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Wieder was gelernt Corona-Betrüger haben leichtes Spiel

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(Foto: picture alliance / dpa)

In der Corona-Krise verlagert sich die Kriminalität teilweise ins Internet. Während die Zahl der Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle gesunken ist, boomt der Online-Betrug. Im Netz versuchen etliche Betrüger, von der Krise zu profitieren.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Wer aktuell nach Atemschutzmasken im Internet sucht, wird auf etliche Wucher-Angebote stoßen. Manche Menschen versuchen, die Corona-Krise zu nutzen, um ein gutes Geschäft zu machen. Aber wer es übertreibt, kann dafür belangt werden. Wucher-Angebote sind in Extremfällen strafbar und den Anbietern drohen Geld- und im schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen.

Ein kritischer Blick auf den Preis lohnt sich aber nicht nur bei Wucher-Angeboten. Im Internet finden sich zurzeit auch verblüffend günstige Angebote für Atemschutzmasken oder sonstige knappe Güter. Viele dieser Angebote trudeln per Mail bei den Verbrauchern ein, sagt Iwona Husemann von der Verbraucherzentrale NRW.

"Wir raten grundsätzlich dazu, sich die Absender-E-Mail genau anzugucken. Und wenn die E-Mail-Adresse ganz stark vom Firmennamen abweicht, dann rate ich dazu, die Mail zu löschen. Bei unbekannten Absendern sollte man die Anhänge auch nicht öffnen, denn darin kann sich Schadsoftware verstecken. Wenn am Ende der E-Mail eine Firma genannt wird, kann man im Internet ja selbst mal mit einer Suchmaschine nachschauen: gibt es diese Firma überhaupt? Was sagen andere Verbraucher darüber?"

Sogenannte Fake-Shops lassen sich häufig auch über ein unzureichendes Impressum entlarven. Selbst bei vermeintlichen Gütesiegeln, sollten sie misstrauisch bleiben. Teils werden die vermeintlichen Siegel bloß als Bilddatei in die Internetseite eingefügt, um Vertrauen aufzubauen.

Wie wir uns vor Cyberkriminellen in der Corona-Krise schützen können, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Warum werden Pandemien immer wahrscheinlicher? Was bedeutet die Corona-Krise für die deutschen Brauereien? Wie wurde Ischgl zur Virenschleuder Europas? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, sks

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