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"Ich sollte weinen" Keanu Reeves "rettete" Winona Ryder

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1992 standen sie für "Bram Stoker's Dracula" gemeinsam vor der Kamera: Winona Ryder und Keanu Reeves.

(Foto: imago stock&people)

Den Ruf der guten Seele in Hollywood hat Keanu Reeves bereits weg. Nun verteilt seine Kollegin Winona Ryder weitere Karma-Punkte an den Schauspieler. So habe sich Reeves seinerzeit am Set von "Bram Stroker's Dracula" schützend vor sie gestellt, erinnert sich die 48-Jährige.

Winona Ryder hat einen weiteren Grund dafür geliefert, warum man Keanu Reeves einfach mögen muss. So spricht die Schauspielerin in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Times" von einem aufwühlenden Vorfall, den sie mit Anfang 20 zu Beginn ihrer Karriere am Set von "Bram Stoker's Dracula" habe durchleben müssen.

So habe Regisseur Francis Ford Coppola ihre Co-Stars damals aufgefordert, sie aufs Übelste zu beschimpfen, erinnert sich Ryder. Sinn und Zweck der fragwürdigen Maßnahme sei gewesen, sie in den emotional labilen Zustand zu bringen, in dem sich ihre Figur Mina Harker an einer Stelle des Horrorfilms befindet. Doch Keanu Reeves habe sich dieser Anweisung widersetzt, erläutert die heute 48-Jährige.

"Um es in einen Kontext zu setzen: Ich sollte weinen", erklärt Ryder die Situation vor fast 30 Jahren. "Richard E. Grant, Anthony Hopkins, Keanu ... sie sollten mich buchstäblich zum Heulen bringen." Coppola habe gar vorgeschlagen, die anderen Schauspieler sollten sie hierfür als Hure beschimpfen. Doch da hätten weder ihr Film-Verlobter Jonathan Harker (Reeves) noch Vampirjäger Van Helsing (Hopkins) mitgespielt, berichtet Ryder nun. "Keanu weigerte sich. Anthony weigerte sich."

"Großartige Freunde"

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Kein Wunder also, dass sich Ryder und Reeves seither verbunden fühlen. Sie spielten bis dato noch in drei weiteren Filmen zusammen mit und seien "großartige Freunde", sagt Ryder im "Times"-Interview. Ihr Fazit, mit dem sich wohl viele Menschen identifizieren können: "Ich liebe Keanu." Aber auch gegen Coppola hege sie trotz seines damaligen Verhaltens längst keinen Groll mehr: "Bei Francis und mir ist inzwischen wieder alles gut", so die Schauspielerin.

Reeves war zuletzt mehrfach als Positiv-Beispiel in Hollywood in die Schlagzeilen geraten. So ist auf Fotos etwa zu erkennen, wie er zu Kolleginnen oder weiblichen Fans stets körperlich diskret Abstand hält. Nicht zuletzt in der "Metoo"-Diskussion hat ihm das viele Plus-Punkte eingebracht.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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