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"Meine Seele ist tot" Joe Exotic fleht Kim Kardashian um Hilfe an

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Joe Exotic glaubt, im Gefängnis nicht mehr allzu lange zu überleben.

(Foto: AP)

"Tiger King" Joe Exotic sitzt wegen eines versuchten Auftragsmordes eine 22-jährige Haftstrafe ab. Kürzlich bittet er Donald Trump um Begnadigung, ohne Erfolg. Nun schickt er flehentliche Zeilen aus dem Gefängnis und hofft stattdessen auf die Unterstützung von Kim Kardashian und Cardi B.

Er ist die Hauptfigur der erfolgreichen Netflix-Dokumentation "Tiger King". Seit vergangenem Jahr sitzt der homosexuelle Waffen- und Wildkatzen-Narr Joe Exotic hinter Gittern. Er soll den versuchten Mord an seiner härtesten Konkurrentin und Kritikerin, Carole Baskin, in Auftrag gegeben haben. Seither wird er nicht müde, seine Unschuld zu beteuern.

Schon im April wollte der ehemalige Privatzoo-Besitzer US-Präsident Donald Trump davon überzeugen, ihn zu begnadigen. Bislang allerdings erfolglos. Nun legt der 57-Jährige mit einem Brief aus dem Gefängnis noch einmal nach.

Erhalten hat das Schreiben die US-Promiseite "TMZ", und darin bittet Exotic seine "Unterstützer, Fans und Lieben" um Hilfe. Er beginnt damit, dass die Corona-Pandemie nun ja vorbei sei und er den Präsidenten noch einmal darum bitten wolle, ihm ein Wunder zu gewähren und ihn freizulassen.

"Werde in zwei bis drei Monaten tot sein"

"Meine Seele ist tot", klagt Joe Exotic. Zwar kämpfe er jeden Tag dafür, sich die Hoffnung auf irgendetwas zu bewahren, doch die Bedingungen im Gefängnis seien miserabel. Er behauptet, von Menschen außerhalb der Gefängnismauern gequält zu werden, indem sie ihm Informationen und Fotos von seinem Ehemann Dillon zuspielten, der die Zeit ohne ihn offenbar genieße und Partys feiere. Dillon selbst habe den Kontakt zu ihm abgebrochen. Er wisse nicht einmal, ob er überhaupt noch verheiratet sei.

Zudem sagt Exotic, er kämpfe mit gesundheitlichen Problemen, wegen derer er keinerlei Behandlung oder Medikamente bekäme. "Ich werde in zwei bis drei Monaten tot sein", glaubt er und vergleicht seine Haftstrafe mit der Todeszelle. Er betont, wie verlassen er sich fühle. Dann schießt er noch verbal gegen die Menschen, von denen er glaubt, sie hätten ihn ausgenutzt und ihm das sprichwörtliche Messer in den Rücken gerammt.

Neben Zeilen, in denen er sich selbst bemitleidet, gibt es auch einige fragwürdige Aussagen in dem Schreiben Exotics. Er glaubt, er würde besser behandelt werden, wenn er eine andere Hautfarbe hätte, heißt es unter anderem. George Floyds Message sei durch die Unruhen abhandengekommen. Abschließend sendet er noch Grüße an Rapperin Cardi B und Unternehmerin Kim Kardashian und bittet die beiden darum, ihm, der doch nichts falsch gemacht habe, zu helfen. Ob die zwei aber tatsächlich vorhaben, sich bei Trump für Exotic einzusetzen, ist nicht bekannt.

Quelle: ntv.de, nan

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