Unterhaltung

Vergleich mit "Truman Show" Prinz Harry fühlte sich "wie Tier im Zoo"

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Plauderte in dem Podcast auch über seine erste Zeit mit Meghan: Prinz Harry

(Foto: dpa)

Seit über einem Jahr lebt Prinz Harry mit seiner Frau bereits in den USA. Diesen drastischen Schritt scheint der Brite nicht im Geringsten zu bereuen. Sein royales Leben vergleicht er in einem Podcast nun mit dem Film "Die Truman Show". In Kalifornien fühle er sich dagegen viel freier.

Prinz Harry hat im Podcast "Armchair Expert" von US-Schauspieler Dax Shepard sein Leben als Royal mit dem Film die "Die Truman Show" verglichen. Auch habe er sich wie ein Tier im Zoo gefühlt. Privates sei sofort in der Presse ausgebreitet worden, erklärt Harry weiter. So auch die Anfänge seiner Beziehung zu Herzogin Meghan. Das habe ihm zu schaffen gemacht.

Um ihre Treffen geheim zu halten, seien sie sogar so weit gegangen, sich "inkognito" in einem Supermarkt zu treffen, während Meghan zu Besuch in London war. Sie hätten so getan, als würden sie sich nicht kennen: "Ich habe eine Basecap getragen, die ganze Zeit nach unten gestarrt und versucht, unerkannt zu bleiben", so Harry. Kommuniziert hätten die beiden via Handy und sich aus unterschiedlichen Teilen des Supermarktes Nachrichten geschickt.

Kreislauf von "Schmerz und Leiden" durchbrechen

Schon früh in seinen 20ern habe sich Harry die Frage gestellt, ob das royale Leben das richtige für ihn sei: "Ich will nicht hier sein. Ich möchte diesen Job nicht machen. Seht nur, was es mit meiner Mutter gemacht hat. Wie soll ich jemals sesshaft werden, eine Frau und eine Familie haben, wenn ich weiß, dass es wieder passieren wird?", so Harry weiter. Nachdem er Meghan getroffen hatte, habe er eine Therapie gemacht, die ihm dabei geholfen habe, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Bei der Erziehung von Archie und dessen Schwester, die im Sommer geboren wird, will der 36-Jährige demnach den Kreislauf von "Schmerz und Leiden" beim Aufwachsen durchbrechen. "Manchmal muss man Entscheidungen treffen und seine Familie an die erste Stelle setzen und seine geistige Gesundheit an die erste Stelle setzen", sagte er in "Armchair Expert".

Harry und Meghan waren vergangenes Frühjahr als arbeitende Mitglieder der königlichen Familie zurückgetreten und mit dem zweijährigen Söhnchen Archie nach Kalifornien gezogen. In der Nähe von Los Angeles könne er ein freieres Leben führen, so Harry: "Man kann hier herumlaufen und sich ein wenig freier fühlen. Ich kann mit Archie auf meinem Fahrrad fahren." In England hätte er "nie auch nur die Chance gehabt, das zu tun".

Quelle: ntv.de, lri/spot

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