Unterhaltung

Von Alec Baldwin angeschossen Regisseur Joel Souza verlässt Krankenhaus

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Hatte Glück im Unglück: Joel Souza.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Bei einem Filmdreh tötet Alec Baldwin mit einer Requisitenpistole versehentlich eine Kamerafrau. Auch der Regisseur des Streifens wird verletzt. Lebensgefahr herrscht bei Joel Souza aber nicht. Er darf das Krankenhaus wieder verlassen.

Regisseur Joel Souza befindet sich offenbar auf dem Weg der Besserung. Er war bei einem Unfall am Set des Westerns "Rust", bei dem Alec Baldwin versehentlich eine Kamerafrau mit einer Requisitenwaffe erschossen hat, verletzt worden.

Die Schauspielerin Frances Fisher, die ebenfalls eine Rolle in dem Film spielt, erklärte bei Twitter: "Regisseur Joel Souza hat mir gesagt, dass er das Krankenhaus verlassen hat." In einem weiteren Tweet schreibt Fisher abermals, dass Souza nicht mehr in der Klinik sei.

Keine Anklage gegen Baldwin

Die Polizei des Santa Fe County hatte zuvor bestätigt, dass es zu einem tödlichen Vorfall am Set des Films im US-Bundesstaat New Mexico gekommen war. Unter anderem das Branchenportal "Deadline" veröffentlichte ein Statement, in dem die zuständige Dienststelle bestätigt, dass Baldwin eine Requisitenwaffe abgefeuert hatte. Die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins kam ums Leben, der verletzte Souza wurde demnach in das Christus St. Vincent Regional Medical Center in Santa Fe gebracht.

Wie es zu dem Vorfall genau kommen konnte, wird derzeit noch untersucht. Ein Sprecher der Polizei hat "Deadline" bestätigt, dass Baldwin befragt worden sei. Es habe bisher keine Verhaftungen gegeben und es seien auch keine Anklagen erhoben worden. Ein Sprecher der Produktion bestätigte, dass die Dreharbeiten vorerst auf unbestimmte Zeit unterbrochen werden.

Der Fall erinnert stark an den tödlichen Unfall von Bruce Brandon Lee. Der Schauspieler und Sohn der Martial-Arts-Legende Bruce Lee war 1993 bei den Dreharbeiten des Films "The Crow - Die Krähe" getötet worden. Für die Produktion waren Patronen verwendet worden, die inkorrekt unschädlich gemacht wurden. Ein Fragment einer Kugel verfing sich offenbar unbemerkt im Lauf der Waffe. Als der Schauspieler Michael Massee (1952-2016) später beim Dreh mit Platzpatronen auf Lee schoss, wurde das Fragment durch den ausgelösten Druck in Richtung Lee geschleudert. Lee wurde getroffen und verstarb wenige Stunden später in einem Krankenhaus.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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