle der Löwen", weil sie Geld wollen. Die Erfinder von "ZASTA" jedoch hoffen darauf, just mit dem Thema Moneten die Investoren zu begeistern. Doch es geht diesmal auch um Eier, Reklame und Gerstensaft.

"BeerBag"

Getränkekisten tragen, ist schwer und mühsam. Auch Gründer Tilmann Rothe kennt das Problem: "Als Student habe ich noch kein Auto und war die Schlepperei irgendwann leid."

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Da bekommt man doch direkt Durst: Tilmann Rothe mit seinem "BeerBag".

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maur)

Rothes Lösung: der "BeerBag". "Damit kann ich die meisten Bierkisten ganz einfach auf den Rücken schnallen und wie einen normalen Rucksack tragen", so der angehende Wirtschaftsingenieur. Der Transport zu Fuß, per Fahrrad oder in Bus und Bahn soll damit kein Problem mehr sein. Und beim Picknick im Park kann der "BeerBag" durch einfaches Umstecken der Platten zur Sitzmöglichkeit umfunktioniert werden.

Der 23-Jährige steht mit seiner Erfindung noch ganz am Anfang. Deshalb benötigt er von den Investoren 20.000 Euro für 30 Prozent Anteile an seinem Unternehmen.

"ZASTA"

Die Gründer wollen die Steuerklärung leichter machen: In weniger als drei Minuten soll die Registrierung bei "ZASTA" erfolgen. Nach Angabe der persönlichen Daten inklusive der Steuer-ID und Unterzeichnung einer digitalen Vollmacht für einen der Partner-Steuerberater wird geprüft, ob und wie viel Steuergeld zurückgeholt werden kann.

Nach drei Tagen bekommt der Nutzer ein Angebot mit dem Ergebnis der Steuerberechnung sowie der Gebühr des Steuerberaters. Nur bei Annahme des Angebots wird die Gebühr fällig, ansonsten entstehen keinerlei Kosten. Nach Annahme des Angebots werden die beim Finanzamt abgerufenen Informationen bestätigt und es können weitere Ausgaben hinzugefügt werden - dafür müssen die entsprechenden Belege nur einmal mit dem Handy abfotografiert werden. Der Steuerberater prüft, was absetzbar ist und sendet die optimierte Steuererklärung, nach Freigabe, direkt ans Finanzamt.

Um mit "ZASTA" expandieren zu können, benötigen die Gründer 500.000 Euro. Dafür bieten sie zehn Prozent der Firmenanteile.

"MyEy"

Chris Geiser ist Konditormeister und Bäcker - schon seit zwei Jahrzehnten bereitet der Tiroler vegane Spezialitäten zu und eröffnete 1999 Europas erste vegane Vollwert-Konditorei. "Um noch mehr Menschen zu erreichen, tourte ich mit meinen Koch- und Backshows durch die Welt", so der überzeugte Veganer.

Mit seiner größten veganen Sachertorte und der längsten veganen Schokorolle erzielte er Weltrekorde. Viele klassische Zutaten lassen sich durch Pflanzenmilch, Mandelmus, Tofu oder Seitan ersetzen. Doch wie ist das mit dem Ei? Mit "MyEy" hat Chris Geiser die vegane Lösung entwickelt: Es soll wie das Original schmecken und auch wie ein Ei einsetzbar sein.

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Aktuell umfasst die Produktpalette "MyEy Eygelb", "MyEy Eyweiß" und das "MyEy Volley". Der Ei-Ersatz besteht aus einer Mischung von pflanzlichen Proteinen, Johannisbeerkrautmehl und einer Auswahl an Mineralsalzen und Gewürzen.

Um das Portfolio zu erweitern, benötigt der Gründer von "MyEy" 150.000 Euro. Dafür würde er 15 Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

"bikuh"

Klimafreundliche Transportmittel liegen voll im Trend - unangefochten an der Spitze: das Fahrrad. Warum das nicht als Werbeflächen nutzen?

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Mit "bikuh" von Angela Gonzalez und Patrick Klug wird jeder Radfahrer zur rollenden Litfaßsäule.

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maur)

"'bikuh' ist eine weltweit einzigartige Plattform, die Radfahrer und Werbetreibende geschickt miteinander verbindet", so Angela Gonzalez. "bikuh" - die Werbung zwischen den Fahrradspeichen - bietet Unternehmen eine innovative und grüne Art der Werbung. Radfahrer haben dafür die Möglichkeit, ganz nebenbei beim Radfahren Geld zu verdienen.

Nach der Registrierung über die "bikuh"-App kann sich der Fahrradfahrer für einen Werbepartner entscheiden. Nach der Bestätigung wird die entsprechende Werbescheibe von einer Partner-Fahrradwerkstatt installiert. Die Trackingfunktion registriert jeden geradelten Kilometer. Der User bekommt bis zu 20 Cent pro Kilometer gutgeschrieben.

Patrick Klug und Angela Gonzalez möchten ihr Unternehmen weiter ausbauen und sind auf der Suche nach einem starken Partner, der ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legt. Ihr Angebot an die Löwen: 200.000 Euro für 20 Prozent.

"NAO"

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Annette Steiner-Kienzler, Nadja Arbab und Maximiliane Staiger (v.l.n.r.) haben ein paar Muntermacher im Gepäck.

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maur)

Die drei Gründerinnen präsentieren in "Die Höhle der Löwen" ihr Nahrungsergänzungsmittel. Annette Steiner-Kienzler stammt aus einer Stuttgarter Apotheker-Familie, in der die Verarbeitung von Heilpflanzen schon immer eine große Rolle gespielt hat. Als sie später selbst als Apothekerin arbeitete, bemerkte sie den großen Bedarf an zeitgemäßen, natürlichen Produkten, die eine Alternative zu den gängigen Energydrinks und Kaffeegetränken bieten.

Mit ihrem Expertenwissen der traditionellen chinesischen Medizin entwickelte Steiner-Kienzler mithilfe von verschiedenen Fachleuten ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel mit Pflanzenaktivstoffen. Die Dragees enthalten Matcha, Brahmi und grüne Kaffeebohne, sie sind vegan, laktose- und glutenfrei sowie ohne künstliche Farb- und Aromastoffe.

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Das Trio rund um die Apothekerin möchte mit seinem Produkt weiter wachsen und auch den internationalen Markt erobern. Dazu benötigen die drei Frauen 300.000 Euro und bieten 20 Prozent Anteile an ihrer Firma an, die nach Aufzeichnung der Sendung in "Quinao" umbenannt wurde.

"Die Höhle der Löwen" läuft immer montags um 20.15 Uhr bei Vox. Sonntags um 15.10 Uhr wird die Sendung bei ntv wiederholt. Zudem ist sie jederzeit bei TVNOW abrufbar. Mehr Informationen zur Sendung finden Sie auch bei vox.de.

Quelle: ntv.de, vpr/RTL

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