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Zwangsversteigerung ihres HausesMelanie Müller droht das nächste Ungemach

26.02.2026, 16:51 Uhr
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Melanie Müller: Verliert sie nun auch noch ihr Haus? (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Weil sie den Hitlergruß gezeigt hat, ist Melanie Müller bereits verurteilt. Weiterer Ärger droht ihr, nachdem sie einen Behindertenausweis gefälscht haben soll. Und auch finanziell geht es ihr anscheinend nicht rosig. So soll ihr Haus in Leipzig jetzt zwangsversteigert werden.

Ach, könnte man die Zeit doch noch einmal zurückdrehen. Zurück zum Jahr 2014, als Melanie Müller durchaus charmant und mit sächsischer Kodderschnauze bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" zur Dschungelkönigin gekrönt wurde und 100.000 Euro Siegprämie einsackte.

Doch seither ist viel passiert. Nicht nur das Image der ehemaligen Pornodarstellerin aus Oschatz hat in jüngerer Zeit schwer gelitten. Auch finanziell ging es für Müller allem Anschein nach bergab. Und das, obwohl sie für ihren Sieg bei "Promi Big Brother" 2021 ein weiteres Mal 100.000 Euro kassierte.

Erst im Januar verlor Müller den Berufungsprozess, nachdem sie bereits in erster Instanz wegen Zeigen des Hitlergrußes bei einem Konzert 2022 und des Besitzes von Drogen verurteilt worden war. Die heutige Party-Schlager-Sängerin legte erneut Revision gegen den Richterspruch ein - auch wenn die gegen sie verhängte Strafe letztlich drastisch reduziert wurde.

Versteigerung am 7. Mai

War ihr in erster Instanz noch die Zahlung von insgesamt 80.000 Euro aufgebrummt worden, soll sie nun nur noch 3500 Euro in Form von 70 Tagessätzen à 50 Euro berappen. Der Grund: Finanziell soll es um sie deutlich schlechter stehen als zunächst angenommen. Laut "Bild"-Zeitung hatte Müller zu diesem Zeitpunkt allein 150.000 Euro Schulden beim Finanzamt angehäuft. Bei anderen Gläubigern soll sie mit über 40.000 Euro in der Kreide gestanden haben.

Dazu scheint nun auch diese Nachricht zu passen: Wie RTL herausgefunden hat, ist für den 7. Mai die Zwangsversteigerung von Müllers Haus im Leipziger Ortsteil Wahren terminiert. Die Immobilie ist demnach auf der Seite des Leipziger Amtsgerichts für Zwangsversteigerungen gelistet.

Konkret handelt es sich um ein ehemaliges Bahnhofsgebäude, das zu Wohn- und Geschäftszwecken umfunktioniert wurde. Die Gesamtmietfläche von knapp 600 Quadratmetern teilt sich auf eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss, eine geplante Einliegerwohnung mit 83 Quadratmetern sowie eine weitere große Wohneinheit mit 363 Quadratmetern auf zwei Etagen auf. Auch mehrere Parkplätze und ein ehemaliges freistehendes Toilettenhäuschen sollen sich auf dem Grundstück zur Immobilie befinden, die mutmaßlich 1902 errichtet wurde.

Strafbefehl wegen Urkundenfälschung

2020 erfolgte eine umfangreiche Modernisierung der historischen Gemäuer. Der Gutachter schätzt den Marktwert aktuell auf rund 800.000 Euro.

Nach RTL-Informationen befindet sich das Haus derzeit tatsächlich noch in Müllers Besitz. Am Briefkasten weise ein Zettel darauf hin, dass hier Post für sie eingeworfen werden soll. Müllers Anwalt wollte RTL gegenüber keine Stellung beziehen. Die 37-Jährige selbst reagierte auf eine Anfrage zunächst nicht.

So könnte Melanie Müller schon bald ihr bisheriges Zuhause verlieren. Doch damit noch nicht genug des Ärgers. Auch einen gegen sie erlassenen Strafbefehl hat sie am Hacken. Der Vorwurf: Müller soll einen Behindertenausweis gefälscht haben und diesen ausgerechnet während eines Gerichtstermins im August 2024 hinter die Windschutzscheibe ihres SUVs geklemmt haben, um auf einem Behinderten-Parkplatz zu parken. Sie hat gegen den Strafbefehl wegen Urkundenfälschung Einspruch eingelegt.

Quelle: ntv.de, vpr

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