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"Die Höhle der Löwen" Investoren im Deal-Rausch

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Darauf ein "JoyBräu": Die Löwen stoßen an.

(Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Manchmal klappt einfach (fast) alles. In Der Löwenhöhle reicht man sich diesmal beinahe durchgehend die Hände. Mit dabei: Blumentöpfe der besonderen Art, schneeweiße Sneakers und Arbeitsplätze auf Leihbasis.

Wer auf dem Fußballplatz schon einmal einen Hattrick erzielt, beim Kegeln alle Neune abgeräumt, oder beim Samstagslotto die richtigen sechs Zahlen auf dem Schirm hatte, der kennt diesen Moment, in dem das Leben einem kurzzeitig zuruft: "Heute geht alles!" Auch in der Löwenhöhle fällt der Augenblick des ultimativen Triumphes in regelmäßigen Abständen mit der Tür ins Haus.

In Folge drei der aktuellen Staffel füllt dieser Moment fast die komplette Sendung aus. Soll heißen: Beinahe nach jedem Pitch des Abends ballt man sowohl auf den Investorenstühlen als auch im Präsentationsbereich die Fäuste. Einzig für die beiden Zukunftsvisionäre René Renger und Marcus Weidig aus Braunschweig ("NOVUS") endet der Besuch in der Löwenhöhle mit einer Enttäuschung. Für die beeindruckende Präsentation ihres ultraleichten Premium-Elektro-Leichtkraftrads ernten die beiden Braunschweiger zwar staunende Blicke und viel Applaus. Aber für eine Deluxe-Investition in Höhe von 1,6 Millionen Euro reicht es am Ende leider nicht.

"Da sind wir dabei!"

Mehr Erfolg haben die beiden Blumentopf-Freunde Jeffrey Javelona und Valentin Muckle aus Freiberg am Neckar. Mit ihren handgefertigten Magnet-Steintöpfen will das Zimmerpflanzen-Duo für mehr Chic und Stil im Wohnbereich sorgen. Ralf Dümmel hat diesmal zwei besonders grüne Daumen mit am Start und fragt ganz ungeniert: "Für 30 Prozent der Anteile würde ich es machen. Wie sieht's aus?" Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: "Da sind wir dabei!", jubeln die beiden "Botanyia"-Gründer.

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Auch Ralf Dümmel hat gern saubere Schuhe.

(Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Einmal in Schwung legt Ralf Dümmel gleich nach. Sneakers-Fan und Jura-Studentin Lina Bouhmidi aus Frankenthal hat keine Lust mehr auf dreckige Schuhnähte. Mit ihrer in der hauseigenen Garage zusammengebrauten Reinigungstinktur sollen teure Sportschuhe in Zukunft auch nach dem Walk über Felder und Wiesen nichts an Wert einbüßen. "Ich wäre gerne Teil der Geschichte", verkündet der Regale-König. "Die stärkste junge Gründerin, die ich bisher hier gesehen habe" (O-Ton Carsten Maschmeyer) ergreift die Chance und nimmt das Angebot von Ralf Dümmel (75.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile) dankend an.

Keller, Leichen, Prost!

Nach so viel Spaß und Freude stößt man gerne an - am besten mit frischgebrauten Protein-Bieren aus dem Hause "JoyBräu". Die beiden trinkfesten Gründer Erik Dimter und Tristan Brümmer aus Hamburg haben bisher satte zwei Millionen Euro aus Eriks "Familienkasse" in die Entwicklung ihrer Bier-Revolution einfließen lassen. Das imponiert vor allem Nils Glagau, der sich eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft mit den "JoyBräu"-Gründern vorstellen kann. Wichtig wäre nur eine Sache: "Wehe, da liegen noch irgendwelche Leichen im Keller!", warnt der bärtige Investor, ehe er sich von seinem Stuhl erhebt und seinen beiden neuen Geschäftspartnern die erhobenen Daumen zeigt.

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Fehlt noch der imposanteste und nachhaltigste Pitch des Abends. Hier kommt der Berliner Kommunikationsdesigner Karsten Kossatz ins Spiel. Mit seiner "digitalen Plattform für einen Arbeitsschreibtisch in der Nähe" ("independesk") trifft er bei den Löwen voll ins Schwarze. Der Traum von der europaweiten Flexibilisierung von Arbeitsplätzen nimmt in Windeseile reale Formen an, denn sowohl Dagmar Wöhrl und Nils Glagau als auch das Duo Carsten Maschmeyer und Georg Kofler sind heiß auf eine Kollaboration mit dem jungen Gründer von der Spree.

"Verhandle hart!"

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Der muss sich aber vor der Entscheidung noch einmal kurz zurückziehen. Der Telefonjoker soll die Richtung vorgeben: "Bist du der Richtige für dein Produkt? Dann verhandle hart!", empfiehlt der unbekannte Berater. Und das macht Karsten Kossatz dann auch. Wenige Minuten später hat er schließlich die beiden Löwen Carsten Maschmeyer und Georg Kofler an der Angel. Nun werden demnächst also nicht mehr nur Autos, sondern auch Schreibtische im großen Stil "verliehen". "Die Höhle der Löwen" macht's möglich.

"Die Höhle der Löwen" läuft immer montags um 20.15 Uhr bei Vox. Sonntags um 15.10 Uhr wird die Sendung bei ntv wiederholt. Zudem ist sie jederzeit auf TVNOW abrufbar. Mehr Informationen zur Sendung finden Sie auch bei vox.de.

Quelle: ntv.de

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