Unterhaltung

Finnische Metal-Heroen Sänger von Children of Bodom ist tot

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Wurde nur 41 Jahre alt: Alexi Laiho.

(Foto: imago images/Lehtikuva)

Bekannt war Alexi Laiho vor allem als Frontmann und Gründungsmitglied der Band Children of Bodom. Doch auch in anderen Metal-Gruppen wie Sinergy oder Kylähullut wirkte der Finne mit. Nun ist er mit lediglich 41 Jahren gestorben.

Der finnische Sänger, Gitarrist und Gründer der Melodic-Death-Metal-Band Children of Bodom, Alexi Laiho, ist tot. Das geht aus einem Statement hervor, das auf seinem offiziellen Instagram-Account veröffentlicht wurde.

Demnach starb Laiho völlig unerwartet bereits vergangene Woche in Helsinki. Er habe die letzten Jahre unter "schweren gesundheitlichen Problemen" gelitten, heißt es weiter. Er wurde nur 41 Jahre alt.

Auftritte beim Wacken

Laiho gründete Children of Bodom gemeinsam mit Schlagzeuger Jaska W. Raatikainen im Jahr 1993. Mit der Band feierte er nicht nur in seiner finnischen Heimat Erfolge, wo Children of Bodom mit sechs Alben die Spitze der Charts eroberten. In Deutschland etwa schaffte es das letzte, 2019 erschienene Album der Gruppe namens "Hexed" bis auf Platz neun der Hitparade.

Im Rahmen ihrer Tourneen, die Children of Bodom um den Globus führten, trat die Gruppe mehrfach auch auf dem Wacken Open Air auf. Ihr letztes Konzert spielten die Finnen im Dezember 2019, ehe sie die Band auflösten. Danach rief Laiho, der auch in Bands wie Sinergy oder Kylähullut aktiv war, die Gruppe Bodom After Midnight ins Leben.

Im vergangenen Jahr entstanden drei Songs und ein Musikvideo der neuen Formation, die posthum noch veröffentlicht werden sollen. "Wir sind völlig niedergeschlagen von dem plötzlichen Tod unseres lieben Freundes und Bandmitglieds. Worte können den Schock und die Trauer, die wir empfinden, nicht beschreiben", so die verbliebenen Musiker von Bodom After Midnight.

"Absolut geschockt"

In den vergangenen Jahren habe Laiho, so heißt es in dem Statement weiter, die Rolle als Stiefvater seiner Patchworkfamilie sowie als Onkel und Patenonkel genossen. "Besonders in den letzten Jahren haben diese wichtigen familiären Bindungen eine willkommene Balance in sein Leben und das aktive Touren gebracht", heißt es.

Auch Laihos Schwester ist "absolut geschockt und am Boden zerstört" und bittet "um Privatsphäre und Verständnis in diesen schwierigen Zeiten". Das Begräbnis ihres kleinen Bruders werde "privat stattfinden".

Die Ehefrau des Gitarristen, Kelli Wright-Laiho, kommt in dem Statement ebenfalls zu Wort: "Alexi war der liebevollste und beste Ehemann und Vater. Unsere Herzen sind für immer gebrochen." Laut einem Instagram-Beitrag vom 11. Dezember von Wright-Laiho waren sie und der Musiker etwas mehr als drei Jahre verheiratet.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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