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Zwei Tage nach AutounfallPietro Lombardi ist dankbar für seinen "Schutzengel"

17.06.2026, 18:53 Uhr
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Ein Totalschaden, eine leicht verletzte Unfallbeteiligte und viele quälende Gedanken: Pietro Lombardi verarbeitet noch immer seinen Autounfall vom Wochenende. Erstmals beschreibt der Sänger nun, wie sehr ihn die Ereignisse mitgenommen haben.

Zwei Tage nach seinem Autounfall in Köln meldet sich Pietro Lombardi erstmals persönlich bei seinen Fans. Der Sänger spricht offen über die Minuten nach dem Zusammenstoß, die Sorgen um seine Familie - und die Menschenmenge, die sich demnach unmittelbar nach dem Crash um die Unfallstelle versammelt habe. In einer Instagram-Story beschreibt der 34-Jährige die Ereignisse als einschneidendes Erlebnis. "Ich glaube, es war ein Riesenschock für mich und alle Beteiligten", erklärt Lombardi.

Zu dem Unfall war es am Sonntagabend an einer Kreuzung in Köln gekommen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung kollidierte der Audi Q8 des "Deutschland sucht den Superstar"-Siegers von 2011 mit einem Auto. Die Polizei bestätigte, dass eine 20-Jährige dabei leicht verletzt wurde. Lombardi selbst veröffentlichte später ein Foto seines Wagens und sprach von einem Totalschaden. Ob er den Unfall verursacht hat, ist bislang nicht bekannt.

Besonders beschäftigt den Sänger offenbar, wie knapp die Situation ausgegangen ist. Vor Ort habe er versucht, Ruhe zu bewahren und für die anderen Beteiligten da zu sein. Doch auch ihn habe die Situation emotional mitgenommen. "So viele Emotionen, so ein großer Schock. Man realisiert das alles gar nicht", sagt er rückblickend.

Vor allem eines gehe ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf: "Ich bin einfach nur dankbar, dass der Schutzengel auf unserer Seite war. Das ist das, was zählt", so Lombardi. "Dass keinem etwas Schlimmeres passiert ist. Klar, der Schock sitzt tief, aber das wird vergehen, aber wir sind soweit gesund." Wie sehr ihn der Unfall belastet habe, sei ihm erst später bewusst geworden. "Wenn man nach Hause kommt, fangen die Gedanken an, verrückt zu spielen. Du hast Kinder, du hast Familie. Was wäre, wenn ...", schildert der Musiker. Das mache "einen fertig."

"Asozialer geht's nicht"

Neben dem eigentlichen Unfall beschäftigt Lombardi noch etwas anderes. Seinen Angaben zufolge sollen sich kurz nach dem Zusammenstoß zahlreiche Schaulustige an der Unfallstelle eingefunden haben. Während die Beteiligten noch unter Schock gestanden hätten, hätten manche seinen Namen gerufen oder sogar nach gemeinsamen Fotos gefragt. Für den Sänger ist dieses Verhalten schwer nachvollziehbar. "Asozialer geht's nicht. Aber auch das ist leider Teil meines Lebens", sagt er.

Nach einigen turbulenten Tagen versucht Lombardi nun, wieder nach vorne zu blicken. Erst vor wenigen Tagen hatte er seinen 34. Geburtstag mit einem Auftritt im Megapark auf Mallorca gefeiert. Anschließend stand ein Auftritt bei einem Familien- und Kinderfestival in Oberhausen auf dem Programm. Nun richtet sich seine Aufmerksamkeit auf seine Familie: In wenigen Tagen feiert sein ältester Sohn Alessio seinen elften Geburtstag.

Der Unfall am Sonntag war nicht das erste Mal, dass Lombardi Ärger im Straßenverkehr hatte. 2021 musste er seinen Führerschein wegen zu schnellen Fahrens für einen Monat abgeben. 2022 verlor er den Lappen dann wegen mehrerer Verkehrsverstöße für fast zwei Jahre. Erst nach einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) im April 2024 erhielt er ihn zurück.

Quelle: ntv.de, lpe

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