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"Hat nichts mehr zu verlieren" Plant Amber Heard ein Enthüllungsbuch?

Die US-Schauspielerin Amber Heard spricht über ihre Gefühle.

Will vielleicht weiter über Johnny Depp schreiben: Amber Heard.

(Foto: Evelyn Hockstein/Pool Reuters/AP)

Während Johnny Depp durch England tourt und ein neues Album plant, ist Amber Heard wohl noch mit dem Gerichtsverfahren gegen ihren Ex-Mann beschäftigt. Nun könnte es bald sogar ein Enthüllungsbuch von der Schauspielerin geben.

Der Gerichtsstreit zwischen Amber Heard und Johnny Depp in den USA ist zu Gunsten des "Fluch der Karibik"-Stars ausgegangen. Das letzte Wörtchen im Verleumdungsprozess könnte aber noch nicht gesprochen oder geschrieben sein. Einerseits deutete Heards Anwältin schon an, dass die Schauspielerin gegen das Urteil in Berufung gehen könnte. Andererseits hegt Heard mehreren US-Medien zufolge offenbar derzeit einen Plan B, um die knapp zehn Millionen US-Dollar Strafzahlung an ihren Ex-Mann stemmen zu können. Das Zauberwort: Enthüllungsbuch.

"An dieser Stelle hat sie nichts mehr zu verlieren und will alles erzählen", wird ein vermeintlicher Insider zitiert. "Amber geht davon aus, dass ihre Karriere in Hollywood vorbei ist." Über einen potenziellen Buch-Deal befinde sie sich bereits in ersten Gesprächen, heißt es weiter.

Hat sie wirklich nichts zu verlieren?

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Ob ein Enthüllungsbuch nach einer verlorenen Verleumdungsklage wirklich eine gute Idee wäre, darf jedoch ebenso bezweifelt werden wie die Aussage, dass Heard nichts mehr zu verlieren habe. "Depp und seine Anwälte werden alles lesen und sich alles anhören, was Heard zu sagen hat. Sollte sie eine Grenze überschreiten, was wahrscheinlich ist, wird sie ohne Zweifel mit einer neuen Verleumdungsklage wieder vor Gericht landen", wird ein Rechtsexperte namens Dror Bikel zitiert.

Johnny Depp und Amber Heard hatten 2015 geheiratet. Schon kurz darauf trennten sie sich. 2017 wurden sie geschieden. Depp hatte seine Ex-Frau wegen eines Artikels in der "Washington Post" verklagt, in dem sie behauptet hatte, Opfer häuslicher Gewalt zu sein. Am 1. Juni hatte eine Jury in Virginia festgestellt, dass Heard ihren ehemaligen Partner verleumdet habe, auch wenn er damals nicht namentlich genannt wurde. Sie wurde zu einer Strafe in Höhe von 15 Millionen US-Dollar verurteilt. 8,35 Millionen Dollar muss sie davon tatsächlich begleichen.

Quelle: ntv.de, cls/spot

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