Unterhaltung

"Mindestens bis 100"Udo Lindenberg meldet sich aus dem Krankenhaus

29.05.2026, 15:44 Uhr
00:00 / 02:56
Udo-Lindenberg-Panikrocker-und-Maler-eroeffnet-die-Ausstellung-seiner-Werke-unter-dem-Motto-Keine-Panik-in-Werl-Das-Udo-Lindenberg-Universum-Im-Mai-wird-der-Kuenstler-80-Jahre-alt
Peilt die 100 an: Udo Lindenberg. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Nachricht, Udo Lindenberg sei ins Krankenhaus eingeliefert worden und werde womöglich wochenlang ausfallen, sorgt am Freitagmorgen für Beunruhigung. Jetzt meldet sich der Panikrocker selbst aus der Klinik und beschwichtigt.

Es ist eine Reaktion im typischen Udo-Lindenberg-Stil, frei nach dem Motto "Nur keine Panik auf der Titanic". Die am Freitagmorgen von vielen mit Besorgnis aufgenommene Nachricht, dass er in ein Hamburger Krankenhaus gebracht worden sei, kommentierte der 80-Jährige wenig später mit lakonischen Worten.

"Ich lass' mir gerade mal wieder von den Doktoren meine lästige Gastritis verscheuchen - die schaut ja leider ab und zu vorbei. Und wenn ich schon mal dabei bin, kriegt der ganze Body gleich seinen Check-up", sagte Lindenberg der "Bild"-Zeitung. Er gehe jedes Jahr zur Vorsorgeuntersuchung. "Kann ich nur jedem empfehlen, wenn man in ein gewisses Alter kommt. Der Laden soll ja schließlich noch ein bisschen durchhalten. Mindestens bis 100!", so der Panikrocker.

Nach "Bild"-Informationen hatte Lindenbergs Hausarzt bei dem Sänger eine Entzündung der Magenschleimhaut festgestellt. "Vor diesem Hintergrund hat sich Udo Lindenberg entschieden, die notwendige Behandlung mit dem ohnehin vorgesehenen Routine-Check in der Klinik zu verbinden", teilte der Zeitung zufolge das Team des Musikers mit.

"Geflasht, geplättet, gerührt"

Lindenberg hatte erst vor Kurzem, am 17. Mai, seinen 80. Geburtstag gefeiert und danach einen kurzen Urlaub in Schottland verbracht. Seine Nachricht aus der Klinik nutzte er nun auch dazu, sich für die "Welle an Liebe und guten Wünschen" zu bedanken. "Ich bin echt völlig geflasht, geplättet, gerührt und glücklich."

Dass der Sänger im Krankenhaus behandelt wurde, war durch eine Mitteilung der Brost-Stiftung bekannt geworden. Sie betreut in Lindenbergs Geburtsstadt Gronau in Westfalen ab dem 4. Juni eine Ausstellung unter dem Motto "Udo L. lebt im Hotel. Exclusive Einblicke in meine Panik-Zentrale". Zur Eröffnung sollte Lindenberg am 3. Juni eigentlich persönlich anreisen. Aber die Stiftung teilte mit: "Udo Lindenberg befindet sich zurzeit in krankenhäuslicher Behandlung und kann leider nicht teilnehmen."

Laut "Bild"-Zeitung hieß es seitens der Stiftung auch, Lindenberg werde "auf Anraten seiner Ärzte in den kommenden Wochen eine Auszeit benötigen". Zudem berichtete das Blatt über kardiologische Checks, denen sich der Sänger in der Klinik unterziehe.

Quelle: ntv.de, vpr

PopmusikRockmusikUdo LindenbergMusik