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Drogen- und Waffenbesitz Rapper Maxwell kassiert saftige Geldstrafe

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Maxwell Kwabena drückt die Anklagebank des Amtsgerichts St. Georg.

(Foto: imago images/Andre Lenthe)

In den Texten der 187 Straßenbande geht es hart her, zumindest Gruppenmitglied Maxwell scheint es auch im echten Leben mit dem Gesetz nicht ganz genau zu nehmen. Der Gangster-Rapper muss eine Geldstrafe von 20.000 Euro bezahlen - und kommt damit noch gut weg.

Der Hamburger Rapper Maxwell von der Band 187 Straßenbande ist vom Amtsgericht St. Georg wegen Drogen- und Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Die Vorwürfe gegen das Mitglied der Rap-Gruppe hätten sich im Wesentlichen bestätigt, begründete die Richterin ihr Urteil.

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Der Rapper auf dem Weg in den Gerichtssaal, er filmt dabei die anwesenden Journalisten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im April 2018 waren bei dem heute 27-Jährigen Marihuana, Kokain, ein Schlagring sowie ein verbotenes Klappmesser gefunden worden. Im Juli 2018 waren zudem Marihuana und Konsumentenutensilien in einem Auto sichergestellt worden, in dem der Verurteilte als Beifahrer mitgefahren war.

Ein Teil der sichergestellten Drogen habe nicht dem Angeklagten gehört, ließ dieser in der Verhandlung durch seinen Anwalt erklären. Als Musiker sei er zur fraglichen Zeit regelmäßig auf Tour gewesen und habe Bekannte bei sich wohnen lassen. Laut Richterin war das nicht zu widerlegen. Mit der Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 200 Euro blieb sie unter der Forderung der Staatsanwältin, die mehr als 31.000 Euro gefordert hatte - nämlich 115 Tagessätze à 270 Euro.

Es sei schwierig, einen angemessenen Betrag auf Basis des Einkommens des Musikers zu schätzen, erklärte die Richterin. Das ist laut früherer Ermittlungen zwar erheblich, aber stark schwankend. Auf Grund der Corona-Pandemie dürfte es nach Einschätzung der Richterin derzeit geringer ausfallen. Ob man Rechtsmittel einlegen werde, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte Maxwells Anwalt.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa