In Jamaika erschossen?Rapper der Söhne Mannheims soll tot sein

Das Künstlerkollektiv Söhne Mannheims hat im Laufe seiner Geschichte viele Mitglieder. Eines von ihnen ist der Rapper Marlon B, der schon in den Anfangstagen bei der Formation mitmischt. Er soll nun Opfer eines Verbrechens geworden sein.
Beim Namen der Formation Söhne Mannheims denken viele natürlich sofort an Xavier Naidoo, der das Künstlerkollektiv 1995 mitgründete, als er noch alle seine sieben Sinne zusammenzuhaben schien. Doch nicht nur Naidoo gehört nun schon seit vielen Jahren nicht mehr zu der Gruppe. Im Laufe der Jahre haben die Söhne Mannheims auch viele andere Mitglieder kommen und gehen sehen.
Einer der Musiker, die bei dem Kollektiv dereinst für Rap-, Hip-Hop- und Reggae-Parts zuständig waren, war Marlon B. Der Sänger mit Wurzeln in Jamaika war bereits auf dem Debütalbum "Zion" aus dem Jahr 2000 zu hören und gehörte der Formation auch danach noch viele weitere Jahre an. Zuletzt war er jedoch kein aktives Mitglied der Gruppe mehr.
Zeitung berichtet über Gewaltverbrechen
Einem unbestätigten Bericht zufolge soll Marlon B. nun Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein. So veröffentlichte der Journalist Tobias Huch auf X einen Link zu einem Artikel der Nachrichtenseite "Jamaica Gleaner". In diesem wird über einen bewaffneten Überfall auf eine Bar im Küstenort Robins Bay berichtet, bei dem drei Menschen erschossen worden seien. Eines der Opfer sei der 60-jährige Bar-Besitzer Marlon James, heißt es in der Meldung.
Huch zufolge scheint es sich dabei um den Ex-Musiker Marlon B. zu handeln. "Ich habe gerade erfahren, dass der Sänger Marlon B. (Söhne Mannheims) tot ist. Er wurde in Jamaika erschossen, wo er eine Bar betrieb", schreibt der Journalist auf X. Dazu postete er ein altes Foto, auf dem er zusammen mit dem Rapper zu sehen ist. "Ein so lieber Kerl und wir haben uns gut verstanden, als wir gemeinsam ein Musikvideo gedreht haben", erklärt Huch und klärt im Chat zu seinem Post auf: Der Sänger habe mit vollem Namen Marlon B. James geheißen.
Eine Bestätigung der Nachricht lag zunächst nicht vor. Auf den Social-Media-Kanälen der Söhne Mannheims ließ sich dazu vorerst nichts finden.