Unterhaltung

Ärger über Parodie Trump will "Saturday Night Live" abschaffen

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Alec Baldwin und Kate McKinnon als Donald Trump und Hillary Clinton.

(Foto: AP)

In der US-Sendung "Saturday Night Live" kommt Donald Trump nicht gut weg. Das geht dem US-Präsidentschaftsbewerber gehörig auf die Nerven. Er greift die Show an und beschwert sich über die Medien.

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US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat genug von den Parodien auf ihn und seine Familie in der Late-Night-Show "Saturday Night Live" (SNL). Auf Twitter beschwerte er sich über die Spottvideos der Sendung, die ihn seit Wochen verunglimpfen: "Es wird Zeit, die langweilige und unlustige Show einzustellen", schrieb der Republikaner.

Bei SNL wird Trump durch den Schauspieler Alec Baldwin verkörpert, der sogleich auf die Beschwerde des Immobilienunternehmers reagierte: "Es sieht so aus, als würde Trump es nicht mögen, aber niemand schert sich darum", entgegnete der 58-Jährige. Gemeinsam mit Kate McKinnon als Hillary Clinton spielt Baldwin unter anderem die Präsidentschaftsdebatten nach. In der dazugehörigen Ankündigung wird Clinton bereits als Präsidentin bezeichnet.

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Zudem veröffentliche SNL ein Musikvideo mit dem Namen "Melanianade", in dem Trumps Frau Melania, seine Töchter Ivanka und Tiffany, seine Kampagnenmanagerin Kellyanne Conway und eine Freundin des Politikers auftreten. Der Clip basiert auf Beyoncés Song "Sorry" und nimmt Bezug auf das Skandalvideo, in dem Trump sich gemeinsam mit Billy Bush abfällig über Frauen äußerte. In dem Musikvideo erklärt Melania unter anderem, dass sie Trump verlassen und es ihr nicht leid tun werde.

Trump wirft den Medien derweil vor, sich in den US-Wahlkampf einzumischen und die Wähler zu manipulieren. Dabei war der 70-Jährige im vergangenen Jahr noch selbst bei SNL zu Gast. Zuletzt konnte allerdings seine Konkurrentin Clinton in der Sendung punkten. Die Demokratin spielte in einem Sketch die Barfrau Val, die Hillary Clinton - gespielt von McKinnon - Trost spendet.

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Quelle: ntv.de, lsc