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Triggerwarnung gefordert Kritik an Netflix-Hit mit Mila Kunis

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Mila Kunis als Ani.

(Foto: Netflix)

Unter dem Titel "Ich. Bin. So. Glücklich" ist bei Netflix gerade ein Film mit Mila Kunis in der Hauptrolle gestartet, der sich über hohe Abrufzahlen freuen kann. Doch es gibt auch inhaltliche Kritik. Zuschauer fordern von dem Streamingdienst eine Triggerwarnung.

Seit dem 7. Oktober ist auf Netflix "Ich. Bin. So. Glücklich." mit Mila Kunis in der Hauptrolle verfügbar. In Deutschland setzte sich das Thriller-Drama sogleich an die Spitze der Filmcharts des Streamingdienstes - und liegt auch global mit 43 Millionen Minuten gestreamten Minuten auf Platz eins.

Obwohl "Ich. Bin. So. Glücklich." somit zum riesigen Erfolg für Netflix avanciert, hagelt es auch von vielen Seiten Kritik am Streamingdienst. In sozialen Netzwerken fordern etliche Zuschauer, dass "Ich. Bin. So. Glücklich." eine sogenannte "Triggerwarnung" vorangestellt wird. Was ist passiert?

Explizite Gewaltdarstellung

Die Vergangenheit von Tiffani "Ani" Fanelli (Kunis), der Hauptfigur aus "Ich. Bin. So. Glücklich.", birgt gleich mehrere verstörende Geheimnisse und Traumata. Als Teenagerin wurde Ani von drei ihrer Mitschüler an einem Abend missbraucht. Die fürchterliche Gruppenvergewaltigung wird im Netflix-Film detailreich und verhältnismäßig unvermittelt gezeigt.

Später im Film findet an Anis Privatschule ein Amoklauf statt, bei dem zwei ihrer Vergewaltiger durch Waffengewalt sterben. Anis Freunde üben hier Selbstjustiz. Auch diese realistisch gezeigte Szene überrascht ganz offenbar viele Zuschauer von "Ich. Bin. So. Glücklich.". Auf Twitter äußern daher einige User nach dem Ansehen des Films den Wunsch, der Streamingdienst Netflix möge dem Werk eine "Triggerwarnung" voranstellen. Wenn vorab klar wäre, welcher Inhalt auf die Zuschauer zukommt, könnte so möglicherweise einer traumatischen Seherfahrung vorgebeugt werden.

FSK 18

"Schaut bitte nicht 'Ich. Bin. So. Glücklich.' auf Netflix, wenn ihr ein Trauma von einem sexuellen Angriff habt. Dieser Film benötigt eine große, große, große, große, riesige Triggerwarnung", schreibt beispielsweise ein User.

In sarkastischem Tonfall pflichtet ein anderer Nutzer bei: "Wow, gut gemacht, Netflix, dass du bei deinem 'Ich. Bin. So. Glücklich.'-Film keine Triggerwarnung geliefert hast." Im selben Tweet wird vor "sehr visuell intensiven Szenen von sexuellem Angriff" gewarnt.

Tatsächlich ist "Ich. Bin. So. Glücklich." in Deutschland erst ab 18 Jahren freigegeben. Zuschauer müssen zur Alterskontrolle eine vierstellige Pin eingeben, bevor sie den Film anschauen können. Bruna Papandrea, eine der Produzentinnen des Streifens, bemerkte gegenüber "EW", dass die Themen des Netflix-Films "für einige schwer anzuschauen sein mögen". Doch die Produzentin früherer Erfolgsfilme und -serien wie "Gone Girl" (2014) und "Big Little Lies" (2017-2019) drückt die Hoffnung aus, dass durch den Film gleichsam "schwierige, notwendige Diskussionen angestoßen" werden könnten.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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