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"Sicheres Umfeld" für Meghan? Royals wehren sich gegen Hetze im Internet

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Die Anfeindungen gegen Meghan (links) und Kate sind groß.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan kommt es vermehrt zu Anfeindungen auf den Social-Media-Kanälen des Königshauses. Gegen die teils rassistischen und sexistischen Kommentare möchten die Royals nun mit einem Leitfaden vorgehen.

Die britischen Royals gelten vielen als Vorbild in Sachen gutes Benehmen und Stil. Nun wollen sie auch in der digitalen Welt Maßstäbe setzen. Dafür hat das Königshaus nun Benimm-Richtlinien für seine Social-Media-Kanäle veröffentlicht. Jeder, der mit den Profilen der Royals in Kontakt trete, solle Höflichkeit, Freundlichkeit und Respekt zeigen, heißt es in dem Leitfaden.

Verboten sind Werbung, Verleumdungen, Betrug, Obszönitäten, Angriffe, Drohungen, Beleidigungen, Hass, Hetze, Aufrufe zur Gewalt oder eindeutig sexuelle Inhalte. Auch jegliche Diskriminierung verbitten sich die Royals. Wer sich nicht an die Regeln halte, müsse damit rechnen, dass die Beiträge gelöscht und der Autor blockiert werde. Zugleich würden unter Umständen strafrechtlich relevante Äußerungen an Ermittlungsbehörden weitergereicht.

Die Richtlinien sollen demnach helfen, ein "sicheres Umfeld" für die royalen Social-Media-Kanäle zu schaffen. Spekuliert wird, dass der Vorstoß eine Reaktion des Königshauses auf wachsende Anfeindungen gegen Herzogin Meghan und Herzogin Kate seien. Die meisten Kommentare auf den royalen Accounts sind rassistisch und sexistisch. Besonders um Prinz Harrys hochschwangere Ehefrau Meghan sind viel Klatsch und aggressive Stimmung im Internet im Umlauf, angefacht von britischen Boulevardblättern.

Einerseits wird dabei immer wieder Meghans schwieriges Verhältnis zu Familienmitgliedern in den USA ausgeweidet und andererseits wird ihr eine deftige Fehde mit Kate nachgesagt. Schon kurz nach dem Bekanntwerden von Harrys und Meghans Beziehung 2016 hatte Harry "Sexismus und Rassismus von Trollen in sozialen Netzwerken" sowie einen rassistischen Unterton in Teilen der britischen Presse gegenüber seiner Freundin beklagt.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa

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