Unterhaltung

Böses Erwachen am Morgen danachWiesn-Abend kostet Frédéric Prinz von Anhalt 38.000 Euro

06.10.2026, 10:57 Uhr
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Frédéric Prinz von Anhalt hat auf dem Oktoberfest tief ins (Champagner-)Glas geschaut. (Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Frédéric Prinz von Anhalt feiert feuchtfröhlich auf dem Münchner Oktoberfest. Der Kater kommt am Morgen danach. Der 83-Jährige bleibt auf einer Rechnung über 38.000 Euro sitzen. Schuld sei eine "Hollywood-Clique" gewesen.

"Ich war total besoffen." Mit diesen Worten fasst Frédéric Prinz von Anhalt einen Partyabend auf dem Münchner Oktoberfest zusammen, der ihm aktuell so einige Schlagzeilen einbringt. Laut Bericht der "Abendzeitung" (AZ) soll der 83-jährige Witwer von Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor in Käfers Wiesn-Schänke gefeiert haben. Angeblich auf Einladung einer "Hollywood-Clique", deren Mitglieder er allerdings nicht konkret benennt. Da Bier "nicht sein Ding" sei, habe er sich stattdessen zu Champagner überreden lassen. Dieser sei in Magnumflaschen bestellt worden. Entsprechend feuchtfröhlich soll der Abend verlaufen sein, was den vom Prinzen zu Beginn beschriebenen stark alkoholisierten Zustand erklärt.

Als es zum Bezahlen der Zeche gekommen sei, seien seine Begleiter verschwunden - so zumindest die Erinnerung des Prinzen. Die komplette Rechnung über 38.000 Euro habe er allein beglichen. Er vermutet, dass seine Tischgenossen seine American Express Centurion Card, die legendäre "schwarze Karte", gesehen und daraus ihre Schlüsse gezogen haben. Dementsprechend hätten sie wacker weiter bestellt und sich dann davongemacht - in der sicheren Annahme, dass er flüssig genug sei, die Zeche des Abends zu zahlen. "Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38.000 Euro", empört sich von Anhalt gegenüber der "AZ" ob der hohen Summe. Irgendwer habe ihn im Anschluss an das Zechgelage in sein Hotel gebracht, wo er am Morgen danach komplett angezogen auf seinem Bett liegend aufgewacht sei.

Wegen der selbst für ihn offenbar ungewöhnlich hohe Abbuchung, habe sich dann sogar American Express bei ihm gemeldet, um nachzufragen, ob mit seiner Karte alles in Ordnung sei oder sie möglicherweise gestohlen wurde, erklärte der 83-Jährige der "AZ".

"Schweinepriester"

Die ominöse "Hollywood-Clique", die sich in Luft aufgelöst haben soll, bezeichnet er rückblickend als "Schweinepriester". Mit der Kellnerin habe er allerdings nicht diskutieren wollen: "Die arme Frau kann ja nichts dafür." Die Rechnung will er am Tisch liegengelassen haben, so der Prinz, der zuletzt öfter in Reality-TV-Formaten zu sehen war. Daher lasse sich auch nicht mehr nachvollziehen, wie genau es zu der Summe von den 38.000 Euro gekommen sein könnte.

Auf Anfrage von RTL gibt sich Frédéric Prinz von Anhalt dennoch verhältnismäßig unaufgeregt. Er sei aktuell in Budapest: "Ich kümmere mich um das Ganze, wenn ich in München bin."

Quelle: ntv.de, csp

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