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Geheime Hochzeit vor großem Tag? Harry und Meghan schaffen Klarheit

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Seit 2018 verheiratet: Harry und Meghan

(Foto: imago/PA Images)

Die britische Boulevardpresse wirft Herzogin Meghan wieder einmal vor, gelogen zu haben. Denn die private Zeremonie vor der offiziellen Hochzeit, von der sie im Interview mit Oprah Winfrey erzählte, soll nie stattgefunden haben, heißt es. Ein Sprecher der Sussexes räumt nun mit den Gerüchten auf.

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben bei ihrem TV-Interview mit Oprah Winfrey Anfang März auch über ihre Eheschließung geplaudert. Und dabei enthüllt, dass sie schon drei Tage vor ihrer großen Hochzeit 2018, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde, "geheiratet" hätten. Nach etlichen Anschuldigungen, die Herzogin von Sussex habe gelogen, stellte ein Sprecher des Paares dem Sender NBC zufolge klar, dass das Paar "einige Tage vor der offiziellen Hochzeit am 19. Mai privat persönliche Gelübde ausgetauscht hat".

In dem TV-Interview überraschte Meghan die Zuschauer mit ihrer Aussage, dass es schon vorab eine Hochzeitszeremonie gegeben habe. "Weißt du, drei Tage vor unserer Hochzeit haben wir geheiratet. Niemand weiß das", erklärte sie Oprah Winfrey. Sie hätten den Erzbischof angerufen und erklärt, dass dieses Spektakel für die Welt sei, sie aber ihre Gelübde unter sich austauschen wollten. Deshalb hätten die beiden drei Tage vor der offiziellen Trauung "in unserem Hinterhof" geheiratet. Der Erzbischof sei dabei gewesen.

"Sie haben nicht vorher geheiratet"

Die Klarstellung von Harry und Meghans Team erfolgte nun, nachdem die angeblich vorgezogene Hochzeitszeremonie für Diskussionen in den britischen Medien gesorgt hatte. Zuletzt hatte "The Sun" die Heiratsurkunde gezeigt, die widerlegen sollte, dass die Sussexes schon vor ihrer Traumhochzeit verheiratet waren. Demnach hat das Paar am 19. Mai 2018 auf Schloss Windsor geheiratet.

Stephen Borton, ehemaliger leitender Angestellter des Standesamtes, bestätigte dem Blatt zudem: "Sie haben nicht drei Tage zuvor vor dem Erzbischof von Canterbury geheiratet." Weiter erklärte er: "Die Sonderlizenz, bei deren Erstellung ich geholfen habe, ermöglichte es ihnen, in der St.-George's-Kapelle auf Schloss Windsor zu heiraten, und was dort am 19. Mai 2018 geschah und von Millionen auf der ganzen Welt gesehen wurde, war die offizielle Hochzeit, wie sie von der Kirche von England und dem Gesetz anerkannt wird", so Borton.

Im Interview mit Oprah hatte Meghan auch über die teilweise verleumderische Berichterstattung über sie und den "Beginn eines wahren Rufmords" gesprochen. Ihr sei es so schlecht gegangen, dass sie ernsthaft über Suizid nachgedacht habe. Dass die 39-Jährige den Austausch der privaten Ehegelübde als Eheschließung bezeichnet hat und deshalb wieder einmal der Lüge bezichtigt wird, zeigt einmal mehr, wie tief sie bei den Briten gefallen ist. In deren Augen gibt es offenbar nichts, was sie richtig machen kann.

Quelle: ntv.de, lri/spot

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