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Queen Elizabeth kauft ihre Unterhosen nach 57 Jahren nun bei einem anderen Hersteller.
Queen Elizabeth kauft ihre Unterhosen nach 57 Jahren nun bei einem anderen Hersteller.(Foto: KGC-178/STAR MAX/IPx)
Donnerstag, 11. Januar 2018

Den Royals geht es an die Wäsche: Neue Schlüpfer braucht die Queen

Was der britische Hochadel hinter verschlossenen Türen treibt, geht die Öffentlichkeit nichts an. Wenn doch mal einer plappert, gibt es Ärger. Das musste jüngst eine Londoner Unternehmerin erfahren. Ihrem Dessous-Label kündigte der Palast den Vertrag.

Unterwäsche ist ein intimes Thema. Doppelt intim wird es allerdings, wenn es um die Schlüpfer einer Königin geht. Plaudertaschen kann man da nicht gebrauchen. Und so ist der Hoflieferant Rigby & Peller nach 57 Jahren nun den Auftrag von Queen Elizabeth los. Das meldet die britische Zeitung "Express". Demnach darf das Lingerie-Fachgeschäft in der Folge auch nicht mehr das königliche Wappen über dem Eingang des Flagship-Stores tragen.

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Die Nachricht bestätigte auch die "Royal Warrant Holders Association" (die Vereinigung der Hoflieferanten; Anm. d. Red.). Man habe die Entscheidung bereits Mitte des vergangenen Jahres getroffen.

Das Lingerie-Fachgeschäft von June Kenton im West-Londoner Stadtteil Kensington fiel in Ungnade, nachdem die 82-jährige Gründerin aus Sicht der britischen Royals zu intime Details der Zusammenarbeit öffentlich ausgebreitet hatte.

Halbnackte Models bei Harry und William

In ihrer Autobiografie "Storm in a D-Cup" hatte Kenton gnadenlos über ihr Berufsleben ausgepackt. Bereits kurz nach Erscheinen des Werks im März 2017 beendete der Hof die Zusammenarbeit.

Unter anderem hatte Kenton in dem Buch von BH-Anproben mit der nur "halb angezogenen Queen" im Buckingham Palast berichtet. Sie schrieb aber auch über ihr Arbeitsverhältnis mit anderen Mitgliedern des Königshauses, darunter Prinzessin Margaret (1930-2002), Queen Mum (1900-2002) und Prinzessin Diana (1961-1997). Über Letztere verriet sie unter anderem, dass diese Poster von Models in Unterwäsche und Bademode in den Zimmern ihrer Söhne, Prinz William und Prinz Harry, in Eton akzeptiert habe.

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Quelle: n-tv.de