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Jauch, Gottschalk, Pocher Jetzt öffnet die Quarantäne-WG

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RTL konnte Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Oliver Pocher verpflichten.

(Foto: imago images / Future Image)

Not macht erfinderisch. Und so ziehen jetzt Thomas Gottschalk, Oliver Pocher und Günther Jauch in eine - natürlich nur virtuelle - Quarantäne-WG. Die Idee zu dieser Mehr-Generationen-Gemeinschaft inklusive "Vertreter Risikogruppe" hatte RTL. Heute Abend geht's los.

Schon in "normalen" Zeiten gilt Mehr-Generationen-Wohnen als sinnvolles Projekt, um das Miteinander von Menschen zu stärken. In der Krise trifft das sicherlich umso mehr zu. Und so tun sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nun ein 69-Jähriger, ein 63-Jähriger und ein 42-Jähriger zusammen.

Interessant wird das aber natürlich vor allem erst dann, wenn man auch die zugehörigen Namen kennt: Thomas Gottschalk, Günther Jauch und Oliver Pocher. Die Idee dazu hatte RTL. Und so hat der Sender in Reaktion auf die Corona-Krise in Windeseile eine neue Show mit den dreien auf die Beine gestellt.

Alle in einem Boot

"Die Quarantäne-WG - Willkommen zuhause!", heißt das Format, das schon am heutigen Montagabend ab 20.15 Uhr erstmals über die Bildschirme flimmert. Bis auf Weiteres soll die einstündige Live-Sendung nun täglich ausgestrahlt werden. In ihr finden sich Gottschalk, Jauch und der selbst an Covid-19 erkrankte Pocher zu einer virtuellen Wohngemeinschaft zusammen. Per Videochat tauschen sie sich über die aktuelle Situation auf "informative, ernste und lustige" Art zugleich aus.

In jeder Sendung wird zudem ein prominenter Überraschungsgast dazugeschaltet. Die TV-Zuschauer können in den sozialen Medien unter dem Hashtag #QuarantäneWG Fragen stellen, auf die die prominente WG Antworten zu geben versucht.

"Wir alle sind momentan zu Hause in derselben Situation und stellen uns dieselben Fragen. Also hilft es uns vielleicht allen, wenn wir uns dem gemeinsam stellen! Die WG möchte wissen: Wie geht es euch? Wie geht ihr mit der Situation um? Könnt ihr dem Ausnahmezustand auch etwas Positives abgewinnen?", lassen die WG-Bewohner die Zuschauer wissen.

Wider die Langeweile

"Die Menschen müssen zusammenhalten, indem sie nicht zusammen sind. Das ist für uns alle eine nie da gewesene Situation. Millionen kommunizieren deshalb hauptsächlich digital miteinander. So ist die Idee der 'Quarantäne-WG' entstanden", erklärt Jauch das Konzept.

Gottschalk wiederum scherzt: "Obwohl mir klar ist, dass beim Casting unter meinem Namen 'Vertreter Risikogruppe' stand, freue ich mich auf dieses TV-Experiment." Und er ergänzt: "Keiner in unserer WG passt wirklich zum anderen, aber wir haben alle das gleiche Problem. Wir müssen damit genauso fertig werden wie unsere Zuschauer und wissen genauso wenig, wie das geht."

Pocher dagegen weiß zumindest schon mal, "was es heißt, als Corona-Patient gelangweilt zu Hause zu sitzen. Deswegen freue ich mich auf die Quarantäne-WG." Sich mit Gottschalk und Jauch die Bälle zuzuspielen, macht ja vielleicht tatsächlich auch mehr Spaß, als sich mit Michael Wendler zu kloppen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot