"Bin der Iran mit der Atombombe"Pocher und Lombardi rechnen mit ihren Ex-Frauen ab

Oliver Pocher und Pietro Lombardi nutzten ihren Podcast diesmal vor allem für eines: Frustabbau. Während Pocher erneut gegen Ex-Frau Amira Aly austeilt, rechnet Lombardi mit Sarah Engels ab.
Die aktuelle Folge von "Patchwork Boys" klang stellenweise weniger nach einem Podcast über moderne Familienmodelle als nach einer öffentlichen Abrechnung mit den Ex-Partnerinnen. Oliver Pocher und Pietro Lombardi machten ihrem Ärger jedenfalls ausführlich Luft.
Besonders Pocher beschäftigt weiterhin die Schwangerschaft seiner Ex-Frau Amira Aly. Die Moderatorin hatte im Mai bekannt gegeben, dass sie gemeinsam mit ihrem Partner Christian Düren ein Kind erwartet. Pocher stört nach wie vor, dass er davon nach eigenen Angaben nicht persönlich erfahren habe. Im Podcast erklärte er erneut, offiziell sei er bis heute nicht informiert worden. "Ich gehe davon aus, dass Amira weiterhin eine Fake-Schwangerschaft hat. Weil ich weiß es ja nur aus der Zeitung", sagte der Comedian.
Dass das Thema ihn noch immer beschäftigt, machte er mit weiteren Aussagen deutlich. Hinter den Kulissen scheint der Konflikt zwischen den Ex-Partnern weiterhin ungelöst zu sein. "Ich bin der Iran mit der Atombombe. Und die Urananreicherung ist wirklich schon fast durch", erklärte Pocher. Es sei ihm außerdem "so unfassbar scheißegal", wie seine Ex-Frau darüber denke.
Bereits nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft hatte Pocher öffentlich kritisiert, erst über Medienberichte davon erfahren zu haben. Auch bei der Geburt rechne er offenbar nicht mit einer persönlichen Information. Diese werde er vermutlich ebenfalls "aus der Presse erfahren".
Auch Pietro Lombardi teilt aus
Mit seinem Ärger war Pocher in der Podcast-Folge nicht allein. Auch Pietro Lombardi nutzte die Sendung, um seinem Frust über Ex-Frau Sarah Engels Luft zu machen. Auslöser war ein geplanter Mallorca-Urlaub mit Sohn Alessio (10), der laut Lombardi kurzfristig nicht zustande gekommen sei. Nach seinen Angaben seien Reise und Organisation bereits abgeschlossen gewesen.
"Ich darf nicht zu weit ausholen, sonst raste ich aus", sagte der Sänger. "Ich will einfach, dass man sich an Abmachungen hält." Nach eigener Darstellung sei ihm dadurch ein finanzieller Schaden entstanden. Das Geld wolle er sich zurückholen - notfalls, um es anschließend zu spenden. "Ich bin keine Marionette oder eine Puppe, wo man Spielchen machen kann", betonte Lombardi.
Bei aller Kritik an ihren Ex-Partnerinnen fanden die beiden Männer im Podcast auch Gemeinsamkeiten. Beide sehen sich als engagierte Väter, die Verantwortung übernehmen. "Wir sind wirklich für unsere Kinder da - sowohl emotional als auch körperlich als auch finanziell", erklärte Pocher. Gleichzeitig kritisierte er "die Respektlosigkeit von der anderen Seite, die da irgendwie rüberkommt". Lombardi möchte seine Aussagen nicht als Verbitterung verstanden wissen. Er sei mit seinem Leben und seinen Kindern glücklich. "Aber ich darf ja auch mal irgendwas sagen."