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Trotz richterlichem BeschlussPolizei soll Marius Borg Høiby zu Mette-Marit geschmuggelt haben

17.06.2026, 16:29 Uhr
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Marius Borg Høiby und seine Mutter Mette-Marit (Archivbild). (Foto: Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPI)

Trotz Haft soll Marius Borg Høiby seine schwer kranke Mutter, Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, gleich mehrfach heimlich im Krankenhaus besucht haben - mit Unterstützung der Polizei.

Am heutigen Mittwoch verkündet das norwegische Königshaus, dass Kronprinzessin Mette-Marit eine neue Lunge transplantiert wurde. Wann genau die Operation stattgefunden hat, verrät der Palast nicht. Die Lungentransplantation sei aber "so weit erfolgreich verlaufen", zitierte das norwegische Königshaus Abteilungsleiter Arnt Fiane vom Universitätskrankenhaus in Oslo. Die Kronprinzessin werde jetzt für mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben müssen. 

Fast zeitgleich wurde Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby am Montag unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Mehrfach hatte er vor dem Urteil vergeblich Anträge auf Entlassung aus der Untersuchungshaft gestellt. Zuletzt mit der Begründung, bei seiner schwer erkrankten Mutter sein zu wollen. Das wurde Høiby per Gerichtsentscheid allerdings offiziell verwehrt.

Doch das norwegische Magazin "Se og Hør" berichtet nun, dass der 29-Jährige seine Mutter in den vergangenen Tagen angeblich unter "strengster Geheimhaltung" doch besuchen durfte.

"Mehrere Besuche" bei der Mutter

Er sei von der Polizei oder Gefängnispersonal für "mehrere Besuche" durch den Hintereingang in das Osloer Krankenhaus Rikshospitalet gebracht worden. Der Weg über den Hintereingang sei bewusst gewählt worden, um Fotos von Høiby zu verhindern. Dem Bericht zufolge soll der 29-Jährige seine Mutter besucht haben, nachdem er am Freitag in das Ila-Gefängnis bei Oslo verlegt worden war. Dieses befindet sich nicht einmal 20 Fahrminuten mit dem Auto vom Rikshospitalet entfernt.

Das Urteil gegen Høiby ist noch nicht rechtskräftig, er will Berufung einlegen. Er sitzt allerdings weiter in Untersuchungshaft. Einen Antrag auf Freilassung hatte das zuständige Gericht nach der Urteilsverkündung abgelehnt.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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