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Wieder was gelernt Wie Afrika die Corona-Krise meistert

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(Foto: picture alliance/dpa)

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie haben Experten vor Millionen Toten in Afrika gewarnt. Doch bislang hat sich das Virus auf dem Kontinent vergleichsweise langsam ausgebreitet. Das hängt unter anderem mit wertvollen Erfahrungen aus der Ebola-Bekämpfung zusammen.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Als sich das Coronavirus schon längst in Europa, den USA und in Südamerika ausgebreitet hatte, gab es in Afrika noch vergleichsweise viele Corona-freie Regionen. Doch spätestens als am 8. März der erste Corona-Todesfall auf dem Kontinent gemeldet wurde, warnten viele Beobachter vor einer humanitären Katastrophe. Doch auch drei Monate nach dem ersten Todesfall ist die Lage nicht so schlimm wie befürchtet. Zwar gibt es längst in jedem afrikanischen Staat bestätigte Fälle und fast überall Tote, die Zahlen sind aber viel niedriger als in Europa, Asien oder Amerika.

Das hat mehrere Gründe, erklärt Daniel Geiger. Er forscht an der Universität Hamburg zum Umgang mit Krisen und Katastrophen.

"Afrika ist natürlich nach wie vor nicht so stark von internationalen Reiseaktivitäten betroffen wie Europa oder Nordamerika. Es reisen einfach weniger Leute, und das dämmt die Verbreitung des Virus ein. Zum anderen ist es so, dass viele zentral-, west- und ostafrikanische Länder tatsächlich Erfahrung haben im Umgang mit Viren, vor allem durch die Ebola-Epidemien 2015 und 2018/2019. Dadurch waren sie sehr gut vorbereitet. Und sie haben frühzeitig mit relativ drastischen Maßnahmen reagiert."

Welche Maßnahmen das sind, in welchem Bereich das ostafrikanische Uganda sogar Deutschland abhängt und warum die Gefahr in Afrika trotzdem längst nicht gebannt ist, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Was kann die Corona-App? Was passiert, wenn es keinen Corona-Impfstoff gibt? Und bekommen wir durch Corona wieder mehr Produkte "Made in Germany"? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, sks