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USA-Ausflug statt Dreharbeiten Michael Wendler versetzt die DSDS-Jury

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Vielleicht hat er das mit der Corona-Krise nicht so ganz verstanden: Michael Wendler.

(Foto: imago images/Future Image)

Ist das tatsächlich sein Ernst? Da wird Michael Wendler doch glatt mit einem Jury-Posten bei "Deutschland sucht den Superstar" gesegnet und lässt nun mir nichts, dir nichts die Dreharbeiten platzen. Stattdessen fliegt er mit Laura-Schatz mal eben in die USA. Was wohl Dieter Bohlen dazu sagt?

Irgendwie scheint es um Durchhaltewillen und Arbeitsmoral bei Michael Wendler nicht so wirklich gut bestellt zu sein. Das Dschungelcamp brach er seinerzeit ab, nun steckt er offenbar auch bei "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) den Kopf vorzeitig in den Sand. Oder ist er tatsächlich einfach nur zu naiv für einen derartigen TV-Job? Jedenfalls geht die Show vorerst ohne ihn weiter.

Nachdem Wendler bereits zur ersten offiziellen DSDS-Pressekonferenz am 25. September zu spät gekommen war, fällt er nun beim Dreh der Sendung am Mittwoch komplett aus. Der Grund: Der 48-Jährige ist mit seiner Frau Laura mal eben für einen Kurzausflug in die USA gereist. Dort verpasste er dann nicht nur seinen Rückflug. Anscheinend ist ihm auch nicht klar, dass er bei einer Wiedereinreise nach Deutschland erst einmal ohnehin in Quarantäne müsste - und damit sowieso nicht an der DSDS-Aufzeichnung teilnehmen könnte.

Abreise vor fünf Tagen

Wie RTL mitteilte, stiegen Wendler und Laura - offenbar ohne Absprache mit der Produktion - vor fünf Tagen in einen Flieger gen USA. Die Reise soll auf Lauras Wunsch hin erfolgt sein. Die 19-Jährige habe schlicht dem Herbstwetter in Deutschland ein paar Tage entkommen und deshalb von den Vorzügen der Green-Card ihres Mannes Gebrauch machen wollen. Diese ermöglicht dem Paar auch in Corona-Zeiten die unkomplizierte Einreise in die USA.

Ob und wann Wendler zu DSDS zurückkehrt, ist nach jetzigem Stand völlig offen. Chefjuror Dieter Bohlen, der in der aktuellen Staffel auch von Mike Singer und Maite Kelly in der Jury unterstützt wird, scheint das Tohuwabohu jedenfalls (noch) mit Humor zu nehmen. "Dann machen wir eben zu dritt weiter", sagte er unaufgeregt der "Bild"-Zeitung. "Wir hatten schon richtig tolle Jurys zu dritt. Wichtig ist nur, dass der Kapitän an Bord ist", ergänzte er.

"Wie sagt er immer? Egal!"

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Auch auf seiner Instagram-Seite nahm der 66-Jährige Stellung. "Der Wendler lässt sich nicht lumpen. Eigentlich ist er genau, wie wir das alle so erwartet hatten. Da ärgert mich überhaupt nix", gibt er sich hier ebenfalls betont gelassen. "PK zu spät. Jetzt kommt er höchstwahrscheinlich gar nicht oder zu spät", lacht Bohlen die Unzuverlässigkeit seines Kollegen einfach weg. "Wie sagt er immer? Egal!", fügt er mit Blick auf Wendlers gleichnamigen Song hinzu.

"Irgendwann findet der Wendler unseren Weg schon, wo wir da sind - aber erstmal machen wir jetzt zu dritt weiter", scherzt Bohlen in seiner Botschaft an seine Instagram-Follower weiter. Ob es hinter den Kulissen wohl auch so ruhig geblieben ist? Da würde man doch nur zu gern mal Mäuschen spielen.

Quelle: ntv.de, vpr