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"Scheißlangweilig" Ridley Scott lästert über Superhelden-Filme

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Kein Fan von Comic-Verfilmungen: Ridley Scott.

(Foto: picture alliance / Joel C Ryan/Invision/AP)

Helden der Leinwand hat Ridley Scott auch so einige erschaffen - vom "Gladiator" über "Robin Hood" bis hin zu "Thelma & Louise". Mit den zahlreichen Superhelden in Comic-Verfilmungen kann der Starregisseur dagegen so gar nichts anfangen, wie er nun erklärt. Mit seiner Meinung ist er nicht allein.

Eine weitere Regielegende geht knallhart mit dem Superhelden-Genre ins Gericht. Sir Ridley Scott hat im Gespräch mit der US-Webseite "Deadline" kein gutes Haar an Marvel- und DC-Filmen gelassen. Seiner Ansicht nach seien die meisten von ihnen "scheißlangweilig" und hätten miese Drehbücher.

Einmal in Fahrt, zieht Scott so richtig vom Leder: "Warum haben Superheldenfilme keine besseren Handlungen? (...) Meistens retten sie sich nur mit Spezialeffekten." Seiner Meinung nach würden die besten Filme von ihren Charakteren getragen, doch dafür taugten die unzähligen Marvel-Recken einfach nicht.

Als erster Regisseur hatte Martin Scorsese gegen das Genre ausgeteilt. Der "Taxi Driver"-Macher verglich Comic-Verfilmungen mit Attraktionen in Freizeitparks und zog daraus den Schluss, dass sie "kein Kino" seien.

"In Zombies verwandelt"

Auch "Dune"-Regisseur Denis Villeneuve äußerte unlängst Kritik. Vom "New Musical Express" (NME) wird er mit den Worten zitiert: "Vielleicht ist das Problem, dass wir uns zu vielen Marvel-Filmen gegenübersehen, die nicht mehr als ein 'Kopieren und Einfügen' der anderen sind." Er fürchte gar, dass "uns diese Art von Filmen in Zombies verwandelt haben", so Villeneuve.

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Ridley Scott gilt als einer der renommiertesten Regisseure Hollywoods und hat zahlreiche Kultstreifen und Blockbuster realisiert - von "Alien" (1979) und "Blade Runner" (1982) über "Thelma & Louise" (1991) und "Gladiator" (2000) bis hin zu "Robin Hood" (2010) und zuletzt "The Last Duel" (2021).

Scotts neuester Film ist "House of Gucci", der am 2. Dezember in die Kinos kommt. In ihm zu sehen sind unter anderem Lady Gaga, Al Pacino und Jared Leto. Der Streifen behandelt die Geschichte des Modezaren Maurizio Gucci, dessen Ex-Ehefrau den Auftrag zu seiner Ermordung gegeben haben soll.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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