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Er bekommt keine Zeit zu sterben "James Bond" soll erneut verschoben werden

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Plakate wie dieses können wohl noch ein weiteres halbes Jahr hängen bleiben.

(Foto: imago images/Stefan Zeitz)

Der Kinostart von Daniel Craigs letztem 007-Einsatz entwickelt sich zur unendlichen Geschichte. So soll die zuletzt für den April geplante Veröffentlichung von "James Bond: Keine Zeit zu sterben" nun abermals verschoben werden.

James Bond hat schon Schurken wie Dr. No, Goldfinger und Ernst Stavro Blofeld zur Strecke gebracht. Als sein ärgster Feind, zumindest an den Kinokassen, entpuppt sich jedoch das Coronavirus.

Wie nun diverse Medien aus den USA und Großbritannien berichten, darunter die Branchenseite "Deadline", wird "James Bond: Keine Zeit zu sterben" einmal mehr verschoben. Statt Ende März in Deutschland beziehungsweise Anfang April in den Staaten sei nun ein Datum im Herbst, wohl November, angedacht.

Angesichts der aktuellen Corona-Fallzahlen in so wichtigen Kinomärkten wie den USA, Großbritannien oder auch Deutschland käme eine erneute Verschiebung von Daniel Craigs finalem Auftritt als James Bond jedenfalls alles andere als überraschend. Momentan scheint es durchaus möglich, dass Kinos auch bis April noch nicht geöffnet haben dürfen.

Streaming statt Kino?

Ursprünglich hätte "Keine Zeit zu sterben" bereits im November 2019 ins Kino kommen sollen. Nach einem Wechsel des Regisseurs und anderen Zwischenfällen wurde dann der April 2020 als Startmonat auserkoren.

Als der erste große Blockbuster wurde der neue "Bond" jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben, zunächst in den Herbst desselben Jahres, dann hierzulande auf den 31. März 2021. Sollte es nun wirklich der November 2021 werden, so mussten Fans von 007 volle zwei Jahre länger auf den Streifen warten als zunächst geplant.

Zwischenzeitlich war sogar spekuliert worden, der Film werde womöglich gar nicht mehr ins Kino kommen. So würden ihn wohl diverse Streamingdienste nur allzu gern exklusiv auf ihren Plattformen vermarkten. Für Branchenkenner ist jedoch klar: Ein solcher Schritt wäre ein fatales Signal für die ohnehin schon um ihre Existenz bangende Kino-Landschaft.

Quelle: ntv.de, vpr/spot