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Wieder was gelernt Die Psychotricks beim Onlineshopping

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(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

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Im vergangenen Jahr haben Onlineshops in Deutschland 53 Milliarden Euro umgesetzt, dieses Jahr sollen es knapp 60 Milliarden werden. Kein Wunder, der Onlinekauf ist schnell und unkompliziert. Erst recht an Tagen wie dem Black Friday oder Cyber Monday, wenn die Shops mit Rabattaktionen locken.

Mit welchen Tricks Anbieter wie Amazon arbeiten und welche Rolle der optische Eindruck eines Onlineshops beim Einkaufen spiel, darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt".

Wir neigen dazu, Dinge zu kaufen, die wir nicht unbedingt brauchen. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Strategie der Onlineshops. Sie platzieren ihre Produkte im virtuellen Kaufhaus strategisch günstig, weil sie wissen, dass der erste Eindruck digital genauso wichtig ist wie in der analogen Welt. Außerdem versuchen sie mit prominent platzierten Kunden- und Sternebewertungen Vertrauen aufzubauen. "Das ist eine sehr wichtige emotionale Ebene, denn ohne Vertrauen sagt der Kunde: 'Nein, hier kaufe ich nichts. Und Tschüss.'", hat uns Robert Weller erklärt. Er arbeitet als Content-, Marketing- und Designcoach.

"Da steckt das Prinzip des sozialen Beweises dahinter. Letztendlich erkennt der Nutzer: 'Da sind noch andere Menschen im Shop und die sind alle zufrieden oder überwiegend zufrieden. Dann ist mein Risiko, hier etwas zu kaufen, deutlich geringer, weil sich so viele Menschen nicht täuschen können'."

Welche Rolle Gütesiegel beim Onlineshopping spielen und warum Verkäufer wollen, dass wir schwitzige Hände bekommen, hören Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, sks