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Fünf Jahre royale Perfektion William und Kate feiern Hölzerne Hochzeit

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(Foto: imago stock&people)

Fünf Jahre sind seit der pompösen Hochzeit von Prinz William und seiner Kate vergangen. Seitdem besticht das Paar durch Volksnähe und Noblesse. Waren die Briten am Anfang noch kritisch, lieben sie heute die heimlichen Stars der britischen Krone.

Prinz William und seine Kate feiern Hölzerne Hochzeit. Vor genau fünf Jahren gaben sich der Enkel von Queen Elizabeth II. und die bürgerliche Unternehmertochter Catherine Middleton in Westminister Abbey das Ja-Wort. Seitdem gelten sie als das beliebteste Paar im englischen Königshaus und reisen als Markenbotschafter der Krone um die Welt.

Dabei versprüht das Paar stets royale Eleganz - ohne jedoch den Kontakt zum Volk zu verlieren. Doch nicht nur die Briten lieben ihren künftigen König und seine Ehefrau. Überall auf der Welt eifern Menschen William und Kate nach. Sie gilt gar als Modeikone, er als sportlich-loyaler Sympathieträger. Gekrönt wird dieses dynamische Duo nur noch von ihren beiden Kindern.

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Knapp eineinhalb Jahre nach ihrer Heirat erwartet Kate das erste Baby. Im Juli 2013 kommt Prinz George zur Welt. England hat einen Thronfolger, der mit blonden Haaren und roten Wangen das Volk verzückt. Drei Jahre später wird seine Schwester Charlotte geboren. Sie verdrängt ihren Onkel Harry auf Platz fünf der Thronfolge.

Ein Märchen wird wahr

Generell gibt sich das Paar volksnah, teilt regelmäßig Fotos aus Alltag und Familienleben mit der Welt, betreibt einen eigenen Twitteraccount und präsentiert sich stets höflich und wortgewandt. Mit Kate zog eine Frau aus dem Volk in den Buckingham Palace ein. Damals musste sie sich stets dem Vergleich mit Williams Mutter, Diana Spencer, stellen. Auch Prinzessin Diana kam aus einfacheren Verhältnissen, war als Erzieherin tätig, stammte allerdings aus einer Adelsfamilie.

Bevor Kates Eltern einen Versandhandel für Partyzubehör aufzogen, waren sie im Flugverkehr tätig - Carole Middleton als Stewardess und Michael Middleton als Flugdienstberater. Ihre Vorfahren waren hingegen Bergleute. Trotzdem wird den Middletons bis heute der Vorwurf gemacht, sie hätten die Karriere ihrer ältesten Tochter minutiös geplant. 2001 begann Kate ein Kunstgeschichtestudium am St. Andrews College, an dem auch Prinz William eben jenes Fach studierte. Im zweiten Studienjahr bezogen William und Kate dann gemeinsam mit drei Kommilitonen eine Studenten-WG und wurden ein Paar. 2007 kam es dann zur kurzzeitigen Trennung.

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Familienidylle mit George und Charlotte.

(Foto: imago/Starface)

Drei Jahre später machte der heute 33-Jährige seiner fünf Monate älteren Freundin mit dem Ring seiner verstorbenen Mutter im Kenia-Urlaub einen Antrag. Nur ein Jahr später folgte die pompöse Hochzeit, die über zwei Milliarden Menschen im Fernsehen verfolgten. Seitdem darf sich Kate, die in einem traditionellen Brautkleid des britischen Designers Alexander McQueen begeisterte, als Herzogin von Cambridge bezeichnen.

Designerbrautkleid und Pippas Po

Neben dem Brautpaar waren vor die Trauzeugen die Stars des Spektakels. Erstmals fiel der Blick auf Kates jüngere Schwester Philippa, genannt Pippa, und ihre Kehrseite. In einem fließenden weißen Kleid kam dieser besonders gut zur Geltung. An Williams Seite stand sein jüngerer Bruder Harry, der in seiner Jugend vor allem durch viele Skandale auf sich aufmerksam machte. Bis heute sähen viele gerne eine Liebe zwischen Harry und Pippa aufkeimen, doch bisher gibt es dafür keine Anzeichen.

Die Vermählung der Nummer zwei in der britischen Thronfolge verschlang Millionen Pfund - für die natürlich die Königsfamilie aufkam. Allein für die Sicherheitsmaßnahmen - circa 5000 Polizisten waren im Einsatz - wurden 25 Millionen Euro fällig. Die britische Regierung erklärte den 29. April zum Nationalfeiertag, was nach Berechnungen des Wirtschaftsministeriums zu Einbußen in Höhe von über drei Milliarden Euro führte. Der britische Unternehmerverband taxierte die Produktionsausfälle auf über sechs Milliarden Euro.

Mittlerweile sind solche Probleme beinahe vergessen. Das künftige Königspaar führt ein vorbildliches Ehe- und Familienleben und sorgt für wenige Skandale. William nimmt seine Repräsentationspflichten und karitativen Aufgaben wahr und arbeitet nebenbei als Pilot eines Rettungshubschraubers. Kate kümmert sich um die Kinder und den Haushalt im Kensington-Palast und widmet sich ebenfalls gemeinnützigen Zwecken. Die zwei Sympathieträger polieren den etwas matten Glanz des Hauses Windsor gründlich auf und tragen somit enorm zum Erfolg der britischen Monarchie bei.

Quelle: ntv.de, lsc