Unterhaltung

Nach Psychiatrie-Aufenthalt Helena Fürst kündigt "Gegenschlag" an

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Will sich das nicht gefallen lassen: Helena Fürst

(Foto: imago/Future Image)

Ende April wird Helena Fürst zwangsweise in eine Psychiatrie eingewiesen, die sie zwei Wochen später wieder verlassen darf. Nun kündigt die ehemalige Dschungelcamp-Bewohnerin in einem Video in den sozialen Medien an, gegen die Verursacher ihrer Einweisung vorgehen zu wollen.

Am 24. April wurde die ehemalige RTL-Reporterin Helena Fürst gegen ihren Willen in die geschlossene Abteilung der Frankfurter Uniklinik eingewiesen. Dem voraus ging ein Nachbarschaftsstreit, zu dem die Polizei gerufen wurde. Inzwischen konnte die 47-Jährige die Psychiatrie zwar wieder verlassen, mit den Verantwortlichen für ihre Zwangseinweisung hat sie allerdings noch eine Rechnung offen.

Schon während des Aufenthalts wandte sich die gelernte Betriebswirtin an die Öffentlichkeit, beklagte "menschenverachtende Zustände" und "Körperverletzung". Nun hat sie in einem Live-Video bei Facebook angekündigt, dass die Geschehnisse nicht ohne Folgen bleiben werden. Zwar versichert Fürst, dass es ihr gut gehe und sie "das Ganze gut verdaut" habe. Gleichzeitig heißt es dort aber auch: "Es gibt den Gegenschlag."

"Wir sind dran"

Was genau die ehemalige Dschungelcamperin plant, sagt sie allerdings nicht, doch betont sie mehrfach: "Wir sind dran" und "Wir werden das groß aufziehen". Fürst verspricht: "Da wird noch was zurückkommen" und "Da werden auch andere was von haben". Ob Helena Fürst tatsächlich gegen ihre Zwangseinweisung vorgehen kann, muss sich aber wohl erst noch zeigen.

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An besagtem Abend soll sie mit einer Nachbarin über durchgeschnittene Stromkabel im Keller gestritten haben. Als die Beamten eintrafen, stand sie dem Bericht nach in einem "psychisch verwirrten" Zustand vor dem Stromkasten. "Sie schrie rum und griff immer wieder in den Stromkasten hinein", hieß es. Sie wurde mit auf die Wache genommen und nach einer Untersuchung durch einen Arzt eingewiesen.

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung, das Fürst aus der Klinik heraus führte, sagte sie schon damals: "Ich werde hier gegen meinen Willen festgehalten. Ich verfasse gerade einen Widerspruch gegen den richterlichen Beschluss meiner Unterbringung in dieser Psychiatrie."

Quelle: ntv.de, nan

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